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 Erfahrung, Fragen und Tipps zur Hobbythek
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Haarkur ohne Ausspülen 29.06.2003 (16:05 Uhr) Akane
Hallo ich suche eine Haarkur die man nicht ausszupülen braucht.Zu kaufen bekommt man soetwas ja schon seit geraumer Zeit.Nur fürs Selbermachen habe ich leider noch kein Rezept gefunden. Vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen?
Re: Haarkur ohne Ausspülen 30.06.2003 (09:12 Uhr) passera
Hallo Akane!
Ist zwar keine Haarkur, wird aber auch nach dem Haarewaschen eingerieben und dringelassen: Proteingel für die Haarspitzen.
Ich benutze es aber nicht nur für die Spitzen, sondern verreibe es bis in den Bereich, der durch ein Haargummi täglich zusammengedrückt wird (ich trage die Haar fast nie offen). Seit ich die Haar etwas abgeschnitten habe und dieses Zeugs benutze, haben sie sich extrem verbessert, sie sahen nämlich vorher schrecklich stumpf aus.

3-6 ML (1 ML = 2,5 ml) Avocado- oder Jojobaöl
1 ML Xanthan
1 ML Fluidlecithin Super
10 ml Nuratin
1 ML D-Panthenol
25 ml kosmetisches Haarwasser
60 ml dest. Wasser
20 Tr. Parfüm oder äth. Öle (spätestens hier ist ein Besuch beim Forum für "ätherische Öle und Räucherwerk" angebracht: ich nehm bei HT-Rezepten mittlerweile nur noch die Hälfte)

Öl und Xanthan in ein Schraubglas, vermischen, Lecithin dazu, verrühren, Nuratin, Panthenol, Haarwasser, Wasser und äth. Öle dazu, schütteln, fertig. Im Rezept steht, daß man es in eine Tube füllen soll, habe ich aber nicht gemacht, sondern hole es mir mit den Fingern raus. Wenn man das Zeugs auf das ziemlich feuchte Haar aufträgt, läßt es sich auch besser kämmen, aber wenn das Haar schon etwas angetrocknet ist, verteilt es sich nicht so gleichmäßig.

Ich hoffe, das Rezept nutzt Dir was,
Gruß, Bettina
Re: Haarkur ohne Ausspülen 30.06.2003 (10:05 Uhr) Emilia
Hallo Bettina,

>eingerieben und dringelassen: Proteingel für die Haarspitzen.

Werden die Haare da nicht sehr strähnig? und weshalb das Haarwasser. das ist doch die Alkoholmischung aus der HT, oder? das trocknet doch wieder aus.

> Gruß, Bettina

danke für Aufklärung und LG

Emilia
Re: Haarkur ohne Ausspülen 30.06.2003 (10:31 Uhr) passera
Hallo Emilia!
Also, strähnig werden sie absolut nicht, kein bißchen, selbst dann nicht, wenn die Haare schon etwas trocken waren. In diesem Fall habe ich nur das Gefühl, daß das Gel nicht überall hinkommt, aber sehen kann man´s nicht.
Tja, und was das Haarwasser angeht: das Rezept ist aus einer neueren Auflage von Cremes und sanfte Seifen und ich habe es, ohne Nachzudenken, nachgemacht - sollte man bei der HT natürlich nie tun :-)
Nichtsdestotrotz kann ich nicht feststellen, daß die Haare austrocknen, im Gegenteil (ich hatte vorher superheftigen Spliß, habe aber auch sehr lange Haare), allerdings habe ich auch Haare, an denen man mich aufhängen könnte (hat mal ´ne Friseurin gesagt) - vielleicht ist das bei dünnen Haaren anders. Ich denke, man braucht auf jeden Fall Alk, um das Xanthan richtig auflösen zu können, und dem kosm. HW ist ja D-Panthenol beigemischt. Ich finde das mit der Parfümierung auch immer etwas suspekt, aber das ist ja wohl, damit die Vergällung nicht so deutlich riechbar ist. Ich habe das Haarwasser und Basiswasser jedenfalls schon in zig Lotionen und Gels beigemischt und nie Probleme gehabt (außer mit dem Gestank des D-Panthenols...).
Wer sowas bestimmt weiß, ist Brigitte, die www.hobby-kosmetik.de macht - ich hoffe, sie ist nicht genervt, daß ich sie immer empfehle...
Wie auch immer, ich hoffe, meine Antwort konnte Licht ins Dunkel bringen,
Gruß, Bettina
Re: Haarkur ohne Ausspülen 30.06.2003 (13:27 Uhr) Moni
Hallo alle !
ich habe ähnliche Probleme. Ich habe zwar viele, aber dünne, ganz glatte Haare. Trotzdem fühlen sie sich nach dem Waschen an, als hätte ich verfilztes Stroh auf dem Kopf, und durchkämmen lassen sie sich ohne Hilfe überhaupt nicht.

Ich würde gern auf die Sprühkur von meinem Friseur verzichten. Bisher habe ich aber nichts besseres gefunden, entweder hilft es nicht oder die Haare sind damit strähnig.
Gibt es denn nichts, dass die Haare leicht kämmbar macht ohne angeklascht zu wirken.
Vieleicht kann ja einer helfen.

