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 Erfahrung, Fragen und Tipps zur Hobbythek
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Grippezeit 07.03.2001 (18:40 Uhr) Hexe
Liebe Leute,

ich habe diesen Winter schon das dritte Mal eine schwere Stirnhöhlenvereiterung
und DAS....obwohl ich mittlerweile literweile Kefir und
Kombucha in mich hineinlöffle.

Ich habe chronisches Bronchialasthma und da ist es mit meiner
Gesundheit eh immer etwas schwierig. Aber diesen Winter ist
es besonders schlimm und ich nehme jetzt schon das vierte Mal
in diesem Jahr Antibiotika und habe tierisch Angst, daß die irgendwann
nicht mehr wirken.

Hat irgendjemand eine Idee,w as ich noch anstellen könnte?

Also Vitamin C und Tees und so etwas.....das habe ich schon
alles ausprobiert, aber vielleicht gibt es ja etwas, mit dem IHR gute Erfahrungen
gemacht habe???

Eure ziemlich verzweifelte

Hexe
Re: Grippezeit 08.03.2001 (09:46 Uhr) Gabriela
Hallo Hexe,

das klingt gar nicht gut. Hast Du Erfahrung mit ätherischen Ölen? Cajeput (Melaleuca leucadendron) hilft bei Stirnhöhlen- und Nasennebenhöhlenproblemen. Man nimmt 1 Tropfen Cajeput auf den Finger und streicht ihn über die Stirn oder die Nasenflügel. Cajeput ist sehr schmerzlindernd, gegen Viren stärker als Teebaum und besonders bei Atemwegserkrankungen und grippalen Infekten angezeigt. Es ist auch ein sehr sanftes Öl, das selbst kleinen Kindern problemlos gegeben werden kann. Für eine Inhalation nimmt man 1 - 2 Tropfen Cajeput auf 1 l heißes Wasser. Für ein Brustöl nimmt man für Erwachsene 6 Tropfen Cajeput vielleicht noch mit 4 Tropfen Lavendel in 30 ml Basisöl, für Kinder nimmt man die Hälfte.

Bei chronischer Bronchialasthma kannst Du es mal damit probieren

6 Tr. Muskatellersalbei (Salvia sclarea)
6 Tr. Zeder (Cedrus atlantica)
6 Tr. Grapefruit
1 Tr. Thymian

in 50 ml Basisöl

Für zum Brust- und Rückeneinreiben. Dies ist seit Jahren schon unsere Erkältungsmischung, sehr  bewährt, bei chronischer und spastischer Bronchitis, Asthma und auch Keuchhusten. Diese Mischung hat sehr entzündungshemmende, beruhigende, entspannende und entkrampfende Eigenschaften.  Die Tropfenanzahl kann man auch als Grundmischung für Duftlampe und Inhalation in ein Fläschchen geben. Für die Duftlampe nimmt man davon 5 Tropfen und für eine Inhalation 1 - 2 Tropfen.

Wichtig ist, dass eine gute Qualität von ätherischen Ölen benutzt wird (keine DAB-Qualität), am besten aus kbA-Anbau, aber auch dass gegen die genannten Pflanzen keine Allergien vorliegen.

Viele Grüße

Gabriela


Aloe Vera 08.03.2001 (10:40 Uhr) Andi
Hallo Hexe,

also das mit dem Kefir und Kombucha ist schon gut, vor allem wenn Du Antibiotika immer nimmst, damit man zumindest die Darmflora etwas unterstützt, die ansonsten zerstört würde (was ja auch fürs Immunsystem sch....ist).

Bei meiner letzten Erkältung war ich die erste (und schnellste im Vergleich), die nach relativ kurzer Liegezeit wieder auf den Beinen war.

Irgendwie führe ich das aber auf den da versärkten Genuss von Aloe Vera Saft (unkonserviert) hin.
Zur Zeit verwende ich Aloe Vera fast täglich, esse das Gel, trinke den Saft (habe nur leider momentan keinen mehr, der konservierte schmeckt auch nicht so gut, wie der unkonservierte) leider wird das Zeug in Gold aufgewogen...und ich traue mich gar nicht soviel trinken, wie mir gut täte (ich glaube auch das es sehr gut fürs Baby im Bauch ist....), nicht dass ich das ganze Haushaltsgeld nur für mich verschwende....

Wobei ich es mir zumindest jetzt gönnen werde, dem Kleinen zuliebe und meine Familie ja auch profitiert, wenn Mami nicht so oft krank wird.

Auch ist Aloe für die Pflege von Haut und Haar (da nehem ich aber fast nur das Frische Blatt, denn das Gel aus dem Spinnrad etc. hilft nicht, ist aber wesentlich billiger).
Auch hatte ich gute Erfolge mit unserem Soor-Pilz, der schneller durch das frische Gel heilte und den Juckreiz stillte, von Brandblasen ganz zu schweigen.
Haarkuren mit Aloe Gel und Öl sind wunderbar, in den Salat kann man es reinschneiden und und und.
Habe auch schon Pflanzen auf der Fensterbank, aber die müssen erst noch kräftig alt werden.

Gute Besserung wünscht Dir
Andi
Re: Grippezeit 08.03.2001 (11:37 Uhr) Unbekannt
Ich inhaliere jetzt gerade mit einem Kräutertee, der eigentlich zum trinken gedacht ist, der mir aber ganz gut tut (habe meine Nase in den Dampf der Teetae gehalten und das bemerkt). Da ist Thymian drin, hat der auch heilende Wirkung?

Kannst Du mir verraten, wo ich diese Öle bekommen kann?
Das hört sich sehr interessant an und ich würde es gerne versuchen!

