plaudern.de

Forumsharing?
Forum suchen
Forum erstellen
Impressum/Kontakt
AGB
Hilfe

110 User im System
Rekord: 181
(03.12.2017, 13:32 Uhr)

 
 
 Erfahrung, Fragen und Tipps zur Hobbythek
  Suche:

Konservierungsproblem... 02.10.2002 (17:56 Uhr) Sternfeuer
Hallo!

Ich mache seit kurzem auch Cremes selber und bin begeistert. Nun habe ich ein Problem mit der Konservierung und hoffe, hier Hilfe zu finden (unkonserviert will ich nicht).
Ich habe als Konservierungsmittel Biokons (Blütenalkohole a la Hobbythek), aber das vertrage ich absolut nicht, davon wird mir schlecht und ich bekommen Kopfweh. Parabene kann ich auch nicht anwenden. Alkohol kommt leider auch nicht in Frage (sehr trockene Haut). Grapefruitkernextrakt will ich wegen der enthaltenen Schadstoffe auf keinen Fall verwenden.

Ich habe gehört, dass man auch mit koloidem Silber konservieren kann. Stimmt das? Ist das sicher? Wenn ja in welchen Mengen muss man es einsetzen?
Oder weiß vielleicht jemand andere Alternativen?

Ich leide an Akne. Zur Zeit heile Haut, sehr trocken. Nur zur Info nebenbei...

Wäre sehr dankbar über jeden Tipp!

LG
Re: Konservierungsproblem... 02.10.2002 (19:44 Uhr) Gitta
Hallo,

bei dem Konservierungsmittel Biokons kann ich dir nur zustimmen. Das riecht schon abscheulich in der Creme.

Wenn du Paraben nicht verträgst und Grapefruitkernextrakt nicht verwenden willst, wird es schon schwierig. Übrigens, GEK stand wohl mal in schlechtem Ruf wegen der Verunreinigung. Ich kenne einen Laden, dort wurde mir die absolute Reinheit von Grapefruitkernextrakt versichert. (www.pura-natura.com).

Ansonsten kann ich dir nur den Rat geben, wenn du an Akne leidest, dass du es mal mit äth. Ölen versuchst. Damit kannst du einerseits deine Kosmetika konservieren und andererseits deine Akne behandeln. Da kannst du mal bei Gabriela (www.satureja.de) nachschauen. Im Forum kannst du entweder die Suchfunktion nutzen oder direkt nach äth. Ölen zur Aknebehandlung fragen. Gabriela hilft da ganz bestimmt.

Zu koloidem Silber kann ich leider nichts sagen, das kenne ich nicht.

Liebe Grüße
Gitta

Ach ja, sei bitte so nett und schreibe das nächst Mal deinen Namen dazu, damit ich dich persönlich ansprechen kann. Ist nicht ganz so anonym.
Re: Konservierungsproblem... 02.10.2002 (20:36 Uhr) Annabel
So, jetzt nicht mehr ganz so anonym ;)

Ich habe recht viele ätherische Öle. Wäre dann nur wichtig für mich, mit welchen ich konservieren kann und in welchen Mengen man sie dann einsetzen muss.

Die Akne ist zur Zeit "ausgeheilt" aber meine Haut ist ja trotzdem sehr empfindlich und das kann jederzeit wieder ausbrechen :(

Werd mich mal weiter auf der Seite informieren.

Danke soweit :)
Re: Konservierungsproblem... 02.10.2002 (21:52 Uhr) Michaelv
Hallo Anabel,

es stimmt, dass etherische Öle eine konservierende Wirkung haben. Aber in einer Creme müsste dazu die Konzentration dieser Öle so hoch sein, dass dies schon wieder Allergien auslösen kann. Dazu können Dir wahrscheinlich andere Forumteilnehmer mehr erzählen.

Wozu ich Dir raten würde: Wenn Du die Creme in Portionen für die nächsten 5-6 Tage abfüllst und diese dann einfrierst, kannst Du die Creme völlig unkonserviert lassen. Denn so lange hält sie auch unkonserviert, wenn Du sehr hygienisch damit umgehst.

Vielleicht hilft Dir das ja weiter?

Gruß
Michael
Re: Konservierungsproblem... 02.10.2002 (22:59 Uhr) Annabel
Danke für Deine Antwort :)
Leider besitze ich kein Gefrierfach :(

Daher kommt das auch nicht in Frage. Außerdem wäre mir das dann wiederum zu umständlich, ganz ehrlich gesagt.