Grüße an alle

Moni
Re: Haarkur ohne Ausspülen 01.07.2003 (09:14 Uhr) passera
Hallo Moni!
Ich habe noch mal ein bißchen geblättert und habe im "Schminken, pflegen, schönes Haar" folgendes, sehr ähnliches Rezept gefunden, das aber laut Buch auch ins ganze Haar eingerieben werden kann:
20 ml kosm. Haarwasser und 1-1 1/2 ML Xanthan verrühren, 5 Tr. äÖ dazu. 1 ML Haarquat und 5 ml Nuratin in 70 ml dest. Wasser auflösen, Wassermischung in Alkoholmischung kippen, rühren bzw. schütteln. Dieses Zeugs kann dann im Haar oder nur in den Haarspitzen verrieben werden.
Dieses Rezept habe ich noch nicht getestet, aber ich kann nur wiederholen, daß auch bei dem anderen Rezept die Haare weder angeklatscht noch sonstwie doof aussehen, sondern echt schön glänzen, und leichter kämmbar sind sie auch (und ich habe immerhin Haare "bis zum A...."). Wenn ich sie im ganzen Haar verteile, habe ich lediglich das Gefühl, sie werden einen Tacken schneller fettig, da ich mir die Haare aber ohnehin täglich oder mindestens nach zwei Tagen wasche, spielt das keine Rolle.
Benutzt Du denn Kaufshampoo oder auch selbstgemachtes? Ich finde nämlich auch das HT-Shampoo sehr, sehr gut (natürlich mit einem Bruchteil der äÖ).
Bis dahin,
Bettina, die eifrige Verfechterin der Xanthan-Haarkur ;-)
Re: Haarkur ohne Ausspülen 01.07.2003 (14:31 Uhr) Moni
Hallo Bettina,

danke für das Rezept. Ich werde es sofort ausprobieren, zumal ich alle Zutaten daheim habe.
Seit Anfang des Jahres benutze ich HT Schampoo nach dem Rezept aus HT-Spezial für feine Haare. In die letzten Mischung habe ich selbstgemachten Kamille-Extrakt verwendet. Ich habe nämlich so ein schreckliches straßenköterblondgrau, da brauche ich dringend wengistens ein paar helle Strähnchen oder ich sehe 20 Jahre älter aus. Mit dem Schampoo bin ich sehr zufrieden. Wenn das jetzt noch mit der Spülung klappt, wäre es toll.

Mein Mann ist noch nicht ganz überzeugt, er möchte mehr Schaum. Er wird sich daran gewöhnen, denn seinen Haaren und besonders seiner Kopfhaut tut es gut. Die geröteten Stellen sind nicht mehr da und das freut ihn natürlich.

Liebe Grüße

Moni
Re: Haarkur ohne Ausspülen 01.07.2003 (14:41 Uhr) passera
Hallo Moni!
Hach, wenn man immer darauf hören würde, was die Männer wollen... ;-)
Gruß, Bettina
Hallo Bettina, hallo an alle !
Ich habe das Rezept ausprobiert, mit gemischten Erfahrungen.
Das Haar läßt sich etwas besser kämmen als ohne Spülung, aber dem Vergleich mit der chemischen Frisuerkeule hält es in keiner Weise Stand.
Das Haar glänzt schön und wird auch nicht fettig. Eher im Gegenteil, das Haar ist auch am 2. Tag nicht speckig, trotzdem wirkt die Mischung auch nicht austrocknend.
Aber es funktioniert nur, wenn das Haar nur trockengefönt wird. Die Haarkur ist nämlich echt schmierig und bleibt es auch, bis das Haar ganz trocken ist. Das heißt, mit Rundbürste eine Frisur fönen ist nicht drin.
Muß ich aber bei meinem schulterlangen Pagenkopf , wenigstens, wenn ich arbeite.
Fazit: Fürs Wochenende ok, aber heute morgen habe ich  wieder den Friseur-Schaum genommen.
Also, wenn noch jemand eine Idee hat, bin für weitere Versuche jederzeit zu haben.

Liebe Grüße

Moni
HTShampoo 14.07.2003 (10:36 Uhr) Andi
> Hallo alle !
> ich habe ähnliche Probleme. Ich habe zwar viele, aber
> dünne, ganz glatte Haare. Trotzdem fühlen sie sich nach
> dem Waschen an, als hätte ich verfilztes Stroh auf dem
> Kopf, und durchkämmen lassen sie sich ohne Hilfe
> überhaupt nicht.

Hallo Ihr.

Genau das gleiche Problem hatte ich auch mit den meisten Kaufshampoos und auch mit allen HT-Shampoos (aus dem Haare-Buch).
Sie waren damit nicht kämmbar und ich sorgte mich, dass viele brechen, deswegen hatte ich nach dem Waschen die Milde Haarmilch (auch Rezept aus dem Buch) und auch meist die Spülung vorher beim Waschen.
Die Haare glänzten kaum bis oftmals gar nicht. Trotz allen supi-dupi HT-Spezialzutaten....