Danke Hexe
Re: Grippezeit 09.03.2001 (09:21 Uhr) Gabriela
Hallo Hexe,

Thymian ist ein sehr heilkräftiges Kraut. Der Hauptwirkstoff des Thymian ist das ätherische Öl, wobei man ziemlich stark unterscheiden muss, ob man das ätherische Öl oder die ganze Pflanze verwendet. Thymian hat krampflösende und desinfizierende Wirkung und wirkt auf Lunge, Bronchien, Magen und Darm. Krampfartiger Husten wird durch Thymiantee gestillt, chronische und asthmatische Anfälle gebessert und asthmatische Anfälle werden gelindert. Auf den Verdauungstrakt wird Thymian belebend, der Appetit wird angeregt und die Speisen besser verdaut. Thymian als ganze Pflanze wird meist als Tee gebraucht.

Um einen Liter ätherisches Thymianöl zu gewinnen, muss man 120 kg Thymianpflanzen destillieren. Bei Thymianöl ist unbedingt darauf zu achten, nicht mehr als 1 Tropfen in eine Inhalation, Duftlampe oder auch Massageöl zu geben, da es durch seine phenolhaltigen Inhaltsstoffe in größerer Dosierung schnell zu Überdosierungen kommen kann. Thymianöl wirkt antiseptisch, abwehrsteigernd, schleimlösend, durchblutungsfördernd, blutdrucksteigernd, verdauungsfördernd, appetitanregend und konzentrationsfördernd.

Wenn Du Dich über ätherische Öle informieren möchtest, schau einfach mal auf meine Homepage www.satureja.de. Beim Kauf ätherischer Öle zur Behandlung von Erkrankungen ist unbedingt auf eine gute Qualität zu achten.

Viele Grüße

Gabriela
Vitamin C 12.03.2001 (09:47 Uhr) Claudia
Hallo Hexe,

tut mir leid, dass es Dich so schwer erwischt hat – wünsche Dir jedenfalls gute Besserung!!!!!
Ich habe gerade erst Deinen „Hilfe-Ruf“ gelesen und gesehen, dass Dir schon eine Menge kompetenter Antworten zugeflattert sind.
Leider hast Du das Vitamin C nur so nebenbei erwähnt, das fand ich ziemlich schade. Ich muß nämlich gestehen, dass ich so ein „kleiner Vitamin-Fanatiker“ geworden bin -
nachdem ich als Kind permanent kränkelte, etwa alle 4 Wochen mit Antibiotika krankgemacht wurde, bis mir dann nach ca. 7 Jahren (mit 13) die Mandeln rausgerupft wurden und ich nun als „gesund“ galt.
Später (das zog sich bis Mitte 20 so hin), als ich hinsichtlich meiner Gesundheit selbst entscheiden durfte, welche Medikamente ich einnahm und welche nicht, war ich schlagartig kein grau-aussehendes, abgemagertes und augenberändertes Geschöpf mehr, welches immer gefragt wurde wie es sich fühlt, weil es so schlecht aussieht und sich dann natürlich noch schlechter fühlte....
Das alles fing damit an, dass ich ab und zu eine recht laienhafte und ungezielte Vitamin-Kur machte (mich dabei vitaler und gesünder fühlte) und mittlerweile sehr gezielt mit Vitaminen umgehe.
Ich weiß, dass es dazu sehr sehr unterschiedliche Meinungen gibt und akzeptiere das auch vollkommen. Trotzdem bin ich aber der Meinung, dass es heute sicherlich sinnvoll ist, gezielt ein paar Vitamine, Mineralien und Spurenelemente zu unserer gesunden und vollwertigen Ernährung zuzufügen, weil einfach einmal unsere Böden an Mineralien und Spurenelementen (in den letzten 40 Jahren extrem) verarmt sind. So bekommen wir selbst bei ausgesuchtester Auswahl unserer Lebensmittel nur noch einen Bruchteil von dem, was unsere „Vorfahren“ in einer weitaus geringeren Lebensmittelauswahl zur Verfügung hatten.
Man muß ja nicht zu Megadosen schreiten, aber gerade in Zeiten einer Erkältung ist eine Ergänzung für unsere geschundenen Körper eine Wohltat!
So nehme ich bei einer Erkältung mindestens 3x täglich 1-2 Gramm Vit.C, aber zusätzlich auf jeden Fall ein simples Zink-Präparat und Selen (die aus der Reformabteilung im Supermarkt reichen meist schon) und achte auf eine ausreichende Zufuhr von hochwertigem Eiweiß.
Nur so kann der Körper eine kompetente Immunabwehr aufbauen. Das Vitamin C darf man dann (nach Genesung) natürlich nicht einfach so abbrechen, sondern muß über einige Tage die Dosis ausschleichen, sonst hat man, wenn man Pech hat, gleich eine neue Erkältung, oder die alte zurück.
Die vielen Warnungen, dass hohe Dosen Vitamin C Nierensteine fördern, konnten nie wirklich bewiesen werden und es gibt seit den 60iger Jahren einige Studien, die eigentlich genau das Gegenteil bewiesen, aber in der Medizin erhalten sich Vorurteile eben genauso, wie in den Köpfen der Menschen allgemein. Wer nun trotzdem Ängste dahingehend hat, kann ja seine Trinkmenge auf 3 l möglichst mineralarmes Wasser (z.B.Volvic) erhöhen, das wäre sowieso eigentlich für uns alle nötig!
Vielleicht kannst Du ja doch was damit anfangen, würde mich jedenfalls sehr freuen.