Daher hoffe ich, dass doch noch irgendjemand etwas zu kolloidem Silber oder sonstige Alternativen weiß.
Re: Konservierungsproblem... 03.10.2002 (20:22 Uhr) Unbekannt
Hallo Annabel,

du machst es einem wirklich nicht leicht.
Kurz zu diesem kolloidem Silber.
Weist du, eigentlich zäumst du das Pferd von hinten auf.
Man könnte fast den Eindruck bekommen, das die Konservieung wichtiger wäre wie die positiven Eigenschaften der eigentlichen Kosmetik inkl. der verwendeten Inhaltsstoffe. Und da sind wir auch schon beim Thema. Ich fürchte das man mit kolloidem Silber nicht cremes ... konservieren kann.
Ich persönlich würde es zumindest nicht verwenden. Die Gründe:
Ich kenne dieses Silber für innerliche Anwendungen. Dieses hat laut entsprechender Beschreibung hervorragende u.a. Keimabtötende Wirkung. Allerdings mit einigen kleinen Einschränkungen:
es muß so frisch wie möglich genommen werde (maximale Lagerung bis zu 3 Monaten), danach erheblicher Wirkungsverlust,
es ist lichtempfindlich,
es sollte nicht mit bestimmten Stoffen genommen werden
usw. ....
Schaut man sich einmal die sogenannten konservierenden Eigenschaften an, fällt auf, daß meist nur Wasser eine Rolle spielt. Eine Kosmetikrezeptur ist aber viel komplexer. Und die viel gepriesenen katalytischen Effekte des Silber haben leider nicht nur verherende Auswirkungen auf Mikroben sondern auch auf die evtl. positiven Inhaltsstoffe z.B. einer Creme. Wir reden ja hier immerhin von eimem Schwermetall, das noch zusätzlich hinzugefügt wird. Zu einer guten Konservierung zählt aber auch den vorzeitigen Abbau von Inhaltsstoffen zu vermeiden. Aus diesem Grund setze ich, sofern es die Rezeptur zuläßt, Komplexbildende oder Inhibierende (für Schwermetallspuren) ein. Selbst wenn die wirksame Dosierung mit 5mg/L angegeben wird, ist immer noch das Problem der andern Schwermetallspuren. Und da kann einiges zusammenkommen.
Allein die Möglichkeit dieser Wechselwirkungen disqulifiziert diesen Stoff für meine Rezepturen. Das soll dich von eigenen Versuchen natürlich nicht abhalten. Ich persönlich hätte aber das Gefühl den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben.

Ich benutze für die mikrobiologische Stabilität meiner Rezepturen:

CO2-Extrakte aus Bartflecht, Hopfen, Johanniskraut,
teils die Einzelstoffe teils Kombinationen deiser Stoffe. Die Einsatzkonzentrationen sind im Vergleich zu Ätherischen Ölen geringer. Die Geruchsbelastung minimal bis gar nicht vorhanden

MfG j_ack


> Danke für Deine Antwort :)
> Leider besitze ich kein Gefrierfach :(
>
> Daher kommt das auch nicht in Frage. Außerdem wäre mir
> das dann wiederum zu umständlich, ganz ehrlich gesagt.
>
> Daher hoffe ich, dass doch noch irgendjemand etwas zu
> kolloidem Silber oder sonstige Alternativen weiß.
Fragen :-) 06.10.2002 (22:36 Uhr) Tina21
Hallo Michael,

wie lange hält denn so eine eingefrorene Creme?
Ist sie von der Konsistenz genauso wie frisch gerührt?
Schadet das nicht den Ölen?
Kann man Wirkstoffe(schon eingerührt) auch mit einfrieren?

Ich würde mich sehr freuen wenn du mir weiterhelfen könntest. Mit Paraben möchte ich nicht arbeiten und einfrieren wäre eine echte alternative.

Vielen Dank im voraus

Liebe Grüße Tina
Re: Fragen :-) 07.10.2002 (20:29 Uhr) Michaelv
Hallo Tina,

sicherheitshalber habe ich mal in den Hobbythekbüchern nachgeschlagen. In "Die 5-Minuten-Kosmetik" wird das mit dem Einfrieren vorgeschlagen. Aber genauere Angaben werden dort nicht gemacht.

Ich selbst habe mal eine Zeit lang meine Creme eingefroren, und das funktonierte ganz gut. Am besten besorgst Du Dir kleine Cremetöpfchen für die Portion von max. 1 Woche. In der Apotheke gibt es z.B. Döschen für gerade mal 10 ml. Nach dem Auftauen bei Zimmertemperatur (wenn Du mit Mikrowelle o.a. nachhelfen willst, könnte die Creme instabil werden) ist die Creme wie frisch gerührt (war jedenfalls bei mir so). Und den Ölen oder den Wirkstoffen schadet das überhaupt nicht.

Wie lange die Creme sich hält, kann ich Dir nicht genau sagen. Wenn Du Dich an die üblichen Mengen hältst, wird sie wahrscheinlich ja sowieso nicht sehr alt. Irgendwann würde sicherlich auch im eingefrorenen Zustand das Öl ranzig. Aber so alt ist meine Creme nie geworden.

Würde mich freuen, wenn Dir diese Infos weiterhelfen würden.