Bis zum Tag, an dem ich ein Faber Shampoo machte - meine Haare glänzen jetzt immer nach dem Waschen, ausser der Essigspülung sind keine weiteren Haarpflegesubstanzen, auch kein Spitzenfluid nötig (an die ganz Langhaarigen: spröde Spitzen mit etwas Lanolin einreiben).
Sie liessen und lassen sich auch wunderbar mit einem etwas breiteren Kamm danach kämmen - ich bin jedesmal aufs neue erstaunt, weil ich eben diese Strohmatten kenne.

Das ist bei uns in der ganzen Familie beliebt (o.k., bis auf unseren großen, der protestiert aber allgemein beim Haarewaschen), und die Umstellung (vom herkömmlichen Chmiemix, das ist die HT nicht viel besser - ist auch synthetisiert)wird einem belohnt mit wunderbar glänzenden und vor allem mit der Zeit nicht mehr so schnell nachfettenden Haaren.

Und es ist wirklich gar nicht gut, sich jeden Tag die Haare zu waschen - versucht es doch mal nur jeden zweiten und sich nach und nach etwas zu steigern (es ist wirklich oft nicht nötig und strapaziert fruchtbar Haut und Haar).

Übrigens hatte ich auch die fertigen Weleda-Shampoos ausprobiert (Strohmatte als Ergebnis, kein Glanz, struppiges Aussehen, schlecht frisierbar).
Da schrieb ich eine Mail an Weleda über meine Erfahrung mit dem Shampoo, auch im vergleich zum selbstgemachten - sie antworteten, dass sie diesen (synthetischen und nicht ganz unbedenklichen Substanzen) Kompromiss momentan beschreiten müssen, den die klassischen Seifenshampoos, mit Essigspülung, würden wohl von einem Großteil ihrer Kunden nicht akzeptiert.

Bei all dem was ich schon ausprobiert ist aber die Essigspülung das geringste Übel, wenn ich mir dann die Weichspülspülung, Conditioner, Haarspay ect. komplett sparen kann.

Vielleicht solltet ihr das wirklich mal ausprobieren - kostet sehr wenig, macht Spass und ist das beste, das ich kenne (vorzugweise mit Brennesseln, die leicht zu beschaffen sind)

Viele Grüße
Andi





>
> Ich würde gern auf die Sprühkur von meinem Friseur
> verzichten. Bisher habe ich aber nichts besseres
> gefunden, entweder hilft es nicht oder die Haare sind
> damit strähnig.
> Gibt es denn nichts, dass die Haare leicht kämmbar macht
> ohne angeklascht zu wirken.
> Vieleicht kann ja einer helfen.
>
> Grüße an alle
>
> Moni
Faber und Schmierseife 14.07.2003 (11:14 Uhr) passera
Hallo Andi!
Ich finde die Faber-Shampoos ja auch nicht uninteressant, mich stört nur immer der Gedanke an Schmierseife. Gibt es eine besonders empfehlenswerte Marke? Und kannst Du mir das Buch und den Namen des Shampoos nennen? (ich habe mehrere Faber-Bücher)

> Bis zum Tag, an dem ich ein Faber Shampoo machte - meine
> Haare glänzen jetzt immer nach dem Waschen, ausser der
> Essigspülung sind keine weiteren Haarpflegesubstanzen,
> auch kein Spitzenfluid nötig (an die ganz Langhaarigen:
> spröde Spitzen mit etwas Lanolin einreiben).

Naja, das mit dem Lanolin finde ich weniger verlockend, weil ich eigentlich immer versuche, Kosmetik so "untierisch" wie möglich zu machen, auch wenn Schafe ja in der Regel nicht ganz so industriell gehalten werden wie z. B. Hühner.

> Und es ist wirklich gar nicht gut, sich jeden Tag die
> Haare zu waschen - versucht es doch mal nur jeden zweiten
> und sich nach und nach etwas zu steigern (es ist wirklich
> oft nicht nötig und strapaziert fruchtbar Haut und Haar).

Das stimmt, ich dusch nur so gerne täglich und finde es so lästig, die Haare außen vor zu lassen - aber täglich duschen ist natürlich auch nicht unproblematisch...

Gruß, Bettina

Re: Faber und Schmierseife 16.07.2003 (10:20 Uhr) Andi
> Hallo Andi!
> Ich finde die Faber-Shampoos ja auch nicht uninteressant,
> mich stört nur immer der Gedanke an Schmierseife. Gibt es
> eine besonders empfehlenswerte Marke? Und kannst Du mir
> das Buch und den Namen des Shampoos nennen? (ich habe
> mehrere Faber-Bücher)


Klar: Mein Lieblingsrezept ist das Brennesselshampoo mit zugehöriger Spülung im Buch Kräuterkosmetik.
Ich hatte kürzlich jemand in einer Mail die Rezepte geschickt. Falls Du sie brauchst, kopier ich sie dir einfach hier rein.
>
> Naja, das mit dem Lanolin finde ich weniger verlockend,
> weil ich eigentlich immer versuche, Kosmetik so
> "untierisch" wie möglich zu machen, auch wenn Schafe ja
> in der Regel nicht ganz so industriell gehalten werden
> wie z. B. Hühner.
>