Ciao Claudia
Re: Vitamin C 12.03.2001 (10:37 Uhr) Hexe
Liebe Claudia,

irgendwie belächelt man Vitamine tatsächlich immer ein wenig und da ich Unmengen an Obst und Gemüse, vor allem roh, esse, habe ich mich nie damit beschäftigt, dass ich vielleicht zu wenig davon bekommen könnte.
Ich habe jetzt aus der Drogerie ganz einfaches Vitamin C aus der Dose gekauft, reine Ascorbinsäure ohne irgendwelche Zusatzstoffe und nehme das in hohen Dosen 3x täglich ein. Zusammen mit einer Inhallation ´(die ich aus einem Erkältungsteebeutel mache), klappt es ganz gut. Jedenfalls habe ich Hoffnung, daß ich dieses Mal ohne Antibiotika auskomme und das ist für mich schon ganz prima, weil 4-5 Mal Antibiotika pro Jahr ist einfach nicht besonders gesund.

Zu der Einnahme von Zink......ich habe mal gehört, daß wenn man einen metallenen Geschmack im Mund hat bei dieser Einnahme, daß man dann genug von diesem Spurenelement im Körper hat. Ausgehend von dieser Information habe ich das nicht mehr genommen.

Aber vielleicht hat ja jemand von Euch noch andere Informationen????

Liebe Grüße

Hexe
Re: Vitamin C 12.03.2001 (11:41 Uhr) Claudia
Libe Hexe,

ich weiß, mit den Nahrungsergänzungen...... da ist Deutschland so ein bisschen ein Entwicklungsland. Aber ich bin ganz zuversichtlich, dass das in den nächsten Jahren sicherlich besser wird und vor allem die Informationen auch für uns – die breite Masse – zugänglicher werden. Bis jetzt halten die meisten Pharma-Firmen ihre Unterlagen diesbezüglich noch gut unter Verschluß – wo sollten sie denn auch ihre Massen an Pillen gegen alle möglichen Zivilisationskrankheiten loswerden, wenn die Leute alle „so ein neues und tolles Gesundheitsbewusstsein“ erlangen. Mit vielen Krankheiten lässt sich eben viel mehr Geld verdienen... keine Frage!
Mit dem metallischen Geschmack – na ja – das ist nicht unbedingt ein Symptom für eine „Aufsättigung“. Um aber Sicherheit zu bekommen, kann Dein Hausarzt ja mal einen Blutspiegel mit bestimmen lassen. Wenn er ein offener Typ ist, wird er Dein Anliegen sicherlich ernst nehmen. Man weiß vom Zink auch, dass es die Abwehr bei Überdosierung herabsetzen kann. Ich habe ehrlich gesagt mit Heilpraktikern in solchen Sachen allerdings bessere Erfahrungen gemacht. Sie sind meist aufgeschlossener und lassen einen auch an der Therapie selbst mehr mitarbeiten, als einem eine bestimmte aufzuzwingen. Meine Heilpraktikerin war früher lange Jahre selbst Krankenschwester, ist also schulmedizinisch auch orientiert und deshalb auch nicht so totalitär in ihren Ansichten, wie es gelegentlich von manchem Heilpraktiker bekannt ist.
Alles in allem ist unsere Abwehr aber ein sehr komplexes System, wenn ein Baustein fehlt, funktioniert sie eben nur noch reduziert. Auch Vitamin A (Beta-Carotin) darf hinsichtlich Abwehr nicht unerwähnt bleiben, es wird gelegentlich auch als „anti-infektives Vitamin“ bezeichnet. Hier wird immer gewarnt, dass man Vit.A leicht überdosieren kann – sehr richtig, aber man weiß auch, dass eine kurzfristige Überdosierung die Abwehrlage verbessern kann....
Ich mach das jedenfalls seit ein paar Jahren so, dass ich täglich eine „Multi-Pille“ nehme (was ich natürlich ca. 1-2x pro Woche vergesse, oder nicht weiß ob ich schon, oder nicht.....und dann auch mal 2.......) und ein paar Sachen, wie Vit.E; C; Selen; Zink; Magnesium, zusätzlich. 3x im Jahr mache ich dann eine Pause von jeweils 3-4 Wochen (je nach dem, wie ich mich fühle). Das alles tue ich natürlich nicht, ohne mich möglichst „vernünftig“ zu ernähren – das gelingt mir zwar auch nicht immer – aber ich arbeite dran, fast täglich......
Übrigens, mit Deiner „Tee-Inhalation“ das ist eine phantastische Idee. Meist wird ja nur mit ätherischen Ölen inhaliert und bei den getrockneten Teedrogen hat man ja meist ein größeres Wirkstoffspektrum der Heilpflanzen zur Verfügung in ihren komplexen Verbindungen. Bitte, nicht falsch verstehen, ich bin ein großer Freund von ätherischen Ölen und habe sogar sehr viele selbst zu Hause, die ich regelmäßig bei allen möglichen Sachen anwende, aber ÄÖ sind eben „nur“ ein zwar komplexer, aber eben nur ein Aspekt des ganzen heilkräftigen Systems „Pflanze“. Man kann sicherlich die Tee-Inhalation mit ÄÖ, verantwortungsvoll dosiert, ergänzen. Aber da haben andere im Forum sicher kompetentere Auskünfte und mehr Erfahrung! Mein Wissen diesbezüglich besteht mehr aus Lehrbuch- und Vorlesungswissen als aus praktischer Anwendung.

