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 Erfahrung, Fragen und Tipps zur Hobbythek
  Suche:

Konservierung Shampoo nicht mit ParabenK 26.08.2004 (18:44 Uhr) anjaaaaa
Hallo,

ich bin auf der Suche nach einem neuen Konservierer für Shampoos.

Anforderung:

- kein ParabenK
- kein Duftkonservierer, wie der Biokons oder Heliozimt von Spinnrad oder Duokons von CMD

Gibt es da Alternativen zu den genannten? Wie sieht es mit Kaliumsorbat aus?

Bis jetzt weiß ich, dass Kaliumsorbat nur im sauren Bereich wirkt - wäre es ohne Probleme möglich (also ohne Verlust der Eigenschaft als Shampoo) den pH-Wert sauer einzustellen und dann Kaliumsorbat zu verwenden oder ratet ihr mir zu einem gänzlich anderen Konservierungsstoff??

Vielen Dank schon mal für die Hilfe.

Tschüß

die Anja
Re: Konservierung Shampoo nicht mit ParabenK 26.08.2004 (20:07 Uhr) Emilia
> Hallo,
>
> ich bin auf der Suche nach einem neuen Konservierer für
> Shampoos.
>
> Anforderung:
>
> - kein ParabenK
> - kein Duftkonservierer, wie der Biokons oder Heliozimt
> von Spinnrad oder Duokons von CMD
>
> Gibt es da Alternativen zu den genannten? Wie sieht es
> mit Kaliumsorbat aus?
>
> Bis jetzt weiß ich, dass Kaliumsorbat nur im sauren
> Bereich wirkt - wäre es ohne Probleme möglich (also ohne
> Verlust der Eigenschaft als Shampoo) den pH-Wert sauer
> einzustellen und dann Kaliumsorbat zu verwenden oder
> ratet ihr mir zu einem gänzlich anderen
> Konservierungsstoff??
>
> Vielen Dank schon mal für die Hilfe.
>
> Tschüß
>
> die Anja

hallo die Anja ;-)

konservieren kannst Du angeblich auch mit Grapefruitkernextrakt. habe ich aber noch nie ausprobiert. Weshalb willst Du kein Paraben oder Heliozimt mehr?

VG

Emilia
Re: Konservierung Shampoo nicht mit ParabenK 26.08.2004 (22:40 Uhr) Unbekannt
> hallo die Anja ;-)
>
> konservieren kannst Du angeblich auch mit
> Grapefruitkernextrakt. habe ich aber noch nie
> ausprobiert. Weshalb willst Du kein Paraben oder
> Heliozimt mehr?
>
> VG
>
> Emilia

Hallo Emilia,

kein Paraben, weil es unter Krebsverdacht steht und kein Heliozimt, weil ich mich nicht auf eine Duftrichtung festlegen lassen will, sondern einen geruchsneutralen Konservierer will........

Ich weiß, ziemlich viel Anforderung für einen einzigen Stoff, aber nun denn - vielleicht gibts da ja eine Lösung.....

Gruß

die Anja
Re: Konservierung Shampoo nicht mit ParabenK 27.08.2004 (10:30 Uhr) Hedwigh
Hallo Anja,

sicher kannst du ein Shampoo sauer einstellen, das ist doch der große Vorteil der Tenside gegenüber Seife.
Aber mußt du das Shampoo überhaupt konservieren? Bei Schmierseife-Shampoo ist es nicht nötig. Bei den Hobbythek-Shampoos auch nur, wenn du leichtverderbliche Sachen wie Weizenhydrolisat oder andere Proteine reingibst.
Erzähl doch mal, was du für Shampoo machst, ich bin immer noch auf der Suche nach dem optimalen Selbermachshampoo.

Viele Grüße, Hedwigh
Re: Konservierung Shampoo nicht mit ParabenK 28.08.2004 (18:53 Uhr) anjaaaaa
Liebe Hedwigh,

mittlerweile hab ich diese Antwort auch schon in einem anderen Forum erhalten - das beruhigt mich. ;-)

Zu Deiner Frage, was ich als Shampoo benutze.....