Naja, ich war anfangs auch ein ganz schlimmer Lanolin-Skeptiker. Heute verwende ich es ausschliesslich (und fast oder so gut wie gar keine HT-Emulgatoren mehr, sind mir zu synthetisch; Lanolin ist wesentlich besser erhältlich und natürlicher; die Duft und Schönheitqualität ist auch wunderbar und selbst für Heilsalben die erste Wahl).
Die Schafe müssen ja auch nicht geschlachtet werden dafür - und einen schönen Wollpulli oder Wollsocken wirst Du sicher auch nicht verachten, oder? Und das Lanolin ist ja nur ein Nebenprodukt von der Wolle.
Auch kommts unserem Hautfett wesentlich näher als die pflanzlichen und was mich vor allem stört, chemisch recht veränderten Emulgatoren. Gegen verantwortungsvollen Umgang mit Tierprodukten spricht doch nichts. Das wurde schon zu allen Zeiten so gehandhabt. Schlimm ist die Ausbeutung aller Ressourcen, Tieren und Menschen, wie es die Industrie zu tun pflegt. Da muss man differenzieren.



>
> Das stimmt, ich dusch nur so gerne täglich und finde es
> so lästig, die Haare außen vor zu lassen - aber täglich
> duschen ist natürlich auch nicht unproblematisch...

Probiers doch mal, dich langsam umzustellen. Ich musste mich anfangs auch sehr zwingen, nicht zu duschen (war eine arge Überwindung, wenn man es täglich überzeugt gewohnt ist). Aber - man gewöhnt sich prima dran. Dann sind auch zwei, drei Tage kein Problem(natürlich mit ensprechender Ersatzhygiene, sprich, ich wasch nur das, was nötig ist, Du verstehst?).

Grüße
Andi



>
> Gruß, Bettina
>
Re: HTShampoo 14.07.2003 (13:16 Uhr) Moni
Hallo Andi !

Kannst Du mir das etwas genauer erklären und evtl. ein Rezept posten, ich habe nämlich keine Faber-Erfahrung und auch die genannten Bücher nicht.

Danke im Voraus, liebe Grüße
Moni
Re: HTShampoo 14.07.2003 (14:47 Uhr) natz
> Hallo ,Ich habe es auch schon probiert kann aber nur sagen es ist echt nix wenn man arbeiten muß oder unter die Leute gehen mag.
Ich bin Friseur und rate auch von Shampo+spülung in einer Flasche ab.Auch Spülungen die man nicht auswaschen muß sind schlecht.Stellt euch vor das Zeug bleibt im Haar und macht es schwer nicht fönbar nichts hällt.Der beste Haarfestiger ist Bier.Man kann es in eine Sprühflasche tun und aufsprühen(man riecht nicht wie ein penner)der Geruch verfliegt.Wenn man trockene Spitzen hat einfach Klettenwurzelöl in die SPITZEN sonnst niergens einkneten eine Weile drinne lassen ausspülen.Im Sommer kann man es am Meer auch reintun schützt und laugt nicht aus.Kuren kann man aus quark,ei und öl machen.Honig evt.dazumischen.Brenneseltee ist auch sehr gut als Spülung,wenn man die Haare gewaschen hat einfach drüberleeren nicht ausspülen,Für Blönde das gleiche mit Kamillentee.
Hofffe konnte euch helfen.
Fragen beantworte ich gerne.
Re: HTShampoo 14.07.2003 (20:03 Uhr) Sonja
Hallo Moni,

also, ich schreibe Dir das Faber-Rezept mal so ungefähr auf (ich weiss gar nicht, ob man die Rezepte hier 1:1 abtipseln darf, bei Koch-Rezepten gibt es ja auf einzelne Rezepte kein Copyright, ich vermute ja mal, daß sich das hier auch so verhält...)

Stephanie Faber nimmt
50 g weiße Schmierseife (Silberseife)
3/4 l destilliertes Wasser (oder z.B. 1/2 Liter Wasser + 1/4 Liter Tee - Lavendelblüten oder Minze o.ä.)
10 g Pottasche
Äth. Öl, in etwas Alkohol aufgelöst

die Seife wird geraspelt, im heissen Wasser aufgelöst, die Pottasche eingerührt, und dann 1/2 Stunde kochen gelassen, so, daß sich das Wasser auf 1/2 Liter Wasser reduziert. Abkühlen lassen und das gelöste äth. Öl zufügen.

Ich nehme allerdings statt der Schmierseife handgesiedete Seife, und nehme von anfang an nur 1/2 Liter Wasser, und lass das ganze halt keine 1/2 Stunde kochen. Funktioniert meiner Meinung nach genauso gut.

Wenn Du dieses Shampoo benutzt, mußt Du auf jeden Fall die Haare mit Essig oder Zitronensaft ausspülen, sonst bleiben Kalkreste in den Haaren.

Meine Erfahrung mit den Faber-Shampoos ist, daß man sich die Haare wesentlich seltener waschen muss, als mit normalem Shampoo (ich habe sehr lange Haare, und da ist mir das nur recht).
Allerdings klappt's bei mir mit dem Nachspülen auch nicht immer (Haare noch zu nass, oder zu wenig Essig etc.), dann sehen die Haare nach dem Waschen grausam aus, fast wie fettig, und ich darf alles nochmal nass machen und nachspülen.
Was am Anfang vielleicht auch etwas irritierend ist, ist, daß sich die Haare direkt nach dem Ausspülen des Shampoos ganz merkwürdig anfühlen (quietschen), was sich allerdings direkt nach dem Auftragen des Essigs legt. Ist halt gewöhnungsbedürftig.