Bis bald, Claudia.
Re: Zink 12.03.2001 (11:51 Uhr) Lia
Hallo Hexe,
ich kann Claudia nur zustimmen. Es ist schon richtig das wir mit unseren heutigen Nahrungsmitteln bei weitem nicht mehr soviel Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zu uns nehmen. Wir ernähren uns heutzutage überwiegend von industriell verarbeiteten und behandelten Nahrungsmitteln. Unsere Lebensmittel kommen erst nach langen Transport- und Lagerzeiten auf den Tisch. Die in den vergangenen Jahrzenten zunehmende Industralisierung der Landwirtschaft und eine immer mehr nach Perfektion suchende Nahrungsmittelindustrie sorgen in zunehmendem Maße dafür, das die Nahrung die wir täglich zu uns nehmen immer weniger die für unseren Organismus lebenswichtigen Substanzen in ausreichender Menge erhält. Überdüngte und stark umweltgeschädigte Böden, der Einsatz von chemischen Keulen gegen Unkraut, Pilz- und Insektenbefall, die Produktion auf Steinwolle anstatt auf natürlichem Humusboden haben dazu geführt das nicht nur die genannten Substanzen in unzureichender Mengen in unseren Grundnahrungsmitteln enthalten sind , sondern das diese darüberhinaus sehr oft auch noch mit toxischen (giftigen) Stoffen, wie Schwermetall und anderen zahlreichen Schadstoffen belastet sind.

Ein Mangel an Zink kann einerseits durch ungenügende Zufuhr der Nahrung ( z.B. bei vorwiegend vegetarischer Kost ) andererseits durch einen erhöhten Bedarf des Körpers auftreten. Die Abwehrfunktion unseres Körpers ist in hohem Maße zinkabhängig. Zu einer Überdosierung bei Zink kann es eigentlich nicht kommen. Auch der Körper hat Schutzfunktionen, d.h. werden z.B. zuviel Zink oder Vitamin C zugeführt, scheidet der Organismus das zuviel wieder aus.

Auch ich nehme regelmäßig Nahrungsmittelergänzungen, wobei ich darauf achte das ich keine billigen, synthetisch hergestellten Produkte kaufe.

Gruß
Lia
Natürliche Vitamine 12.03.2001 (13:20 Uhr) Claudia
Hallo Lia,

Du schreibst, dass Du darauf achtest, möglichst keine synthetischen Vitamine zu benutzen, das tue ich auch, aber manchmal ist es recht schwer, Vitamine in gescheiten Dosierungen zu erhalten, die dann auch noch natürlichen Ursprunges sind.
Bei Vitamin E ist das ja nicht so problematisch, aber bei Vitamin C habe ich so meine Not! Früher nahm ich immer die „normale“ L-Ascorbinsäure, synthetisches soll ja natürliches V.C nicht verdrängen (lt. einiger Untersuchungen). Es ist ja auch wirklich günstig.
Z.Zt. benutze ich ein natürliches Präparat von Pharmos (VeraVita). Das find ich zwar wirklich gut, aber auch ziemlich teuer. 250 g Pulver mit 18% V.C-Gehalt kosten da 95,-- DM. Das find ich nun wirklich nicht gerade günstig. Deshalb gehe ich momentan dazu über, synthetisches und natürliches zu kombinieren.......aber was das bringt, dass weiß ich auch noch nicht, aber es ist zumindest etwas günstiger.
Bei den vielen Sachen, die man für seine Gesundheit alles so tun kann (angefangen bei Bio-Lebensmitteln bis...... ich weiß nicht wohin), kann man echt „arm“ werden.
Hast Du was, was Du mir empfehlen kannst?

Ciao Claudia
Re: Natürliche Vitamine 12.03.2001 (13:56 Uhr) Lia
Hallo Claudia,

jetzt muß ich leider passen. Ich nehme ein Multi-Präparat in dem schon 56 mg Vitamin C enthalten ist. Aussreichend sind ja täglich ca. 60 mg. Ausserdem schlucke ich jeden Tag noch zusätzlich 1 Kapsel Q 10 . Ich denke mit L-Ascorbinsäure liegt man nicht unbedingt falsch. Sehr gut sind aber auch Acerola Tabletten oder Acerolapulver. Die enthalten natürliches Vitamin C. Was du da kaufst , für 250 g um 95,- ist wirklich ganz schön happig.

In meinem Posting vorher meinte ich diejenigen Leute, die für 5,- Tabletten aus dem Aldi oder sonst woher holen und meinen sie würden was für Ihre Gesundheit tun. Wenn ich schon Geld ausgebe für meine Gesundheit, dann möchte ich auch etwas das wirkt und keine Placebos die der Körper ja auch verarbeiten muß ;-))

Gruß Lia
Re: Natürliche Vitamine 12.03.2001 (14:02 Uhr) Andi
Also nun muss ich auch noch etwas mit zufügen, da ich auch gezielt mit Vitaminen, nach bestem Wissen und Gewissen hantiere.

Ich nehme auch täglich Zinkpräparate, da man gerade daran einen natürlichen Mangel hat, weil Zink fast nirgends mehr ausreichend vorkommt. Ausserdem soll es vor grauen Haaren schützen (sofern nicht schon vorhanden), für Wachstum und Fortpflanzung, Enzymaktivität und eben auch fürs Immunsystem gut sein.

Was ich mal noch nachfragen wollte, wie das mit dem Vitamin A ist.
Ihr habt ja gesagt,dass Vitamin A bzw. Beta-Carotin recht wichtig sind. Es gibt ja reine Vitamin A Präparate, die ich jedoch meide. Zum einen wegen meiner Schwangerschaft da es dem Kind in höhren Dosen schaden kann, aber auch ansonsten, denn ich habe öfters gehört, dass man Vit.A nur bei erwiesenem Mangel (Blutbild) nehmen sollte und leicht überdosieren kann. Auch in Leber ist es reichlich enthalten, soll ich momentan auch nicht essen, weil auch zuviel davon drin ist.

Beta Carotin ist dann nur die Vorstufe, und nicht so gefährlich, wie Vitamin A. Oder irre ich mich da??
Denn ich nehme einige Multipräparate (Femina Plus Kapseln und Zinkhefekapseln, Antiradix) wo es überall mit drinnen ist.
Bitte antwortet mir schnell...