Liebe Grüße Michael
Danke :-) Hast mir sehr geholfen [ohne Text] 08.10.2002 (09:57 Uhr) Tina21
Re: Konservierungsproblem... 10.11.2007 (22:07 Uhr) urticaminor
Hallo Annabel, ich bin eben erst auf deinen Beitrag/Frage gestossen und hoffe, du hast noch ein Ohr frei.
Ich stimme Teebaumöl zu und in Verbindung mit Lavandula angustifolia ist Tea Tree auch sehr gut zu vertragen. Gerade Lavendel ist ein super Öl mit einer großen Indikationsbreite. Falls Du Jojobawachs als Bestandteil in deinem Cremes hast, hast du auch eine Konservierung. Jojoba ist sehr lange haltbar und verlängert die Haltbarkeit jedes Produktes. Meine Cremes enthalten äth. Öle in einer Konzentration von 0,5% bis max. 2% und sind bis jetzt immer locker 1 Jahr haltbar gewesen. Also sollte das doch ausreichen, oder? Und bei Akne ist auch Sanddornfruchtfleischöl sehr hilfreich.
Vielleicht habe ich dir ja helfen können.
Liebe Grüße, Elisabeth
Hallo ich bin Dirk von der Salz Centrale in Hamburg.
Meines erachtens wäre unser Kristallsalz genau das richtige Konservierungsmittel für jeglich Haut Kosmetika.
Da es erstens naturrein ist.
Zweitens das gleich Schwingungs-Frequenzmuster aufweist wie unser menschlicher Körper.
Drittens Kristallsalz schon seit tausenden von Jahren zum konservieren verwendet wurde.
Viertens Kristallsalz ordnende, lösende und reinigende Fähigkeiten besitzt.
Fünftens die WHO und UNICEF unser Kristallsalz als das beste Speissalz der Welt eingestuft hat.
Sechstens unser Kristallsalz leicht basisch ist mit einem pH-Wert von 7,2.
Siebtens Kristallsalz rechtdrehend ist wie unser menschlicher Organismus.
Achtens Kristallsalz die Mineralstoffreserven in den Hautschichten wieder auffüllt und damit trockene Haut wieder in der Lage ist Feuchtigkeit zu binden.

Wenn noch mehr Fragen bezüglich Kristallsalz bestehen kann gerne zu uns Kontakt aufgenommen werden unter www.salzcentrale.de

Euer Dirk Carstensen
Hallo Dirk,

davon bin ich nicht überzeugt.

1. Denn, wenn in die Kosmetika mit den von der Hobbythek vorgestellten Rohstoffen Salz zugegeben wird, werden die Emulsionen wieder flüssig.

2. Wird Salz sicher seit Jahrtausenden zum Konservieren verwendet, aber für Lebensmittel. Nicht für Kosmetika.

3. Eigene Erfahrung: Basische Kosmetika ist wohl ganz gut für fette Haut aber nicht für trockene Haut geeignet. Sie trocknet noch mehr aus. Das Salz entzieht der Haut die Feuchtigkeit. Als Beispiel - Totes Meersalz. Wird zwar oft empfohlen aber wenn man genau hinschaut, liest man auch, dass man nach einem solchen Bad die Haut gut eincremen soll.

Euer Salz mag sicher für Speisezwecke hervorragend geeignet sein, aber ich bezweifle doch sehr stark den Nutzen für die Hautpflege.

Grüße
Gitta

Re: Konservierungsproblem... 04.10.2002 (01:44 Uhr) j_ack
Hallo Dirk,

auch ich bin eher nicht der Meinung, das Salz für jegliche Hautkosmetika als Konservierungsmittel einsetzbar ist. Für bestimmte Tensidmischungen ja, macht ja auch die Industrie, um billig Dushgele anzudicken usw. . Es stimmt aber leider auch, das sich eine Reihe von Hobbythekrohstoffen nicht mit Salz vertragen, bzw. die Salztoleranten Qualitäten nicht angeboten werden. Auch sind eine Reihe von Phasentrennungen, Ausflockungen usw. selbst bei geringen Salzkonzentrationen bei selbstgerührten Cremes zu beobachten. Und selbst wenn es bei industriell hergestellten Cremes funktioniert, heißt das noch lange nicht das es auch bei Selbstgerührten klappt. Dem durchschnittlichen Selbstrührer stehen leider keine Hochleistungshomogenisatoren zur Verfügung.

MfG j_ack
Hallo,
diese Meinung gibt nicht die Ansicht aller Dirk Carstensens
wieder. *frech grins*

> Hallo ich bin Dirk von der Salz Centrale in Hamburg.
> Meines erachtens wäre unser Kristallsalz genau das
> richtige Konservierungsmittel für jeglich Haut Kosmetika.
> Da es erstens naturrein ist.
> Zweitens das gleich Schwingungs-Frequenzmuster aufweist
> wie unser menschlicher Körper.
> Drittens Kristallsalz schon seit tausenden von Jahren zum
> konservieren verwendet wurde.
> Viertens Kristallsalz ordnende, lösende und reinigende
> Fähigkeiten besitzt.
> Fünftens die WHO und UNICEF unser Kristallsalz als das
> beste Speissalz der Welt eingestuft hat.
> Sechstens unser Kristallsalz leicht basisch ist mit einem
> pH-Wert von 7,2.
> Siebtens Kristallsalz rechtdrehend ist wie unser
> menschlicher Organismus.
> Achtens Kristallsalz die Mineralstoffreserven in den
> Hautschichten wieder auffüllt und damit trockene Haut
> wieder in der Lage ist Feuchtigkeit zu binden.
>
> Wenn noch mehr Fragen bezüglich Kristallsalz bestehen
> kann gerne zu uns Kontakt aufgenommen werden unter
> www.salzcentrale.de
>
> Euer Dirk Carstensen
Grapefruitkernextrakt 04.10.2002 (16:00 Uhr) j_ack
Hallo Annabel,