Viel Spass beim Probieren
Sonja
Re: HTShampoo 15.07.2003 (09:42 Uhr) Moni
Hallo Sonja,
danke für das Rezept, ich werde es ausprobieren.
Ich nehme an Apfelessig pur ist ok, oder sollte er verdünnt werden ?

Viele Grüße

Moni
Re: HTShampoo 15.07.2003 (14:12 Uhr) Sonja
Hallo Moni,
Apfelessig (oder Obstessig) pur ist völlig in Ordnung. Am besten vorher sogar noch das Wasser aus den Haaren rausdrücken, damit er nicht zu sehr verdünnt wird.
Re: HTShampoo 25.09.2003 (07:47 Uhr) soulsister
Hallo Sonja,

genau dieses Shampoo habe ich mir auch gemacht!
Kann Dir nur beipflichten - es ist super!

Allerdings vedünne ich den Essig, ich habe ihn bisher nicht so direkt aufs Haar getan, werd ich aber ausprobieren.

Ich habe dieses Faber Rezept in einem Buch von Barbara Rütting entdeckt.
Da war auch ein Tip für Festiger dabei (wer kein Bier ins Haar mag):

Für halblange Haare:

1/4 Liter Wasser
1 TL Bienenhonig
einige Spritzer Zitronensaft

Wasser erwärmen, Honig auflösen, Zitronenspritzer dazu, ins Haar massieren - fertig!

Shampoo und Festiger benutze ich erst seit ca. 4 Wochen - aber es hat mich bis jetzt überzeugt.
Ich brauche meine Haare nicht mehr täglich waschen, weil sie wie verwelkter Schnittlauch an mir hängen, sie lassen sich prima fönen und bleiben in Form (ich sehe am Morgen nicht mehr so aus, als hätte man mit meinem Kopf die Straße gefegt).
Gott was habe ich mir vorher für Unmengen Festiger, Spray, Haarwachs usw. reingeschmiert, um meine Fusseln in Form zu halten - fällt alles flach!


Viele Grüße von Angela
@ Andi: Farber und Schmierseife 15.07.2003 (16:28 Uhr) Ann
Hallo Andi!

So, jetzt habe ich durch Deine Mail den letzten Motivationsschub bekommen, den ich brauchte, um doch auch mal ein Farber Shampoo zu machen. Sowohl mein Shampoo als auch meine Spülung nach HT sind leer und damit bietet sich das ja an.

Du hast in einem älteren Posting mal geschrieben, dass Du Dalli Schmierseife verwenden würdest. Verwendest Du die noch?

Ich habe jetzt mal nachgeschaut ( http://www.dalli-group.com/deutsch/produkte/dalli_markenprodukte/musterdateien/A520909.htm ) und gesehen, dass es auch flüssige Schmierseife gibt. Die müsste man doch auch nehmen können. Da würde dann das Raspeln der Seife wegfallen. Da müsste man nur etwas experimentieren mit dem Wasseranteil. Oder einfach Nur Pottasche reinkippen und köcheln lassen. Fragt sich eben, ob da noch andere Stoffe mit drin sind.

Allerdings sieht die normale Schmierseife auch so aus, als wäre sie nicht ganz fest, zumindest von der Verpackung her: http://www.dalli-group.com/deutsch/produkte/dalli_markenprodukte/musterdateien/A523009.htm

Liebe Grüße
Ann
Re: @ Andi: Farber und Schmierseife 16.07.2003 (10:10 Uhr) Andi
> Hallo Andi!

Hallo Ann,

>
> So, jetzt habe ich durch Deine Mail den letzten
> Motivationsschub bekommen, den ich brauchte, um doch auch
> mal ein Farber Shampoo zu machen. Sowohl mein Shampoo als
> auch meine Spülung nach HT sind leer und damit bietet
> sich das ja an.
>
> Du hast in einem älteren Posting mal geschrieben, dass Du
> Dalli Schmierseife verwenden würdest. Verwendest Du die
> noch?

Ja, ich verwende sie immernoch, weil wesentlich billiger als die Sapo kalinus aus der Apotheke. Das Ergebnis ist auch im Lanzeittest wunderbar und ich hatte damals bei den Dalli Werken angerufen und mir versichern lassen, dass dies Produkt zum Shampoomachen unbedenklich ist.




>
> Ich habe jetzt mal nachgeschaut (
> http://www.dalli-group.com/deutsch/produkte/dalli_markenp
> rodukte/musterdateien/A520909.htm ) und gesehen, dass es
> auch flüssige Schmierseife gibt. Die müsste man doch auch
> nehmen können. Da würde dann das Raspeln der Seife
> wegfallen. Da müsste man nur etwas experimentieren mit
> dem Wasseranteil. Oder einfach Nur Pottasche reinkippen
> und köcheln lassen. Fragt sich eben, ob da noch andere
> Stoffe mit drin sind.