Übrigens gibt es natürliches Vitamin C in Form von Acerola Tabletten (aus Kirschen). Da kosten 100 Stück so um die 20 Mark. Habe sie aber nur im Katalog entdeckt, gerade und noch nicht probiert, werde dies aber ändern.

Bis dann, bin schon gespann.

Liebe Grüße
Andi

Re: Natürliche Vitamine 12.03.2001 (14:33 Uhr) Lia
Hallo Andi,
das ist grundsätzlich richtg. Die Vorstufe von Vitamin A ist Provitamin A = Carotinoide (Beta-Carotin ). Diese Vorstufe wird im Körper in Vitamin umgewandelt. Bei den Carotinoiden besteht, im Gegensatz zu Vitamin A, nicht die Gefahr einer Überdosierung.

Gruß
Lia
Re: Natürliche Vitamine 12.03.2001 (15:02 Uhr) Claudia
Hallo Andi,

mit der „Normal-Vitamin-Menge“ aus dem Multi-Präparat ist bestimmt nichts falsch zu machen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, welche Katastrophe eintreten sollte, wenn Du mal Leber in der Schwangerschaft isst...... Nach einer Portion reicht es einem meist sowieso und wer kann schon laufend Leber essen?
Vitamin A kann bei Überdosierung, aber auch bei Mangel, für das Kind schädlich sein. Im großen „Werbach – Nutriologische Medizin“ = ein anerkanntes schulmedizinisch orientiertes Werk, ist eine Dosis 40.000 IE täglich als Dosis angegeben, bei der es zu Missbildungen kommen kann. In den höher dosierten, freiverkäuflichen Mono-Präparaten sind meist 2.500 IE Vitamin A drin, also vielfach weniger und in den Multis sowieso. Am ungefählichsten ist Beta-Carotin, das wandelt der Körper in V.A um wenn nötig und wenn es zu viel ist, scheidet er es einfach aus.
Ich habe noch mal in der Nährwerttabelle nachgesehen, 100 g Leber enthalten durchschnittlich 39,1 mg das entspricht etwa 40.000 IE. Das entspräche dann der oben genannten Menge. Allerdings glaube ich, dass, wenn Du massiven Appetit auf Leber hättest, vielleicht tatsächlich ein Mangel vorliegen könnte, das kann man ja vom Arzt überprüfen lassen!!!!bevor man sich mit Leber „voll stopft“.

Also keine Panik! In welcher Schwangerschaftswoche bist Du überhaupt? Das ist auch nicht ganz unwichtig!!!

Ciao Claudia
Re: Vitamin C 12.03.2001 (13:56 Uhr) mamje
OH.......OH.............
bin mir garnicht so sicher, ob ich hierzu eigentlich etwas sagen sollte.
.......aber es muß einfach sein.
ich bin ein totaler gegner von nahrungsergänzungsmittelchen - von vitaminen bishin zu spurenelementen.
man sollte sich viel bewußter mit den nahrungsmitteln auseinandersetzen, die man so täglich in sich reinstopft.
biogemüse muß auch nicht immer teuer sein. ich kaufe es meist am wochenmarkt - und da ich noch in einer etwas kleineren stadt wohne, lernt man so auch den ein oder anderen bauern kennen. beim kochen ist natürlich auch anzusetzen. das meiste, was bei den menschen heutzutage  auf die teller kommt, ist entweder fertigfutter oder ziemlich zerkocht - bzw. mehrmals wieder erwärmt. wenn man da - nämlich bei sich selber - ansetzen würde, könnte man sich die nahrungsergänzungsmittelchen sicherlich sparen.
den vitaminschwächer als früher ist unser obst und gemüse sicherlich nicht. heutzutage können wir doch obst essen, das unsre eltern noch nicht einmal kannten z.b. kiwi..........
außerdem ist sauerkraut ein besonders wertvoller vitamin-c-spender - ich mache meines selber nach hobbythek-anleitung :-)
erkältungen, die sich bei meiner familie auch einschleichen, werden mit großmutter´s lieblingsrezept bekämpft:
-strikte bettruhe
-holunderbeersaft ( *grins* natürlich selbstgemacht)
-lindenblütentee
-kamillenteedampfbad
naja und da gäbe es noch vieles mehr.
außerdem fällt mir da noch ein, dass rauchen ein sehr starker vitamin-c-killer ist. raucht ihr???
laßt euch nicht verunsichern, war nur meine meinung zum thema :-)


Re: Vitamin C 12.03.2001 (14:20 Uhr) Lia
Hallochen,
also leider muß ich dir da ein bißchen widersprechen. In unseren heutigen Lebensmitteln ist wirklich nicht mehr das vorhanden, was mal unsere Grosseltern zu sich nahmen. Da nützt dir auch Bio nichts. Natürlich ist eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung wichtig. Ich esse auch jetzt sehr viel Orangen, Kiwis und Paprika usw. zwecks Vitamin C. Aber meine Nahrungsmittelergänzungen müssen trotzdem sein. Auch was das Kochen betrifft , gehöre ich nicht der Matschgeneration an. Ich dämpfe mein Gemüse in einem Dampfgarer bißfest. Auch Sauerkraut gibt es bei uns ab und zu. Aber halt auch nicht täglich ;-))

Holundersaft und Holunderblütensirup, Rhabarbersaft und Johannisbeersaft,Zwetschgensaft und Apfelsaft, alles aus dem eigenen Garten, gehören zu meinen täglichen Genüssen. Also von der Seite her habe ich sehr viele Vitamine usw. Trotzdem wenn du dich mit der Materie mal richtig auseinandersetzt, wirst auch du erkennen, das unsere Nahrungsmittel, einfach nicht mehr das sind was sie mal waren.