eigentlich ist es schade, das du Grapefruitkernextrakt so kategorisch ablehnst, wegen der angeblich enthaltenen Schadstoffe. Mir ist dieses Problem zwar auch bekannt, nur hab ich in letzter Zeit darüber überhaupt nichts mehr gehört oder gelesen. Dazu kommt noch, das diese Vorwürfe seinerzeit eigentlich gar nicht belegt werden konnten. Nichtsdesto Trotz, wenn du irgentwelche Informationsquellen bezüglich "Schadstoffbelastung von Grapefruitkernextrakt" hast, würde ich mich freuen, wenn du hier eine kurze Nachricht darüber ins Forum stellen könntest.

Bis dahin einige kleine Anmerkungen zum Grapefruitkernextrakt.

Grapefruitkernextrakt hat eigentlich ideale Eigenschaften für den Selbstrührer. Vorrausgesetzt man hat keine Allergie gegen Citrusfrüchte, läßt sich Grapefruitkernextrakt in vielen Rezepturen einsetzen. Aufgrund seiner Zusammensetzung (Glycerin,Wirkstoff) läßt er sich hervorragend in Cremes, Gesichtswässern, Deo´s usw. einsetzen.
Was ein bischen Schwierigkeiten bereitet, ist die empfohlene Einsatzkozentration.
Bei Cremes wird zu Konservierungszwecken 1% Grapefruitkernextrakt genannt.
So und jetzt wird es ein bischen unübersichtlich.
Diese 1% basiert auf der Annahme, daß der Grapefruitkernextrakt folgendermaßen zusammengesetzt ist: 40% Glycerin 60% Wirkstoff.
Diese Konzentration wird aber eigentlich nur im medizinischen und im industriellen bereich eingesetzt. Für den Normalverbraucher gibt es eine verdünnte Version.
Hier ist die Zusammensetzung 66% Glycerin 33% von der oben beschriebenen Zusammensetzung. Das bedeutet der eigentliche Wirkstoffgehalt beträgt 20%. Um eine Creme zu konservieren bedeutet es, daß du 3% einsetzen mußt. Das zu Grapefruitkernextrakten aus dem amerikanischen Raum. Um die Verwirrung komplett zu machen, werden noch andere Konzentrationen angeboten z.B. 30%ige. Hier mußt du unbedingt danach fragen worauf sich diese 30% beziehen, auf den eigentlichen Wirkstoffgehalt oder auf eine Verdünnung der ersten oben angeführten Zusammensetzung.
Beziehen sich die 30% auf den reinen Wirkstoffgehalt, dann benötigst du zum Konservieren einer Creme 2% dieses Grapefruitkernextraktes. Beziehen sich die 30% auf die erste angegebene Zusammensetzung hast du nur einen reinen Wirkstoffgehalt von 18% und mußt 3,33% in deine Creme einrühren. Du siehst es bestehen u.U.erhebliche Unterschiede in der Zusammensetzung.
Das sollen nur zwei kleine Beispiele sein, die aber verdeutlichen das man sich doch lieber genauer informieren sollte. Dieses Spielchen mit den unterschiedlichen Konzentrationen kann sehr schön für die Preistreiberei verwendet werden. Leider ist der Grapefruitkernextrakt bisher nicht in der Hobbythek empfohlen worden, dann hätte man zumindestens Sicherheit bei den Konzentrationsangaben.

Hat man aber erst einmal diese kleinen Hürden überwunden, steht einem ein guter Rohstoff für Kosmetika zur Verfügung.


MfG j_ack
Re: Grapefruitkernextrakt 04.10.2002 (22:05 Uhr) Gitta
Hallo J_ack,

also ich konserviere schon seit einigen Jahren mit Grapefruitkernextrakt. Meine Infos dazu habe ich aus einem Buch " Das Wunder im Kern der Grapefruit" Dort steht die Anmerkung zum Gebrauch von flüssigem GEK. In dem Buch wird von einer Verdünnung ausgegangen, wie du sie beschrieben hast. Also eine Extrakt-Basis die aus 60% Grapefruitkern und 40% Glycerin besteht. Für die handelsübliche Verdünnung wird dem noch zwei Drittel Wasser oder Glycerin zugefügt. Man erhält dann einen Extrakt, der lt. Deklaration 33% Wirkstoffgehalt hat. Ein Extrakt also, der genaugenommen nur 20% Grapefruitkern-Anteil enthält.