Das Zeug ist eine Pampe, die eher flüssig, schmierig ist. Da muss man nichts raspeln. Auch die aus der Apotheke ist eine Paste, allerdings etwas fester. Das Ergebnis ist das gleiche im Shampoo, ich könnte bei beiden im Wechsel nicht sagen, welches DAlli ist und welches Sapo Kalinus.



>
> Allerdings sieht die normale Schmierseife auch so aus,
> als wäre sie nicht ganz fest, zumindest von der
> Verpackung her:
> http://www.dalli-group.com/deutsch/produkte/dalli_markenp
> rodukte/musterdateien/A523009.htmd


Vorsicht aber, es gibt auch andere Schmierseifen (ich hab da mal eine gewonnen bei ner Tombola) und die erscheint mir recht synthetisch und scharf. Die nehm ich nicht. Bei Dalli aber kann echt nix schief gehen und sie ist echt günstig und reicht für zehnmal Schampoo machen.

>
> Liebe Grüße
> Ann


Hoffe nichts vergessen zu haben. Übrigens sollte das Shampoo mit 50 Gr. Tinktur noch konserviert werden.

Liebe, sonnige Grüße

Andi
Hallo Andi!

Danke für Deine schnelle Antwort :-))

> Ja, ich verwende sie immernoch, weil wesentlich billiger als die Sapo
> kalinus aus der Apotheke. Das Ergebnis ist auch im Lanzeittest
> wunderbar und ich hatte damals bei den Dalli Werken angerufen und mir
> versichern lassen, dass dies Produkt zum Shampoomachen unbedenklich
> ist.

Puh, ich bin heute durch die ganze Stadt gerannt, um die Schmerseife von Dalli zu finden. Habe sie dann im hintersten Winkel meiner letzen Möglichkeit gefunden und für schlappe 95 Ct. erstanden. Beim Suchen habe ich gesehen, dass es auch eine von AS (Schlecker Marke) gibt. Die sah von der Verpackung und auch dem darauf enthaltenen Text. Allerdings kostet die 1,09 EUR *g*

> Vorsicht aber, es gibt auch andere Schmierseifen (ich hab da mal eine
> gewonnen bei ner Tombola) und die erscheint mir recht synthetisch und
> scharf. Die nehm ich nicht. Bei Dalli aber kann echt nix schief gehen
> und sie ist echt günstig und reicht für zehnmal Schampoo machen.

Deshalb habe ich sie dann auch genommen und nicht die von AS.

> Hoffe nichts vergessen zu haben. Übrigens sollte das Shampoo mit 50
> Gr. Tinktur noch konserviert werden.

Ich habe das Buch "Natürlich schön" und werde daraus einfach mal das Vanilleschampoo machen. Statt der Tinktur nehme ich dann kos. Basiswasser oder Vodka, das müsste doch auch gehen.

Liebe Grüße
Ann
Re: @ Andi: Farber und Schmierseife 16.07.2003 (16:35 Uhr) Andi
Hallo Ann,

ui, kannst mir mal das Vanillschampoorezept posten???


MMMMMHHHHH.

Andi
Rezepte bitte öffentlich!!! ;-) 16.07.2003 (17:35 Uhr) passera
Hallo Andi, hallo Ann!
Könnt Ihr die Rezepte hier hinterlassen? Dann sparen wir uns die Mailerei...
Vielen Dank im Voraus sagt Bettina, die allen ein schattiges Plätzchen wünscht!
Hi!

> Könnt Ihr die Rezepte hier hinterlassen? Dann sparen wir
> uns die Mailerei...
> Vielen Dank im Voraus sagt Bettina, die allen ein
> schattiges Plätzchen wünscht!

*g* Schon geschehen. Hatte auch nie was anderes vor :-)

LG
Ann
Hi Andi!


> ui, kannst mir mal das Vanillschampoorezept posten???
>
>
> MMMMMHHHHH.

Klar :-) Es ist aus Natürlich Schön auf S. 153:

50 g Silberseife
3/4 l destilliertes Wasser (ich nehme abgekochtes)
10 g Pottasche
50 g Vanilletinktur

Also eigentlich nur das ganz normale Grundrezept. Da ich keine Vanilletinktur habe, dachte ich mir, einfach eine Msp. Vanille mit zu kochen und die Tinktur durch neutralen Alkohol zu ersetzen.

Ich werde es gleich machen und dann berichten, wie es geworden ist.

Liebe Grüße
Ann
Vanilletinktur selber machen? 17.07.2003 (16:35 Uhr) passera
Hallo zusammen!
Mist! Sonst gibt doch die Faber für alles Anleitungen! Und hier schreibt sie, daß man sie in der Apotheke kaufen kann. Kann man denn die Vanilletinktur nicht selber ansetzen? 1 Vanilleschote auf soundsoviel ml 70%igen?
Ich wäre für Anregungen sehr dankbar.
Gruß, Bettina
Saure Spülung 16.07.2003 (13:43 Uhr) Ann
Hallo Zusammen!

Noch eine Frage zu der sauren Spülung: Ist die tatsächlcih so hoch dosiert, dass man da puren Essig nimmt? In meinem Faber Buch finde ich da keine genauen Angaben. Ich habe lange Haare und müsste mir da ja jedesmal fast eine halbe Flasche auf den Kopf kippen.

Bei den Kuren schreibt sie oft von einem Spritzer Essig.