Ich bin da sehr puristisch

destilliertes Wasser ( damit mache ich immer einen Aufguss, entweder mit Pfefferminz oder grünem Tee) und Betain mische ich im Verhältnis 1:1 und dann kommt noch etwas Weizenprotein oder Seidenprotein dazu (je nachdem, was ich gerade da hab)und das Ganze dick ich dann entweder mit Xanthan oder mit Guarkernmehl an. Mehr kommt nicht rein. Und eben die Konservierung.....

Ja, und dann die Beduftung - je nach Laune und Jahreszeit.

Und wenn ich jetzt mit Kaliumsorbat konserviere, dann stell ich mir den pH-Wert entweder mit Apfelessig oder Vitamin C ein (oder vielleicht mit Sekt??????);-)

Liebe Grüße

von anjaaaaa

Re: Konservierung Shampoo nicht mit ParabenK 28.08.2004 (19:04 Uhr) Suleika
Hallo Anjaaaaa,

ich konserviere Shampoo nie, es hält ja eh nie länger als 4 Wochen (kommt mir jedenfalls so vor, hab jetzt mal ne Liste gemacht, wann ich was mache)

Mir/uns (rühre für meine Freundin mit) ist noch nie eins umgekippt, was mir allerdings bei Cremes mit GKE schon öfter um nicht zu sagen jedesmal passiert ist. Aber in welchem Verhältnis man in einer Creme Kaliumsorbat nimmt, bin ich noch nciht drauf gekommen.

>
> Und wenn ich jetzt mit Kaliumsorbat konserviere, dann
> stell ich mir den pH-Wert entweder mit Apfelessig oder
> Vitamin C ein (oder vielleicht mit Sekt??????);-)

Also der Sekt wär mir persönlich zu schade, den trink ich lieber, oder ist´s ein geschenkt gekriegter Fußel????
>


viele Grüße
Suleika
Hallo Anjaaaaa,

momentan experimentiere ich mit Seifenkrautshampoo.
Ganz einfach, das Kraut o. die Wurzel über nacht im dest. Wasser ausziehen, dann seih ich ab und dicke mit Xanthan, Alginat o.ä. an.
Bedufte mit ätherischen Ölen, die gut für Haarpflege sind.

Wenn ich das dann lagern möchte, konserviere ich mit Vodka, so dass in etwa 10 Prozent Vol, o. auch etas weniger erreicht werden. Das dürfte auch bei Hobbythekshampoos gültig sein, denn der Alkohol tötet ja Bakterien ect. und schadet in der Konzentration den Haaren ganz bestimmt nicht, weil ja noch ne Menge Wasser im Spiel ist.

Das mit dem Seifenkraut funktioniert jedenfalls ganz hervorragend und ich habe mir schon seit einiger Zeit die Haare mit nichts anderem mehr gewaschen. Als Kräuterfan ist das für mich die allerschönste Lösung.
Deswegen ist die Idee mit dem Sekt, wie ich finde, nicht ganz so daneben. Da muss dann allerdings schon etwas mehr rein.

Viele Grüße
Andi
ganz ohne Konservierung? 02.09.2004 (11:58 Uhr) Anna
> Hallo Anjaaaaa,
>
> momentan experimentiere ich mit Seifenkrautshampoo.
> Ganz einfach, das Kraut o. die Wurzel über nacht im dest.
> Wasser ausziehen, dann seih ich ab und dicke mit Xanthan,
> Alginat o.ä. an.
> Bedufte mit ätherischen Ölen, die gut für Haarpflege
> sind.
>
> Wenn ich das dann lagern möchte, konserviere ich mit
> Vodka, so dass in etwa 10 Prozent Vol, o. auch etas
> weniger erreicht werden. Das dürfte auch bei
> Hobbythekshampoos gültig sein, denn der Alkohol tötet ja
> Bakterien ect. und schadet in der Konzentration den
> Haaren ganz bestimmt nicht, weil ja noch ne Menge Wasser
> im Spiel ist.
>
> Das mit dem Seifenkraut funktioniert jedenfalls ganz
> hervorragend und ich habe mir schon seit einiger Zeit die
> Haare mit nichts anderem mehr gewaschen. Als Kräuterfan
> ist das für mich die allerschönste Lösung.
> Deswegen ist die Idee mit dem Sekt, wie ich finde, nicht
> ganz so daneben. Da muss dann allerdings schon etwas mehr
> rein.
>
> Viele Grüße
> Andi