Übrigens, ich bin Raucherin. Das hat aber mit dem Thema nichts zu tun. Auch Nichtraucher haben mit Immunschwäche und anderen Defiziten zu kämpfen. Ausserdem gehe ich jede Wette ein, das ich gesünder bin als so mancher Nichtraucher. Ganz einfach weil ich  s e h r  viel für meine Gesundheit mache und zu mir nehme.

Nichts für ungut. Aber ich kanns nicht ausstehen wenn man in Punkto Gesundheit auf den Rauchern herumhackt. Ich wünsche allen das sie so gesund wären wie ich. Von Kleinigkeiten mal abgesehen.

Aber keine Bange, ich finds gut das du hier mitschreibst. Ich hab schon immer gern an Diskussionen teilgenommen. Also ran an die Tasten. Ich freu mich schon auf Antwort.

Liebe Grüsse
Lia  
Rauchen 12.03.2001 (14:38 Uhr) Andi
Hallo Lia,

das mit dem Rauchen ist schon so eine Sache.

Ich habe bis vor ca. 3 Jahren auch noch geraucht und kann Dich schon verstehen. Auch ist das Aufhören gar nicht leicht. Doch mir war das Rauchen aufeinmal irgendwie über (es hat mich gelangweilt, z.B. nachts um 11 bei Kälte und Regen wie ferngesteuert zum Automaten zu sappen..., habe ich zuviel geraucht ging mir schlecht, und meine Haut wurde nicht besser).
Dann habe ich langsam reduziert, so über ein halbes, dreiviertel Jahr, bis ich dann bei 5 Stück am Tag war, und dann irgendwann bei einer... die konnte ich mir dann auch sparen....das erste Jahr war auch noch hart und mich hat ab und zu nach einer Zigarette gelüstet, dich ich dann einfach und ohne Rückfall geraucht habe. Mir wurde dabei leicht schwindlig, und sie hat (gott sei dank) nicht so geschmeckt, wie ich es in Erinnerung hatte.

Nun wenn ich noch eine rauche schmeckt sie gar nicht mehr und ich bin froh, wenn sie alle ist (was ich aber immer seltener gemacht habe).

Darüber bin ich ganz froh, dass ich die Sucht (oder besser die Gewohnheit) nicht mehr wirklich habe. Ich fühle mich wie befreit und bin zufrieden, zumal ich in der Schwangerschaft schon froh bin, nicht mehr mein tägliches Päckchen Zigaretten rauchen zu müssen....auch ist meine Haut viel besser geworden, nicht mehr so großporig.

Das soll nicht heißen, dass ich Dir das Aufhören schmackhaft machen will, denn dass muss ganz allein von Dir kommen, auch ist der Altkanzler Helmut Schmidt, für dass das er Kettenraucher ist, mit seinen an die 80 Jahren ein gutes Beispiel für Deine Auffassung.

Auch denke ich, die Menge machts. Wenn Du nicht soviel rauchst, ist es auch nicht so schädlich, logo.
Und rauchen macht ja auch irgendwo Spass. Leider ist auch der Zwang eine zu rauchen damit verbunden. Das hat mich eben daran genervt.

Nur wollte ich mal wieder meine Geschichte los werden und war eben gerade froh, dass es bei mir so war, wie ich Dein Posting gelesen habe.

Und es muss ja jeder selber wissen, was er tut. Doch ist es schon richtig, dass Raucher mehr Vitamine brauchen. Auch als Krebsschutz.

Liebe Grüße
Andi





Re: Rauchen 12.03.2001 (15:44 Uhr) Lia
Hy Andi,

also Respekt !!!  Ich bewundere jede(n), die(der) aufhört mich der Raucherei. Ich habe es zweimal versucht und nicht geschafft. Da ich aber auch noch gegen meine Pfunde ankämpfen muß ( mir schmeckt einfach alles ) ist es besonders schwer. Ich muß übrigens an keinen Automaten, ich kaufe stangenweise. Ich rauche deshalb aber auch nicht mehr.

Da ich nun mal dieses Laster habe, weiss ich das ich mehr als andere auf gesunde Ernährung usw. achten muß. Ich mache aber auch jede Menge dafür. Ich kann es nur nicht leiden, wenn ich dann mal etwas habe, das andere dieses dann immer gleich auf die Raucherei schieben. Wenn ich an die ganzen Krankheiten der Nichtraucher in meiner Umgebung denke dann muß ich sagen geht es mir doch super. Klar, ich weiss das es nicht gesund ist und vielleicht packt es mich auch einmal und ich höre damit auf. Aber noch schmeckt es mir !!

Gruß
Lia
Re: Vitamin C 12.03.2001 (15:17 Uhr) Claudia
Hallo Lia,

ich war auch Raucher, bis vor ca. 8 Jahren, so mit 20-30 Zigaretten und morgens noch nicht ganz Augen auf und rein .... und Würfelhusten .... und........
Also ich war nicht mehr gesund dabei, allerdings habe ich mich damals auch noch nicht einen Bruchteil so um Gesundheit gekümmert wie heute.
Ich bin froh, dass ich weg bin davon. Aber fairerweise muß man auch sagen, dass Menschen schon ein bisschen länger auf dieser Erde rauchen, als man so denkt, Ausgrabungen und Überlieferungen alter Kulturen zeigen das. Leider weiß man nun nicht so genau, wie es mit deren Gesundheit so stand und wie viel die so rauchten....
Aber eins hatten unsere Vorfahren uns voraus, sie haben noch viel genauer beobachtet – das erkennt man auch an alten überlieferten Heilpflanzenrezepturen. Es ist ihnen bestimmt genau so aufgefallen, dass einer erkrankt und einer eben nicht – ein Rätsel, welches unsere moderne Wissenschaft eben auch noch nicht lösen konnte....
Das soll bestimmt kein Ansporn zum Weiterrauchen sein, aber man muß auch nicht päpstlicher als dieser selber werden und wer von uns ist schon perfekt?
Und wenn wir alle ehrlich sind, dann wissen wir alle selber, wo unsere „Schwachpunkte“ sind und was wir für falsche Lebensgewohnheiten haben, bei den Rauchern sieht man es halt nur und kann draufrumhacken, oder bei „Dicken“.