Liebe Grüße
Ann
Re: Saure Spülung 16.07.2003 (14:42 Uhr) Sonja
Hi Ann,
ich hab's auch gerade in "Natürlich schön" nochmal nachgelesen, da steht in der Tat, daß man Essig oder Zitronensaft im Verhältnis 1:1 verdünnt. Allerdings habe ich, wie schon erwähnt, die Erfahrung gemacht, daß, wenn meine Haare noch zu nass sind, wenn ich den (puren) Essig draufgebe, sich das Shampoo scheinbar nicht vollständig rauswäscht. Also lass ich das mit dem Verdünnen mal lieber sein.
Ich habe auch sehr lange Haare, und brauche da immer so ungefähr 1/4 Flasche Essig zum Nachspülen. Dann spüle ich die Haare nochmal mit Wasser aus, und ganz zum Schluß kommt noch etwas Essig auf die Haare, der nicht ausgewaschen wird. Stinkt zwar erstmal eine Weile (ich föne halt nicht bei der Länge), nach einer Weile riecht man aber nichts mehr.
Zum Topfproblem kann ich Dir auch nichts sagen, weil ich, wie gesagt, das mit dem Verdunsten lassen nicht mache, sondern von anfang an weniger Wasser nehme, weil ich einfach nicht verstanden habe, wofür das ewig lange köcheln gut sein soll.

Viele Grüsse
Sonja
Re: Saure Spülung 17.07.2003 (14:57 Uhr) Ann
Hallo Sonja!

> ich hab's auch gerade in "Natürlich schön" nochmal nachgelesen, da
> steht in der Tat, daß man Essig oder Zitronensaft im Verhältnis 1:1
> verdünnt.

*blindbin* habe es ach gerade gesehen.

> Allerdings habe ich, wie schon erwähnt, die Erfahrung
> gemacht, daß, wenn meine Haare noch zu nass sind, wenn ich den
> (puren) Essig draufgebe, sich das Shampoo scheinbar nicht vollständig
> rauswäscht. Also lass ich das mit dem Verdünnen mal lieber sein. Ich
> habe auch sehr lange Haare, und brauche da immer so ungefähr 1/4
> Flasche Essig zum Nachspülen. Dann spüle ich die Haare nochmal mit
> Wasser aus, und ganz zum Schluß kommt noch etwas Essig auf die Haare,
> der nicht ausgewaschen wird. Stinkt zwar erstmal eine Weile (ich föne
> halt nicht bei der Länge), nach einer Weile riecht man aber nichts
> mehr.

Wir haben hier super weiches Wasser. Von daher ist eh kaum Kalk da, der ausgespült werden muss. Im Gegenteil, mein Wasserkefir wächst kaum noch, weil wir zu wenig Kalk im Wasser haben :-( Also werde ich mal mit 1:1 anfangen und dann ein wenig Testen. Ansonsten ist das ja eine riesen Essigflaschenschlepperei :-)

> Zum Topfproblem kann ich Dir auch nichts sagen, weil ich, wie
> gesagt, das mit dem Verdunsten lassen nicht mache, sondern von Anfang
> an weniger Wasser nehme, weil ich einfach nicht verstanden habe,
> wofür das ewig lange köcheln gut sein soll.

Ich versuch es jetzt einfach mal in einem hohen, schmalen Topf und seh, was dabei raus kommt. Bin mal gespannt :-)

Liebe Grüße
Ann
Soviel Essig? 17.07.2003 (18:13 Uhr) Andi
Hallo,

ihr nehmt den Essig so hoch konzentriert? Ist das nicht ätzend?

Ich stelle die Spülung immer analog den Rezepten in Kräuterkosmetik her ( viertel Liter Essig, halber Liter Tee) und dieses Verdünne ich dann bei der Anwendung nochmal 1:5 (Essig Wasser)...
Dafür spüle ich aber öfter als einmal.
Ich wasche die Haare meist in zwei Gängen. Dazwischen spüle ich schon mal mit dieser Essigmischung und wasche sie weitgehend aus. Der zweite Waschgang schäumt dann doppelt so gut.
Nach gründlichem Ausspülen des Shampoos gebe ich dann die im Plastikbecher verdünnte Essigmischung erst zur Hälfte langsam ins Haar (vorher ausdrücken, dann rinnt er nicht so leicht runter sondern wird aufgesogen). Ausspülen, danach fülle ich die andere Hälfte nochmal mit Wasser auf (fast schon homöopathisch) und kippe sie mir als letztes übers Haar ohne Auszuspülen.
Damit hab ich beste Ergebnisse, zumal die Mittelspülung schon viel bewirkt und die Haare dadurch besser sauber werden. Aber puren oder zur Hälfte verdünnten Essig würde ich als viel zu scharf empfinden. Mir ist die zwei zu eins Mischung schon zu arg.

Liebe Grüße
Andi
Re: Soviel Essig? 17.07.2003 (19:05 Uhr) Sonja
Also, ätzend ist das auf gar keinen Fall, weil Essig einen pH-Wert hat, der dem der Haut sehr ähnlich ist.
Aber meine Haut reagiert da auch nicht besonders empfindlich. Kann höchstens sein, daß es mal ein bißchen brennt, wenn eine offene Wunde am Kopf ist - aber Essig desinfiziert ja :-)
Der Einwand von Ann ist wahrscheinlich ganz richtig, daß die Verdünnung abhängig ist von der Wasserhärte, und wir haben hier halt sehr hartes Wasser.
Verdünnt wird der Essig wohl so oder so, weil die Haare ja auch noch nass sind, wenn der Essig reinkommt.