Hallo Andi,
das mit dem Seifenkrautshampoo wird auch mein nächstes Projekt ;-) Gut zu hören, dass du gute Erfahrung damit machst. Das ist dann wahrscheinlich die mildeste Variante für ein Shampoo...
Wie lange meinst du überlebt ein Shampoo ohne Konservierung? Mit Paraben K kann ich mich doch nicht so recht anfreunden, aber mit allen anderen Hobbythek-Konservierungsstoffen auch nicht :-(
Alkohol ist mir doch etwas suspekt, weil es ja die Haare austrocknen soll. Ich fand es zB auch immer komisch, dass in manchen Hobbythek-Haarspülungen Unmengen an Alkohol zugestzt waren...
Ich suche auch noch eine Konservierungsalternative im Faber-Shampoo, falls es die gibt?
Deshalb dachte ich daran, gar nicht zu konservieren.
Seifenkrautschampoo, Frage an Anna 02.09.2004 (13:57 Uhr) juno
Jetzt ein bisshen außer Thema. Habe paar Fragen an Anna.

Diese Schampoorezept klingt traumhaft!:-))))
Ich glaube es ist, wovon ich geträumt habe, ein Schampoo ohne all die künstlichen Tenside.

Darf ich wissen aus welhem Buch ist der? Ist das ein Faberrezept? Habe nämlich noch keine Ihrer Bücher.
Wo nimmt man die Pflanze? Wird es in Apotheken als eine trockene Kraut verkauft?

Soo viel Fragen vorerst, würde sehr dankbar sein fürs Antworten. ;-)))

> Jetzt ein bisshen außer Thema. Habe paar Fragen an Anna.
>

Hi,
bin zwar nicht anna, aber ich glaube das mit den Pflanzen war von mir.

> Diese Schampoorezept klingt traumhaft!:-))))
> Ich glaube es ist, wovon ich geträumt habe, ein Schampoo
> ohne all die künstlichen Tenside.
>

Genau. Künstlich sind ja die Faber Grundstoffe auch nicht, jedoch suche ich immer nach etwas, das einem von ALLEM industriellen unabhängig macht - und Schmierseife will ich irgendwie nicht selber machen, deshalb muss ich sie kaufen - und das gefällt mir nicht.
Seifenkraut finde ich bei einem Spaziergang durch die Natur und es gibt noch einige andere, wie in einem anderen Beitrag von einem netten Forumsteilnehmer freundlicherweise angemerkt (Danke, nochmal, hat mir sehr weitergeholfen, gerade das mit der Vergärung ohne Konservierung und schwindender Waschkraft kann ich bestätigen).

> Darf ich wissen aus welhem Buch ist der? Ist das ein
> Faberrezept? Habe nämlich noch keine Ihrer Bücher.
> Wo nimmt man die Pflanze? Wird es in Apotheken als eine
> trockene Kraut verkauft?

Also mein Seifenkrautshampoo ist eher aus diversen Recherchen, die ich alle gar nicht mehr so nachvollzhiehen kann.
Habe schon mit diversen Hilfmitteln wie z.B. Pottasche, kochen, oder nicht, in Essig ausziehen (macht sich sehr gut in der Essigspülung - einfach im Essig ausziehen)experimentiert, jedoch bringt der Kaltauszug über nacht im destlillierten Waser und im Kühlschrank, das beste Waschergebnis.
>
> Soo viel Fragen vorerst, würde sehr dankbar sein fürs
> Antworten. ;-)))
>