Claudia
Rauchen 12.03.2001 (15:43 Uhr) Horst
> ich war auch Raucher, bis vor ca. 8 Jahren, so mit 20-30
> Zigaretten und morgens noch nicht ganz Augen auf und rein
> .... und Würfelhusten .... und........
> Also ich war nicht mehr gesund dabei, allerdings habe ich
> mich damals auch noch nicht einen Bruchteil so um
> Gesundheit gekümmert wie heute.
> Ich bin froh, dass ich weg bin davon. Aber fairerweise
> muß man auch sagen, dass Menschen schon ein bisschen
> länger auf dieser Erde rauchen, als man so denkt,
> Ausgrabungen und Überlieferungen alter Kulturen zeigen
> das. Leider weiß man nun nicht so genau, wie es mit deren
> Gesundheit so stand und wie viel die so rauchten....

Soweit mir bekannt ist hatte die aber auch eine andere Rauchkultur.

Zigaretten sind ja eine Erfindung des 19. Jahrhunderts. Für Zigarren braucht man einfach zu lang. Um die Rauchpausen während Gefechten zu verkürzen ersannen sich die Generäle den zerschnippselten Tabak in einer Papierhülle. Zumindest habe ich diese Geschichte auf einer Zigarrenseite mal gelesen.

Früher gab es ja auch anderes Rauchwerk. So dürften unsere Großeltern noch starken Tobak kennen. Den Zigaretten war etwas Hanf beigemischt. Heutige Zigaretten sind eher chemisch behandelt um das Nikotin gleichmässig abzugeben.

Rauchen hat wirklich eine lange Geschichte. Das allerdings nicht nur auf Tabak und schon garnicht auf Zigaretten bezogen.

Etwas Off-Topic... trotzdem schöne Grüße

Horst
Re: Rauchen 12.03.2001 (16:01 Uhr) Claudia
Hallo Horst,

schon klar, und alt genug sind sie oft auch nicht geworden, um die Auswirkungen zu erleben, aber das allein ist ja auch nicht das Problem und rauchen kann man auch heute noch ohne Zigaretten und alles mögliche Zeugs. Und mit dem Hanf, wenn`s nicht verboten wäre, wäre es für so manch chronisch Kranken ein Segen, im Gegensatz zu weitaus gefährlicheren Pharma-Mixturen.

Claudia
Re: Vitamin C 12.03.2001 (15:57 Uhr) Lia
Hy, Claudia
recht hast du !! Genau diese Schwachpunkte meinte ich auch in meinem Posting an Andi. Es gibt nun mal nicht nur Schwarz oder Weiss.

Ich rauche , aber ich ernähre mich sehr gesund, u.a. mit Dingen aus meinem Garten, trinke sehr viel eigenen Saft, Kefir, Molke, seit neuestem auch Kobucha, putze mein Haus nur mit Wasser und Fasern, nehme überhaupt keine Medizin, fange wieder an meine Duschmittel usw. selbst zu machen, usw. usw.

Andere die nicht rauchen, bewegen sich nicht, sind fett, riskieren bei irgendwelchen Sportarten Kopf und Kragen, fressen (Tschuldigung ) täglich irgendwelche Pillen,putzen ihre Häuser mit Chemikalien, da würde mir die Luft wegbleiben usw.

Was ist jetzt schlimmer? Das kann man eben nicht sagen !! Ausserdem ist jeder Körper anders. Meiner mag mich :-)))
Daher muß jeder einfach selbst wissen was er macht.

Gruß
Lia
Re: Vitamin C 12.03.2001 (15:01 Uhr) Claudia
Hallo Mamje,

ich find es gut, dass Du trotz Deiner Bedenken Deine Meinung dazu sagst, ich finde, dafür trifft man sich doch hier, oder hab`ich da was falsch verstanden...?
Ich finde Du hast ganz viel recht!!!
Im Grunde meines Herzens hasse ich Tabletten und so einen Kram, die meisten habe ich oft 2x im Mund, bevor sie wirklich im Magen landen.
Krankheits- und berufsbedingt musste ich mich aber öfter mit dem Thema unserer Ernährung auseinandersetzen. Sicherlich, unser Angebot an „Vitamin-Kost“ ist riesig, aber wenn ich mir überlege, welche Strecken die meisten Kiwis hinter sich haben und wie die meisten Orangen geerntet wurden, damit sie in einigermaßen gutem Zustand bei uns ankommen..... und wie sie  zwischendurch gelagert werden müssen...... Jedenfalls habe ich hier arge Bedenken.
Ich wohne auch sehr ländlich und da haben wir den „Salat“. Von Frühjahr bis Spätherbst sehe ich Felder, wie sie von den Bauern behandelt werden und glaube mir, ich bin beeindruckt, wie viel Chemie unsere „modernen Pflanzen“ vertragen.
Ich glaube jedenfalls, dass wir allein durch die Unmengen an Umweltgiften solch einen erhöhten Bedarf an Radikalenfängern haben, wie es auch keiner unserer Vorfahren je hatte, dafür müssen wir nicht unbedingt rauchen – das halte ich auch für Wahnsinn – da summiert sich noch extrem was dazu.
Daß unsere Nahrungsmittel heute (auch die woanders angepflanzten Südfrüchtchen usw.) nur noch einen Bruchteil der Inhaltsstoffe haben, das ist eine nachgewiesene Tatsache, keine Spekulation! Und ich kann, bei aller Liebe zur Rohkost, leider nicht alles so essen, wie es gewachsen ist.
Aber das ist eben nur meine Meinung.
Aber ich freue mich, dass es auch kritische Meinungen gibt, denn wer weiß schon, ob er alles richtig macht?! Jedenfalls will ich das von mir nie behaupten wollen, wenn es „die allgemeingültige Formel“ für Gesundheit usw. gäbe, dann würden wir alle uns nicht mit so manchem Wehwehchen herumplagen müssen.....!