So nun weiter im Buch, nämlich zur Konservierung von Kosmetika: in diesem Buch wird zur Konservierung mit genau diesem Extrakt (33% Wirkstoffgehalt) eine Konzentration von 0,2% (!) bis 1% empfohlen. Ich habe mich für die "1%ige Variante" entschlossen und habe bisher noch keinen "Schiffbruch" erlitten.

Ich bin davon überzeugt, dass es im Allgemeinen ausreicht, darauf zu achten, dass die 33% Wirkstoffgehalt auch tatsächlich enthalten sind. Niedriger dosierte Extrakte, habe ich auch im Reformhaus gesehen habe, müssten dann wirklich zur Konservierung der Kosmetik höher dosiert werden.

Du hast Recht, die Hobbythek müsste dieses Thema mal aufgreifen, um die Verwirrung ein wenig aufzulösen.

Liebe Grüße
Gitta
Re: Grapefruitkernextrakt 05.10.2002 (01:21 Uhr) Unbekannt
Hallo Gitta,


> Hallo J_ack,
>
> also ich konserviere schon seit einigen Jahren mit
> Grapefruitkernextrakt. Meine Infos dazu habe ich aus
> einem Buch " Das Wunder im Kern der Grapefruit" Dort
> steht die Anmerkung zum Gebrauch von flüssigem GEK. In
> dem Buch wird von einer Verdünnung ausgegangen, wie du
> sie beschrieben hast. Also eine Extrakt-Basis die aus 60%
> Grapefruitkern und 40% Glycerin besteht. Für die
> handelsübliche Verdünnung wird dem noch zwei Drittel
> Wasser oder Glycerin zugefügt. Man erhält dann einen
> Extrakt, der lt. Deklaration 33% Wirkstoffgehalt hat. Ein
> Extrakt also, der genaugenommen nur 20%
> Grapefruitkern-Anteil enthält.
>
> So nun weiter im Buch, nämlich zur Konservierung von
> Kosmetika: in diesem Buch wird zur Konservierung mit
> genau diesem Extrakt (33% Wirkstoffgehalt) eine
> Konzentration von 0,2% (!) bis 1% empfohlen. Ich habe
> mich für die "1%ige Variante" entschlossen und habe
> bisher noch keinen "Schiffbruch" erlitten.
>
> Ich bin davon überzeugt, dass es im Allgemeinen
> ausreicht, darauf zu achten, dass die 33% Wirkstoffgehalt
> auch tatsächlich enthalten sind. Niedriger dosierte
> Extrakte, habe ich auch im Reformhaus gesehen habe,
> müssten dann wirklich zur Konservierung der Kosmetik
> höher dosiert werden.
>
es ist sicherlich richtig, das man bei selbstgerührter Kosmetik mit geringerer Konzentration auskommen kann. Die 1%ige (10000 ppm)bei 60% Wirkstoffgehalt wird für verkaufsfähige Kosmetik eingesetzt und hält dann solange, daß kein Verfallsdatum angegeben werden muß.
Laut Hersteller werden Konzentrationen für Konservierungszwecke von 1000-10000ppm angegeben also zwischen 0,1 %und 1%. Also genau indem Bereich der auch in deinem Buch beschrieben wird. Allerdings von der 60%igen Wirkstoffkonzentration ausgehend. Alle klinischen und mikrobiologischen Studien basieren auf diese 60%ige Wirkstoffkonzentration. Bei den niedrigen Einsatzkonzentrationen (<0,5%)werden noch zusätzlich konservierende oder stabilisierende Substanzen empfohlen (Wie gesagt für verkaufsfähige Kosmetik).Da wir aber alle für den Eigenbedarf produzieren und selten längere Haltbarkeit (3 Monate oder so) benötigen, hast du recht, das die Haltbarkeit bei der in deinem Buch beshriebenen Konzentration ausreicht.

Wenn ich gelegendlich Grapefruitkernextrakt zu Konservierungszwecken einsetze, benutze ich es eher selten als Einzelstoff. Normalerweise benutze ich es in Kombination mit Chitosan oder mit Triethyl citrate (Zitronensäureester) oder mit beiden. Allein durch die synergetischen Effekte solcher Kombinationen benötigt man schon weniger.
So ist es möglich sowohl die antioxidativen Eigenschaften des Grapefruitkernextrktes sowie die feuchtigkeitsspendenden/haltenden Eigenschaften (die locker mit Hyaloronsäure mithalten können) des Chitosans plus die hauterweichenden Eigenschaften des triethyl citrates zu nutzen. Und natürlich die konservierenden und inhibirenden Eigenschaften solcher Kombinationen.





MfG j_ack

> Du hast Recht, die Hobbythek müsste dieses Thema mal
> aufgreifen, um die Verwirrung ein wenig aufzulösen.
>
> Liebe Grüße
> Gitta
Chitosan 05.10.2002 (10:05 Uhr) Gitta
Hallo J_ack,

dann liege ich ja durchaus nicht so ganz falsch mit meinen eigenen Recherchen und Ansichten.