Viele Grüße
Andi
Re: Seifenkrautschampoo, Frage an Anna 02.09.2004 (23:09 Uhr) Mirea
Hallo Andi,

ich hab auch schon sehr viel Gutes über dieses Seifenkraut gehört und werde es mir im nächsten Frühling mit Sicherheit in meinem Kräutergarten anpflanzen. Jetzt hab ich gelesen, dass die Wurzeln die meisten waschaktiven Substanzen der Pflanze besitzen soll. Allerdings widerstrebt mir der Gedanke sehr, extra die Pflanze nur wegen der Wurzel "umzubringen", deshalb frag ich mich jetzt, ob die Blätter für den Kaltauszug nicht ausreichen würden?

Und noch eine Frage an Dich: Wie stellst Du Dir das destillierte Wasser selber her? Das stelle ich mir echt schwierig vor, wenn man dazu nicht extra die Geräte besitzt?

Liebe Grüsse,
Mirea

> Hallo Andi,
>
> ich hab auch schon sehr viel Gutes über dieses
> Seifenkraut gehört und werde es mir im nächsten Frühling
> mit Sicherheit in meinem Kräutergarten anpflanzen. Jetzt
> hab ich gelesen, dass die Wurzeln die meisten
> waschaktiven Substanzen der Pflanze besitzen soll.

Hi,

also ich finde das Kraut nicht minder waschkräftig. Wenn das Pflänzchen noch klein ist, kann ich Deine Skrupel gut nachvollziehen. Allerdings habe ich festgestellt, dass gerade die heimischen Gewächse, zu denen auch das Seifenkraut zählt, anfangen richtig zu wuchern - und da werden dann die Bedenken schnell ausgeräumt. Mittlerweile muss ich bei manchen Pflanzen soviel zurücknehmen, dass ich sogar den Kompost damit beglücke. Und aus solchen Rückschnitten nutze ich dan vorzugsweise die Wurzel. Bei Brennessel mache ich Tinktur aus der Wurzel, die besonders gut für die Haare sein soll.
Und wenn man dezimiert, kann man prima Ganzpflanzenauszüge machen, die ja das Optimale darstellen und auch viele der alten Bücher immer wieder empfehlen. So kann man das gesamte Spektrum der Pflanze nutzen.
Ich bin aber sicher, dass du schon von Deinem Gefühl geleitet wirst, wenns Dir zuviel einer Art wird, die dann der anderen evt. auch begehrten Pflanze, die Lebensgrundlage abzieht. Selber muss ich auch auf sehr wenigen Quadratmetern feststellen, dass ohne mein Eingreifen, kein Mikrobiotop entsteht, jedoch hält sich die Arbeit wirklich in Grenzen, im Gegensatz zu konventioneller Geraniengärtnerei, die sehr arbeitsaufendig ist - und ich auch nix ernten kann...


> Allerdings widerstrebt mir der Gedanke sehr, extra die
> Pflanze nur wegen der Wurzel "umzubringen", deshalb frag
> ich mich jetzt, ob die Blätter für den Kaltauszug nicht
> ausreichen würden?
>
> Und noch eine Frage an Dich: Wie stellst Du Dir das
> destillierte Wasser selber her? Das stelle ich mir echt
> schwierig vor, wenn man dazu nicht extra die Geräte
> besitzt?
>


Höhö....nein,nein, destilliertes Wasser stelle ich nicht selber her. Supermarkt o. Tankstellenqualität, recht unspektakulär.
Ich verwends nur äußerlich in Shampoo ect.
Müsste aber wirklich gehen, für Freaks. Also Wasser kochen und verdunsten, das dann z.b. mit einer Plasitkfolie, die in der Mitte runtergezogen ist, damit das Verdunstete dann in einen weiteren Behälter abfliessen kann. Kannst vielleicht einen Kochtopf umbauen bzw. in das Deckelloch (falls vorhanden) einen passenden Schlauch einsetzen und das dann in einen anderen Behälter laufen lassen. Finde ich aber vom energieaufwand alles andere als umweltfreundlich. Also bestell ich bei Rewe, weil die mir das sogar liefern.