Ciao Claudia
Re: Vitamin C 13.03.2001 (10:11 Uhr) mamje
http://www.vitamin-c-forum.de/
hier hab ich ne ziemlich interessante adresse gefunden....




...und einen artikel

Vitamin C:
Megadosen wirkungslos


Mehr als 200 Milligramm täglich kann der Körper nicht aufnehmen

(azpd) Die offiziell empfohlene Tagesdosis von Vitamin C beträgt 60 Milligramm. Seit Linus Pauling nehmen viele Anhänger dieses Vitamin in sogenannten Megadosen von mehreren hundert Milligramm, im Krankheitsfall sogar grammweise.

Ein Forscherteam der Universität von Arizona hat jetzt eingehend untersucht, was mit Megadosen im menschlichen Körper geschieht. Fazit: Bei kleinen Mengen bis etwa 200 Milligramm pro Tag steigt der Vitamin-C-Spiegel im Blut an und erreicht dann eine Sättigung. Danach nimmt er nicht weiter zu, auch nicht bei täglicher Einnahme von einem oder zwei Gramm Vitamin C.

Raucher, Krebspatienten und erkältete Personen scheinen tatsächlich mehr als die offiziell empfohlene Dosis zu benötigen. Wieviel Vitamin C für gesunde und kranke Menschen am besten ist, bleibt nach wie vor unklar. Nach den Erkenntnissen aus Arizona dürfte die optimale tägliche Dosis irgendwo zwischen 60 und 200 Milligramm liegen. Wer reichlich Früchte und Gemüse isst, nimmt diese Menge mit seiner Nahrung auf. - AstraZeneca-Pressedienst

Quelle:
Blanchard J et al: Am J Clin Nutr 1997, 66, 1165
Shane B: Am J Clin Nutr 1997, 66, 1061 (Editorial)

später mehr :-)



Vitamin-C-Mega 13.03.2001 (11:40 Uhr) Claudia
Hallo Mamje,

diese Studien sind mir sehr wohl bekannt.
Ich zweifle auch in keiner Weise an, dass hohe Vitamindosen über Urin und Stuhl wieder ausgeschieden werden, eben gerade bei Vitamin C.
Das ist alles richtig, aber meiner Meinung nach sehr einseitig betrachtet. Der Blutspiegel ist nur ein einziger Parameter, es gibt auch Forscher, die versuchen anhand von Biopsiematerial die Zellkonzentrationen zu ergründen, die nicht unbedingt mit einem „aufgesättigten“ Blutspiegel korrelieren. Aus einzelnen Studien ist auch bekannt, dass die erhöhten Konzentrationen im Urin (die auch bei Tieren bekannt sind, obwohl sie keine Megadosen einnehmen) bspw. protektiv gegen Tumore in der Blasenschleimhaut wirken und vorstellbarerweise auch im Darm ähnlich wirken.
Also der Weisheit letzter Schluß ist sicherlich von noch niemandem gefunden worden.
Und die DGE (Dt.Gesell.f.Ernährung) halte ich für ein zusammengewürfeltes Gremium von oberflächlichen Spätzündern, die von den Pharmafirmen ferngesteuert werden.
Wenn man sich bezüglich derer Empfehlungen mal genauer damit beschäftigt, dann revidieren die ihre Vorgaben für alles mögliche öfter auf eine merkwürdige Art und Weise.

Und übrigens kann man mit jeder Einzel-Studie im Grunde genau das beweisen, was man möchte. Seriöse Wissenschaftler sind allgemein auch nicht einer Meinung und gerade Vitamin C ist seit Jahrzehnten unter hochdotierten Wissenschaftlern ein heißes Streitthema.

So schade wie ich es auch finde, aber unsere Diskussion ist da sehr ähnlich, wenn auch beiderseits nicht so kompetent wie bei Leuten, die selbst Studien durchführen. Jeder teilt seinen Standpunkt mit und untermauert ihn entsprechend. Das Spielchen können wir Monate fortsetzen. Glücklicherweise wird, wie so oft bei solchen Sachen, jeder ein bisschen recht haben. Das Thema ist so vielschichtig, da ist Vitamin C sicherlich auch nur ein Puzzle-Teil unter Milliarden.
Am gesündesten ist es meiner Meinung nach jedenfalls, wenn jeder nach seiner Überzeugung lebt. Nur sollte man seine Überzeugungen auch mutig öfter überprüfen und sich nicht darauf ausruhen, sich einmal ein „Bild“ gemacht zu haben. Ich bin jedenfalls immer dazu bereit, alles neu zu überdenken, wenn ich neue Informationen bekomme. Und man muß im Leben sicherlich öfter viele Schritte rückwärts machen, um vorwärts zu kommen, auf neuen Pfaden. Wow.... da klinge ich ja fast philosophisch..... ganz schön schwülstig, was....?

So, werde jetzt mal das Vitamin-C-Forum besuchen.
Auf jeden Fall freue ich mich sehr, dass Du Dich auf eine heiße Diskussion einlässt .... und freue mich schon auf Antwort!

Ciao Claudia

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