Du erwähnst da zwei Stoffe, die du zum Konservieren zusätzlich verwendest: Chitosan und Triethyl citrate. Der erste kommt mir bekannt vor, wenn es denn der gleiche Stoff ist. Denn die Firma Art of Beauty bietet als "Haarpflegestoff" Haarchitin HT = Chitosan = Chitin liquid an. Ist das alles das Gleiche? Könnte ich z.B. das Haarchitin HT (das Pulver) 1:1 mit Alkohol mischen und als Konservierungsstoff einsetzten? Oder das von allen anderen Firmen angebotene Chitin Liquid (Fertigprodukt) zum Konservieren einsetzen? Wenn ja, wie hoch müsste die Konzentration sein - als Einzelstoff und in Kombination mit Grapefruitkernextrakt?

Wo bekomme ich Zitronensäureester her? Ist ja nicht gerade der Standard-Rohstoff für die Selbstrührer. Würde mich aber trotzdem interessieren. Denn die von dir beschriebenen Eigenschaften der Stoffe könnte ich für meine Haut ganz gut gebrauchen.

LG Gitta
Re: Chitosan 05.10.2002 (22:46 Uhr) j_ack
Hallo Gitta,


> Hallo J_ack,
>
> dann liege ich ja durchaus nicht so ganz falsch mit
> meinen eigenen Recherchen und Ansichten.
>
> Du erwähnst da zwei Stoffe, die du zum Konservieren
> zusätzlich verwendest: Chitosan und Triethyl citrate.

zu deinen Fragen:

> Der erste kommt mir bekannt vor, wenn es denn der gleiche
> Stoff ist. Denn die Firma Art of Beauty bietet als
> "Haarpflegestoff" Haarchitin HT = Chitosan = Chitin
> liquid an. Ist das alles das Gleiche?

Du ahnst es sicher schon, es ist leider nicht alles das Gleiche. Aber wir wollen ja nicht gleich die Flinte ins Korn werfen.
Vereinfacht gesprochen gibt es drei Chitosantypen, die für kosmetische Anwendungen interessant sind bzw. eingesetzt werden. Die Bereiche sind Cremes,Deo`s, Haarpflege.

Der Hauptunterschied dieser drei Chitosantypen liegt in den unterschiedlichen Molekulargewichten

Cremes  5000.000g/mol-500.000g/mol
Deo`s   2000.000g/mol-300.000g/mol
Haar    1000.000g/mol- 50.000g/mol

und leider wird in der Hobbythek genau die letzte Gruppe(Haar) verwendet.
Nun kannst du wahrscheinlich diese drei Varianten nicht selbst testen, es ist aber so, daß, je größer das Molekül desto angenehmer das Hautgefühl. An den durchschittlichen Molekülgrößen der drei Hauptanwendungsgebiete kann man erkennen, das sie sich überschneiden.

Diese Überschneidung sollte uns als experimentierfreudige Selbstrührer zunächst einmal ausreichen, um das Haarchitin zumindest mal in Deo´s einzusetzen.
Die Haupteigenschaft die beim Einsatz von Chitosan in Deo´s genutz wird, ist die Hemmung des Bakterienwachstums (ähnlich wie Farnesol). Die Einsatzkonzentration liegt zwischen 0,05-0,2% bezogen auf das reine Chitosan. Im Mittel 0,1%.
In dem Zusammenhang ist die Haupteigenschaft des Triethyl citrate`s die enzymhemmende Wirkung. Es reduziert den enzymatischen Abbau des Schweisses und reduziert auf diese Weise den Schweissgeruch. Einsatzkonzentration 0,5-1,5%. Hier liegt man mit 1% also nicht falsch.
Eine Besonderheit des Chitosans ist, das es sich nicht gut mit anionaktiven Stoffen verträgt (Chitosan selbst ist kationaktiv). Also z.B. Fettalkoholsulfate/ethersulfate, Xanthan, oder Odex (als geruchsbindede Komponete) sind zu vermeiden. Ätherische Öle, Parfumöle aber auch der Grapefruitkernextrakt (ebnfalls kationaktiv) sowie der in der Hobbythek eingesetzte Lösungsvermitteler LV41 (nichtionogen) sind problemlos einsetzbar.


> Könnte ich z.B. das Haarchitin HT (das Pulver) 1:1 mit >Alkohol mischen und
> als Konservierungsstoff einsetzten? Oder das von allen
> anderen Firmen angebotene Chitin Liquid (Fertigprodukt)
> zum Konservieren einsetzen? Wenn ja, wie hoch müsste die
> Konzentration sein - als Einzelstoff und in Kombination
> mit Grapefruitkernextrakt?
>
Hier muß man differnzieren.
Das Chitosan als einzeln gesehenden Konservierungsstoff kannst du nicht einsetzen.
Es werden immer unterschiedliche Eigenschaften genutzt. In einer Creme sind die filmbildenden sowie die emulsionsstabilisierenden Eigenschaften des Chitosans von Interesse, die bakterienhemmenden Eigenschaften bekomme ich quasi dazu. Auch hier die Einsatzkonzentration 0,1% bezogen auf das reine Chitosan (aber bitte beachte hierbei, das damit die oben angesprochenen Typen gemeint sind. Wenn du das Haarchitinpulver einsetzt hat es zwar nicht das gleiche Hautgefühl, aber für erste Tests wirds ausreichen.). Zu empfehlen wäre hier tatsächlich (falls vorhanden) das Pulver zu verwenden, da du es u.U. mit den in dem Grapefruitkernextrakt enthaltendeb Säuren gelöst bekommst (bzw. weinger Säure zum lösen benötigst).