Liebe Grüße
Andi
> Liebe Grüsse,
> Mirea
>
Re: Seifenkrautschampoo, Frage an Anna 03.09.2004 (23:18 Uhr) Anna
Hallo Andi!

Jetzt hab ich aber auch mal ein paar Fragen ;-)
Glaubst du, dass Kraut würde es überstehen, wenn ich es jetzt als Pflanze einsetze? Hab versucht mich schlau zu machen, aber die Infos im www waren recht spärlich :(
Kann man es auch im Zimmer anpflanzen?
Hast du es gesäät oder als Pflanze eingesetzt?
Eigentlich möchte ich es ja säen, aber dann dauert es ja so lange ;-)

Danke für deine Antworten und entschuldige, falls es ein paar Fragen auf einmal sind!

LG
Anna  
> Hallo Andi!
>
> Jetzt hab ich aber auch mal ein paar Fragen ;-)
> Glaubst du, dass Kraut würde es überstehen, wenn ich es
> jetzt als Pflanze einsetze? Hab versucht mich schlau zu
> machen, aber die Infos im www waren recht spärlich :(
> Kann man es auch im Zimmer anpflanzen?
> Hast du es gesäät oder als Pflanze eingesetzt?
> Eigentlich möchte ich es ja säen, aber dann dauert es ja
> so lange ;-)

Hallo Anna,

kannst ja mal versuchen, eines aus der Natur einzupflanzen. Sind recht robust. Hatte ich auch mal um diese Jahreszeit gemacht. Zwei Pflanzen, davon ist aber eine eingegangen. Die andere hats aber prima überlebt und wird immer kräftiger.
Wahrscheinlich hatte ich die Wurzel der einen zu stark verletzt beim Ausgraben. Also versuchs mal. Aber nur ausstechen, wo wirklich viel wächst...!!

Im Zimmer wirst Du Probleme bekommen. Gerade die ganz wilden Pflanzen lassen sich ungern "zähmen".
Aber Du kannst jetzt gleich aussäen, damits nächstes Jahr was wird mit dem Seifenkraut. Meines im Garten hat im Moment gerade viele Samen ausgebildet. Du findest sicherlich eines beim nächsten spaziergang und dann kannst du selber säen. Diese frischen Samen werden sicher besser keimen, als welche von Kräuterhandlungen, denn da kanns passieren, dass die schon vom Vorjahr o. noch älter sind. Wenns in der Natur Samen gibt, ist auch immer die beste Aussaatzeit.


>
> Danke für deine Antworten und entschuldige, falls es ein
> paar Fragen auf einmal sind!
>


Kein Problem! Soweit ich es an den Rechner schaffe (im Moment ist viel zu tun), dann bin ich gern im Hobbythekforum. Ich freue mich ja auch über Fragen!

Liebe Grüße
Andi
> LG
> Anna
Re: Seifenkrautschampoo, Frage an Anna 07.09.2004 (22:46 Uhr) Anna
Hallo Andi!

Vielen lieben Dank für deine Antwort!
Dann gehe ich jetzt mal auf die Suche nach Seifenkraut! Ich muss gestehen, dass es mir noch nie über den Weg gelaufen ist. Wo wächst das denn meistens? Am Feldrand, im Wald..?
Wenn ich welches finde, dann probiere ich einfach Samen und Pflanze einzusetzen.

Wann kann man der Pflanze denn ihre Einzelteile klauen? Ist das egal oder sollte man das zu einer bestimmten Jahreszeit machen?
Sorry ich hab echt (noch) gar keine Ahnung von Pflanzen ;-)

LG
Anna
Re: Seifenkrautschampoo, Frage an Anna 04.09.2004 (00:50 Uhr) Mirea
ReHi,

danke für Deine Antwort:-).