Grüsse
Sonja
Re: Soviel Essig? 17.07.2003 (20:33 Uhr) Andi
Hallo Sonja,

nagut. Ätzend ist vielleicht der falsche Ausdruck gewesen. Mir brennts halt sogar in meiner Verdünnung etwas in den Augen und das lässt sich irgendwie immer nicht vermeiden. Deswegen wäre mir euere Verdünnung zu stark. Ich glaube auch nicht, dass man sich die Kopfhaut verätzt od. schädigt, man isst ihn ja schliesslich auch.

Ich meinte eher, dass es einen Versuch wert ist, die Dosis zu reduzieren, um mit Sparsamkeit ans gleiche Ergebnis zu kommen. Wir haben Wasserhärte 2-3, also nicht unbeding besonders weiches.

Viele Grüße
Andi
Haltbarkeit der Spülung 19.07.2003 (13:55 Uhr) passera
Hallo Andi!
Ich habe mir gestern das Zitronen-Shampoo gekocht und gerade eine Spülung nach Deinen Angaben hergestellt:

> Ich stelle die Spülung immer analog den Rezepten in
> Kräuterkosmetik her ( viertel Liter Essig, halber Liter
> Tee) und dieses Verdünne ich dann bei der Anwendung
> nochmal 1:5 (Essig Wasser)...

aus Brennessel-Tee und Apfelessig. Jetzt frage ich mich: reicht der Essig als Konservierung? Weil die Faber schreibt, mal solle Tee-Spülungen immer frisch ansetzen. Nach Deinem Verfahren müßte man aber doch ziemlich lange mit der Spülung auskommen...

> Ich wasche die Haare meist in zwei Gängen. Dazwischen
> spüle ich schon mal mit dieser Essigmischung und wasche
> sie weitgehend aus. Der zweite Waschgang schäumt dann
> doppelt so gut.

Nimmst Du die Spülung beim ersten Gang unverdünnt oder auch schon 1:5?

Danke für Deine Tips sagt
Bettina
Soviel Essig? 17.07.2003 (19:19 Uhr) Andi
Hallo,

ihr nehmt den Essig so hoch konzentriert? Ist das nicht ätzend?

Ich stelle die Spülung immer analog den Rezepten in Kräuterkosmetik her ( viertel Liter Essig, halber Liter Tee) und dieses Verdünne ich dann bei der Anwendung nochmal 1:5 (Essig Wasser)...
Dafür spüle ich aber öfter als einmal.
Ich wasche die Haare meist in zwei Gängen. Dazwischen spüle ich schon mal mit dieser Essigmischung und wasche sie weitgehend aus. Der zweite Waschgang schäumt dann doppelt so gut.
Nach gründlichem Ausspülen des Shampoos gebe ich dann die im Plastikbecher verdünnte Essigmischung erst zur Hälfte langsam ins Haar (vorher ausdrücken, dann rinnt er nicht so leicht runter sondern wird aufgesogen). Ausspülen, danach fülle ich die andere Hälfte nochmal mit Wasser auf (fast schon homöopathisch) und kippe sie mir als letztes übers Haar ohne Auszuspülen.
Damit hab ich beste Ergebnisse, zumal die Mittelspülung schon viel bewirkt und die Haare dadurch besser sauber werden. Aber puren oder zur Hälfte verdünnten Essig würde ich als viel zu scharf empfinden. Mir ist die zwei zu eins Mischung schon zu arg.

Liebe Grüße
Andi
Hätte da jetzt interessehalber auch mal eine Frage dazu.

Muss man den Essig denn wirklich im Haar lassen, oder kann man nicht doch noch mal mit Wasser ausspülen? So prickelnd finde ich den Essiggeruch nämlich wirklich nicht auch, wenn er mit der Zeit verfliegt... (ich stell mit nur vor es läutet an der Tür und ich stink wie eine Essigfabrik. Nebenbei muss es bei mir einfach und schnell gehen und die Stinkerei ist nicht schnell weg*g*)

Im Grunde geht es ja nur darum Kalkseifen auszuwaschen und da müsste Essig drauf, kurz einwirken lassen und wieder ausspülen doch auch klappen oder?
> Muss man den Essig denn wirklich im Haar lassen, oder
> kann man nicht doch noch mal mit Wasser ausspülen?

Kannst Du auf jeden Fall ausspülen, mache ich auch so.
Grüsse
Sonja
Shampoo kochen 16.07.2003 (13:43 Uhr) Ann
Hallo Zusammen!

Außerdem würde mcih noch interessieren, wie man das Shampoo am besten kocht. Eher in einem hohen, schmalen Topf oder in einem flachen, mit großem Durchmesser? Je nachdem, was man da nimmt, verdunstet die Flüssigkeit ja viel schneller.

Und besteht die Gefahr des Überkochens, also schäumt das ganze stark?

Liebe Grüße
Ann

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