Da man Chitosan nicht beliebig konzentriert einsetzen kann, kommt man leider über die stufe "bakterienhemmend" nicht hinaus. Zwar hat Chitosan in 1%iger Lösung ähnlich koservierende Eigenschaften wie Formaldehyd, nur wirkt es derartig konzentriert auch fast wie Klebstoff. Im Haarkosmetikbereich ja durchaus erwünscht (Festiger...) aber bei Cremes halt nicht akzeptabel.
In der Kombination GEK/Chitosan, übernimmt der Grapefruitkernextrakt die Keimabtötende Wirkung und das Chitosan eine zusätzlich stabilisierende Wirkung.




Das Chitin in reinem Alkohol zu lösen funktioniert leider nicht. Um es vollständig zu lösen braucht es halt Wasser und eine Säure. Milchsäure oder Gluconsäure....




> Wo bekomme ich Zitronensäureester her?

Versuchs mal in der Apotheke.

> Ist ja nicht gerade der Standard-Rohstoff für die Selbstrührer. Würde
> mich aber trotzdem interessieren. Denn die von dir
> beschriebenen Eigenschaften der Stoffe könnte ich für
> meine Haut ganz gut gebrauchen.
>
Ja es ist schade, das auch dieser Rohstoff noch nicht in der Hobbythek behandelt wurde. Das ist um so verwunderlicher wenn man sich einmal die Einsatzmöglichkeiten anschaut. Nur ein Beispiel: Man kann in Triethyl citrate problemlos 30% oder mehr des Sonnenfilters SofiO-Super lösen ohne Angst haben zu müssen das er wieder auskristallisiert. Es ist in fettfreie und emulgatorfreie Sonnenkosmetik einsetzbar. Es wird sogar in Lebensmitteln eingesetzt hat eine eigene E-Nummer und wird auch bei Ökötest als empfehlenswert eingestuft.
> LG Gitta


MfG j_ack
Re: Chitosan 05.10.2002 (23:39 Uhr) Gitta
Hallo J_ack,

danke erstmal für die ausführlichen Infos.

Habe mal einige Tests gemacht. Wenn ich das Chitinpulver mit Wasser und GEK mische, ist die Lösung nicht so galertartig. Das ist schon mal ein Vorteil. Und außerdem bekomme ich damit eine höhere Konzentration des Chitin in der Lösung (brauche nicht so viel Wasser). Mal gucken, was ich damit noch alles anstellen kann.

Nächst Woche werde ich mal in unserer Apotheke wegen Zitronensäureester nachfragen. (Bin auf deren Gesicht gespannt).

Nochmals Danke

LG Gitta
Triethylcitrat 07.10.2002 (04:30 Uhr) j_ack
Hallo Gitta,

schau mal hier nach.

http://www.omikron-online.de/cyberchem/preise/prs-html/020to-ty.htm


MfG j_ack
Zitronensäureester an Jack 07.10.2002 (16:43 Uhr) Rebekka
> Hallo J_ack,
>
> danke erstmal für die ausführlichen Infos.
>
> Habe mal einige Tests gemacht. Wenn ich das Chitinpulver
> mit Wasser und GEK mische, ist die Lösung nicht so
> galertartig. Das ist schon mal ein Vorteil. Und außerdem
> bekomme ich damit eine höhere Konzentration des Chitin in
> der Lösung (brauche nicht so viel Wasser). Mal gucken,
> was ich damit noch alles anstellen kann.
>
> Nächst Woche werde ich mal in unserer Apotheke wegen
> Zitronensäureester nachfragen. (Bin auf deren Gesicht
> gespannt).
>
> Nochmals Danke
>
> LG Gitta


Hallo Jack
In welcher Konzentration wird Zitronensäureester eingesetzt.

Gruß Rebekka
Einige kurze Beispiele 07.10.2002 (20:44 Uhr) j_ack
Hallo Rebekka

> Hallo Jack
> In welcher Konzentration wird Zitronensäureester
> eingesetzt.
Hier einige kurze Beispiele.

Wenn du Zitronensäureester in Deo´s einsetzen willst liegt die Einsatzkozentration so etwa bei 0,5-1,5%. Die geringeren Einsatzkonzentrationen nutzt man, wenn noch zusätzliche bakterienhemmmende Stoffe, wie z.B. Farnesol mit eingesetzt werden.
Beispiel:
Deosprays
mit Alkohol

0,05-0,1% Farnesol
1% Zitronensäureester
30% Ethanol
Rest dest. Wasser


ohne Alkohol

1% Grapefruitkernextrakt
0,1% Chitosan (Pulver)
1% Zitronensäureester
Rest Wasser

Zitronensäureester ist natürlich auch in Gele... einsetzbar.
Anmerkung: Zitronensäureester hat eine Wasseröslichkeit von
ca 6,5% bei 25°C.