> also ich finde das Kraut nicht minder waschkräftig. Wenn
> das Pflänzchen noch klein ist, kann ich Deine Skrupel gut
> nachvollziehen. Allerdings habe ich festgestellt, dass
> gerade die heimischen Gewächse, zu denen auch das
> Seifenkraut zählt, anfangen richtig zu wuchern - und da
> werden dann die Bedenken schnell ausgeräumt.

Aha, etwa so wie die Melisse und die Minze den ganzen Platz in meinem Kräutergarten einnehmen würden, wenn ich sie nicht daran hindern würde... Ich hab ja noch keine Erfahrung mit dem Seifenkraut und das wusste ich nicht, dass es sich auch so schnell verbreitet. Danke für die Info, damit sind meine Bedenken wirklich ausgeräumt.

> Höhö....nein,nein, destilliertes Wasser stelle ich nicht
> selber her. Supermarkt o. Tankstellenqualität, recht
> unspektakulär.

Ach so;-). Da bin ich ja beruhigt. Nö, so ein Freak bin ich auch wieder nicht, dass ich mir da extra einen Topf für bastle. Schon alleine den Energie-Aufwand dafür stelle ich mir immens vor. Da radle ich lieber bei Gelegenheit bei 'ner Tankstelle vorbei;-).

Liebe Grüsse,
Mirea
> Hallo Anjaaaaa,
>
> momentan experimentiere ich mit Seifenkrautshampoo.
> Ganz einfach, das Kraut o. die Wurzel über nacht im dest.
> Wasser ausziehen, dann seih ich ab und dicke mit Xanthan,
> Alginat o.ä. an.
> Bedufte mit ätherischen Ölen, die gut für Haarpflege
> sind.
>
> Wenn ich das dann lagern möchte, konserviere ich mit
> Vodka, so dass in etwa 10 Prozent Vol, o. auch etas
> weniger erreicht werden. Das dürfte auch bei
> Hobbythekshampoos gültig sein, denn der Alkohol tötet ja
> Bakterien ect. und schadet in der Konzentration den
> Haaren ganz bestimmt nicht, weil ja noch ne Menge Wasser
> im Spiel ist.
>
> Das mit dem Seifenkraut funktioniert jedenfalls ganz
> hervorragend und ich habe mir schon seit einiger Zeit die
> Haare mit nichts anderem mehr gewaschen. Als Kräuterfan
> ist das für mich die allerschönste Lösung.
> Deswegen ist die Idee mit dem Sekt, wie ich finde, nicht
> ganz so daneben. Da muss dann allerdings schon etwas mehr
> rein.
>
> Viele Grüße
> Andi

Hallo Andi!
Das Seifenkrautshampoo wird men nächstes Projekt! Gut zu hören, dass es dir gefällt! Ich habe mal gelesen, dass du von dem Faber-Shampoo sehr angetan warst und will es auch noch ausprobieren. Glänzen deine Haare vom Seifenkrautshampoo genauso?
Mit Alkohol als Konservierung kann ich mich nciht so recht anfreunden, weil es ja die Haare austrocknen soll... Außerdem riecht das immer so pfui :-(
Meinst du, man kann Shampoos auch einfach gar nicht konservieren?

Liebe Grüße
Anna
Sorry :-) 02.09.2004 (12:05 Uhr) Unbekannt
Sorry irgendwie hat mein Computer rumgesponnen, deshalb dachte ich, mein erster Beitrag wäre gar nicht abgeschickt!
> Hallo Andi!

Hallo Anna,

> Das Seifenkrautshampoo wird men nächstes Projekt! Gut zu
> hören, dass es dir gefällt! Ich habe mal gelesen, dass du
> von dem Faber-Shampoo sehr angetan warst und will es auch
> noch ausprobieren. Glänzen deine Haare vom
> Seifenkrautshampoo genauso?


