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Globuli 13.03.2001 (16:25 Uhr) Lia
Hallo Petra,
ich war heute in der Apotheke und wollte mir die Globuli holen. Hatten die nicht da , werden aber bestellt und ich kann sie heute abend oder Morgen abholen.

Meine Mutter hat von Ihrem Apotheker, die beiden kennen sich schon seit Jahren, ein Fachbuch über Homöopathie bekommen und nachgeschlagen. Die Mysti... weiss nicht mehr wie sie heissen, der Zettel liegt jetzt in der Apotheke, sind sogenannte homöopathische Messer was Furunkel und Karbunkel bestrifft. Also ich bin jetzt echt gespannt was die bei mir bewirken.

Deshalb noch einmal vielen Dank für Deinen Tip. Meine Mutter hat sich auch schon welche rausschneiden lassen und konnte tagelang nicht richtig sitzen. Wenn ich mir das ersparen kann, ist mir schon riesig geholfen.

Liebe Grüsse
Lia
Re: Globuli 13.03.2001 (22:04 Uhr) Petra
Hallo Lia,

Die Mysti... weiss nicht

> mehr wie sie heissen, der Zettel liegt jetzt in der
> Apotheke, sind sogenannte homöopathische Messer was
> Furunkel und Karbunkel bestrifft.

Jetzt wo Du das erwähnst, kann ich mich auch an das Wort "homöopathisches Messer" erinnern.

Du wolltest doch was über die Potenzen wissen.

Um auch höchst giftige Substanzen ohne die Gefahr von Vergiftungserscheinungen oder Nebenwirkungen verwenden zu können, entwickelte Hahnemann eine spezielle Methode der Verdünnung, das sogenannte potenzieren. Dabei stellte sich heraus, dass je höher die Potenz war, desto sanfter, sicherer und schneller wirkte das Mittel....Zusammenfassend kann man sagen, dass die homöopathie auf drei Grundregeln basiert: - Eine substanz, die bestimmte Krankheitssymptome an einem gesunden Menschen hervorruft, kann zur Behandlung bei einem kranken verwendet werden, der ähnliche oder gleiche Symptome aufweist. - Die Potenzierung eines homöopathischen Mittels verstärkt die heilwirkung der Substanz und vermeidet ungewollte Nebenwirkungen. - Die Homöopathie behandelt nicht nur die Krankheit, sondern den einzelnen Menschen individuell nach seiner ihm eigenen Symptomatik.

in der Praxis hat sich bei den hier aufgeführten Beschwerden die Potenz D12 bewährt. Generell sehr zu empfehlen ist ebenfalls die Potenz C6. Bei den Potenzen der homöopathischen Mitteln kann es wegen ihrer Vielzahl leicht zu Verwirrungen kommen. Es gibt D, C, M und LM (Q) Ptenzen, jede von der ersten bis zur zweihundertsten Verdünnung undd höher. D steht für eine Verdünnung im Verhältnis 1 zu 10, C für eine Verdünnung im Verhältnis 1 zu 100, M für eine Verdünnung 1 zu 1.000 und LM oder Q für eine Verdünnung 1 zu 50.000. Um ein homöopathisches Mittel in C-Potenz herzustellen, wird vom Konzentrat (Ursubstanz) 1 Tropfen mit 99 Tropfen Alkohol verdünnt, darauf zehnmal verschüttelt. Dies entspricht der Potenz C1. Von dieser C1 wird dann wiederum 1 Tropfen mit 99 Tropfen Alkohol verdünnt, darauf zehnmal verschüttelt und ergibt ein C2-Potenz. So wurde ein Mittel in der Potenz C6 sechsmal im Verhältnis 1:100 verdünnt und nach jedem Schritt zehnmal verschüttelt. Nur ein qualifizierter Homöopath weiss mit den unterschiedlichen potenzen umzugehen. Mit Art und Höhe der Potenz kann er den einzelnen Krankheitsfall gezielter beeinflussen. Bei der homöopathischen Behandlung ist die Wahl der potenz zweitrangig. Wesentlich wichtiger ist es, das passende Mittel zu finden. Nehmen Sie ein falsches Mittel, wird sich der Krankheitszustand nicht bessern. haben Sie das richtige gewählt, dann wird es dem patienten, egal mit welcher Potenz, fast immer besser gehen.

Die richtige Dosierung: Die homöopathischen Mittel sind als Tropfen, Tabletten und Globuli erhätlich. Nehmen Sie von den einzelnen Mitteln jeweils:

bei einem Erwachsenen und Jugendlichen: 5-10 Globuli, 5-10 Tropfen oder 1-2 Tabletten
bei einem Kind (7-13 Jahre: 5 Globuli, 5 Tropfen oder 1 Tablette
bei einem Kleinkind (0-6 Jahre): 3 Globuli oder 1/2 Tablette (in etwas Wasser aufgelöst)
Hinweis: Die Tropfen bitte bei Kindern und Kleinkindern wegen des hohen Alkoholgehaltes meiden.
Die hom.Mittel werden schon in der Mundschleimhaut aufgennommen. um die bestmögliche Wirkung zu erzielen, ist es empfehlenswert, das jeweilige Mittel ca. eine Minute im Mund zu behalten, beziehungsweise die Globuli oder Tabletten im Mund zergehen zu lassen. Geben Sie ein Homöopathikum nicht unmittelbar vor oder nach dem Essen, Trinken, Rauchen oder Zähneputzen. Die Mundschleimhaut sollte frei sein von fremdem Geschmack, da ansonsten die Mittel weniger gut wirken können.

Wie oft sollten Sie das Mittel nehmen?
In akuten Fällen sollte das Mittel alle zwei Stunden eingenommen werden. Verabreichen Sie diese Zwei-Stunden-Dosis nicht länger als einen Tag. Nehmen Sie dann das Mittel dreimal täglich. Das ist die Normaldosis, die bei den nicht aktuen Beschwerden angewendet wird. Bitte beobachten Sie, nachdem das Mittel eingenommen wurde, ob sich die Krankheitssymptome verändert haben. Sobald sich der Zustand verbessert hat, verlängern Sie die zeiträume zwischen den Gaben auf alle drei bis fünf Stunden. Nehmen Sie, wenn Sie sich wieder gesund fühlen, das Mittel noch für weitere zwei Tage in der Normaldosis, das heisst dreimal täglich. Dann setzen sie das Mittel ab. Nehmen Sie das Mittel nur dann wieder, wenn die ursprünglichen Symptome erneut auftreten

Das war ein Auszug aus GU-Kompass Homöopathie, ein kleines aber feines Büchlein, kostet so um die 10 Mark.

Bitte beachtet die Schreibfehler oben nicht, ich hab einfach nur abgetippt.

So jetzt wünsche ich viel Erfolg bei der Behandlung

Grüßlein

Petra

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