Ja. Allerdings schäume ich die Haare bereits trocken damit ein, lass etwas einziehen und gehe dann erst zum Waschen unter die Dusche. Dann mache ich eine kurze Zwischenspülung mit Essig und shampooniere nochmal durch. Zum Schluss spüle ich nochmal mit Essig nach dem Faberrezept und die Haare sind mindestens (wenn nicht noch besser) genauso glänzent und locker als vom Fabershampo. Ich sprühe danach ins feuchte Haar noch Bier mit einem Zerstäuber - und besser frisiert Dich kein Friseur. Top Halt, Haare, da wo sie sein sollen, sehen gesund aus und glänzen.
> Mit Alkohol als Konservierung kann ich mich nciht so
> recht anfreunden, weil es ja die Haare austrocknen
> soll... Außerdem riecht das immer so pfui :-(

I wo....
So schlimm ists echt nicht. Ich gebe halt einen Schuß Vodka in das zu konservierende Zeug. Das reicht vollkommen aus. Fabershampoos haben ja in der Grundrezeptur immer Tinkturen. Und genau da vermute ich auch einenen Hintergedanken zur Konservierung. Leider schweigt sich S. Faber oft über für mich wissenswerte Hintergründe (will immer alles ganz genau wissen, da ist die Hobbythek schon unschlagbar...) aus.
Aber mir ist noch kein Shampoo umgekippt. Einer Freundin von mir schon, jedoch war das nach mindestens einem Jahr und ich kenne die genaueren Lagerbedingungen auch nicht.
Aber du wirst das Shampoo locker eher aufbrauchen, weil Du wirst dann nix anderes mehr wollen. Das wichtigste aber ist ohnehin, dass Du diese Art des Waschens für Deine Haare willst!!! Also erwarte keine Ergebnisse wie die Konventionellen (das meine ich keineswegs als Nachteil - ich würde nicht für Geld Supermarktshampoos nehmen). Es ist einfach anders.

Ürigens muss ich mich noch bei Anne bedanken. Sie brachte mich kürzlich mit ihrer Mail (leider hab ich keine weiteren Lebenszeichen mehr von Dir gehört - ich hätte da was neues für Dich, es funzt auch in der Spülmaschine und ich nehms für Putzereien aller Art) auf die Waschnüsse. Die werde ich auch noch für die Haare probieren.
Kann noch nicht allzuviel berichten, jedoch bin ich über die Waschwirkung erstaunt und meine fast, dass ich im moment kein Gruwash mehr brauche.


> Meinst du, man kann Shampoos auch einfach gar nicht
> konservieren?
>
> Liebe Grüße
> Anna

Liebe Grüße
Andi
Waschnuss-Shampoo 11.09.2004 (16:09 Uhr) Daniela Faberfan
Hi Andi,

ich habe das mit dem Waschnuss-Shampoo heute mal ausprobiert.

Also Waschnüsse im destillierten Wasser gekocht, mit etwas Xanthan angedickt und mit äth. Lavendelöl beduftet.

Damit habe ich mir heute die Haare gewaschen. Es war ein gänzlich ungewöhnliches "Waschen" (und das, wo ich seit Jahren kein "konventionelles" Shmapoo, sondern nur mehr Seifen-Shampoo nehme). Ein Shampoo, das sich irgendwie schleimig anfühlt - aber nicht unangenehm. Dann hat´s echt gar nicht geschäumt; trotzdem sehen meine Haare nach dem Waschen top aus, sind schon weich, trotzdem füllig und ich bin schon ganz gespannt, ob ich morgen nach einer Nacht drüber schlafen, imemr noch gut aussehe ;-).

Also mein bisheriges Urteil: leicht gewöhnungsbedürftige Anwendung, aber super Ergebnis.

Da ich trotz Faber´s Seifen-Shampoo zu trockener, schuppender Kopfhaut neige, hoffe ich jetzt, daß sich dieses mit dem neuen Shmapoo gibt :-)

Für´s Gesicht (ebenfalls teilweise trocken udn schuppig) habe ich jetzt auch schon die neue Waschnuss-Lotion genommen; es hat sich sehr gut angefühlt und meine Haut war nicht so ausgetrocknet wie sonst.

LG

Daniela
Re: Waschnuss-Shampoo 13.09.2004 (20:32 Uhr) Osito
hallo an alle,
waschnuss-shampoo habe ich auch schon ausprobiert.
auch an anderen tag sind die haar noch schön und gut kämmbar. ich habe allerdings immer einen liter gekocht. es man braucht nicht viel, wenn mann sich an die eigenschaft des waschens gewöhnt hat. zu meiner schade muss ich gestehen, ich habe wieder aufgehört. den ich wasche mir die haare beim duschen somit habe ich immer etwas wn-shampoo in eine kleine flasche gefüllt und im wasser etwas erwärmt.
nur so als kleiner tip
lg osito
Re: Waschnuss-Shampoo 14.09.2004 (20:30 Uhr) Andi
> Hi Andi,
>
> ich habe das mit dem Waschnuss-Shampoo heute mal
> ausprobiert.
>
> Also Waschnüsse im destillierten Wasser gekocht, mit
> etwas Xanthan angedickt und mit äth. Lavendelöl beduftet.
>
> Damit habe ich mir heute die Haare gewaschen. Es war ein
> gänzlich ungewöhnliches "Waschen" (und das, wo ich seit
> Jahren kein "konventionelles" Shmapoo, sondern nur mehr
> Seifen-Shampoo nehme). Ein Shampoo, das sich irgendwie
> schleimig anfühlt - aber nicht unangenehm. Dann hat´s
> echt gar nicht geschäumt; trotzdem sehen meine Haare nach
> dem Waschen top aus, sind schon weich, trotzdem füllig
> und ich bin schon ganz gespannt, ob ich morgen nach einer
> Nacht drüber schlafen, imemr noch gut aussehe ;-).
>
> Also mein bisheriges Urteil: leicht gewöhnungsbedürftige
> Anwendung, aber super Ergebnis.
>
> Da ich trotz Faber´s Seifen-Shampoo zu trockener,
> schuppender Kopfhaut neige, hoffe ich jetzt, daß sich
> dieses mit dem neuen Shmapoo gibt :-)
>
> Für´s Gesicht (ebenfalls teilweise trocken udn schuppig)
> habe ich jetzt auch schon die neue Waschnuss-Lotion
> genommen; es hat sich sehr gut angefühlt und meine Haut
> war nicht so ausgetrocknet wie sonst.
>
> LG
>
> Daniela

Hi, Daniela,

also so ein Ergebnis, genau auch von der Anwedung, wie Du beschreibst, habe ich auch mit dem Seifenkraut.
Waschnüsse habe ich immer noch nicht für die Haare probiert, weil ich da das heimmische Seifenkraut irgendwie bevorzuge.

Du musst nur dabei achtgeben, nichts in die Augen zu bringen. Ist mir mal passiert.... danach hatte ich Kanienchenrote Augen, die sich geschwollen und fruchtbar anfühlten. Augentrostauflagen brachten dann Besserung (nur für den Fall, dass es jemand mal passiert). Aber Deine Problemkopfhaut könnte es besser vertragen, weils einfach trotzdem viel milder ist. Haut ist nichtgleich Schleimhaut. Habe eben auch in einem anderen Forum gelesen(beautykosmos.de), dass es schleimhautreizend wäre. Dort wird auch gefürchtet, dass die Saponine, Blutkörperchen zerstört. Ich denke aber nicht bei äusserer, sondern innerlicher Anwendung des Seifenkrauts. Sonst wären wir ja früher vom Industrieshampoo fruchtbar krank geworden sein...

Möchte aber nun mittlerweile nicht mehr auf diese Art des Waschens verzichten. Lediglich für den Rest der Familie wird Seifenschampoo gekocht, weil schon für mich alleine der Aufwand größer ist, weil ich ca. nen halben Tag im voraus den Extrakt ansetzte. So müsste ich für alle anderen auch im voraus wissen, wann die waschen wollen.
Aber das Ergebnis finde ich um Klassen besser als alles andere zuvor.

Liebe grüße
Andi

Dies ist ein Beitrag aus dem Forum "Hobbythek Forum". Die Überschrift des Forums ist "Erfahrung, Fragen und Tipps zur Hobbythek".
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