Pafümierungen sind natürlich auch möglich, dann bei rein wässerigen an LV41 denken.


Wenn du das Zitronensäureester als Fixiermittel  für Parfumöle oder Ätherische Öle (z.B. Eau de toilet...) einsetzt, würde ich auch zunächst mit 1% beginnen. Ebenso bei After shave´s . Kommt auch auf das Hautgefühl an.


Beim Einsatz in Cremes gibt es verschiedene Vorgehensweisen. Vereinfacht gesehen kann ich einen Teil der Ölphase durch Zitronensäureester ersetzen
Hier als Beispiel:
Du hast eine Creme oder Lotionsrezeptur in der 25% Ölanteile sind. Hier kannst du dann mal mit 2,5 oder auch mit 5% Versuche durchführen ( also auf die Ölmenge gerechnet 10-20%).
Hierbei wird das Zitronensäureester über die Ölphase eingebracht.


Für Sonnenschutz

Hier kann mann hervorragend z.B. das Sofitix (Breitbandfilter) anstatt mit irgendwelchen Pflanzenölen mit Zitronensäureester verreiben und die entsprechende Paste herstellen. Es kann dann wie gehabt über die Ölphase eingebracht werden, oder es kann u.U.auch für Ölfreie Rezepturen genutzt werden. Die Einsatzkonzentration ergibt sich hier aus der benötigten Menge des Sonnenfilters.

Und wie schon erwänht kann man im Zitronensäureester hervoragent das SofiO-Super in verhältnishohen Konzentrationen auskristallisierungssicher lösen.

Und natürlich trägt Zitronensäureester auch zur mikrobiologischen Stabilität einer Formulierung bei.

Es gibt eine ganze Reihe von Einsatzmöglichen für Selbstgemachte Kosmetik.

Ich hoffe es hilft dir ein bischen weiter


MfG j_ack

>
> Gruß Rebekka
Neugierige Frage.... 07.10.2002 (20:34 Uhr) Andi
Hallo Gitta,

nun habe ich mit Spannung euere Diskussion übers Konservieren verfolgt.

Und bin ins Grübeln gekommen...
Du experimentierst ja sehr viel und ich frage mich, ob Du auch alles ge/verbrauchst.
Grade wenn die Experimente mal misslingen, ist mir immer Schade um die Rohstoffe.

Kippst Du misslungene Dinge weg, oder verbrauchst Du alles tapfer?

Freue mich aber schon auf die Ergebnisse Deiner Experimente, die Du hoffentlich ins Forum stellst.

Liebe Grüße
Andi
Re: Neugierige Frage.... 07.10.2002 (21:12 Uhr) Gitta
Hallo Andi,

ja, das ist so eine Sache mit den Experimenten. Solche Mischungen wie mit GEK, Chitin u.ä. die übergebe ich dem Müll, wenn ich sie nicht gebrauchen kann. Manchmal denke ich, ich hätte vielleicht Chemikerin werden sollen. Das ist einfach die Neugier, was man alles mit den Stoffen anstellen kann und wie sie miteinander reagieren.

Wenn ich eine neue Cremezusammensetzung ausprobiere und das Ergebnis ist zu flüssig, verwende ich das eben als Lotion. Also da werfe ich nichts weg, wenn es nicht sein muss.

Manchmal tut es mir schon leid um die Rohstoffe aber ich experimentiere da mit sehr kleinen Mengen, die dann auch wieder nicht so sehr ins Gewicht fallen. Ich sehe dies meist als "Verschnitt" an. Und teure Stoffe, wie z.B. äth Öle oder Hyaluron kommen in dieser Phase überhaupt nicht zum Einsatz.

Liebe Grüße
Gitta
Re: Konservierungsproblem... 08.10.2002 (18:40 Uhr) Michael-2
Hallo  LG !
Habe eben erst deinen Beitrag gelesen und denke, dass Teebaumöl gut für dich wäre. Teebaumöl ist von 0,5 bis 2 % konservierend und wird auch bei Akne empfohlen, falls du es vertägst?
Dazu gibt es auch ein Datenblatt unter:
www.gdch.de/fachgrup/lmchem/ag/kosmetik/teebaum.pdf

Michael-2
Danke 13.10.2002 (22:07 Uhr) Annabel
Danke, für Eure vielen Antworten. Ich muss mir das echt noch mal ganz genau durch den Kopf gehen lassen, bei den vielen Möglichkeiten :)

Teebaumöl würde mich schon auch interessieren. Allein, dass es schnell oxidiert und somit meine Haut vielleicht zu sehr reizen könnte, macht mir Sorgen. Ich bekomme nämlich schnell Dermatitis :(

Werd aber in einer stillen Stunde noch einmal alles genau überdenken. Eure Beiträge haben mich auf jeden Fall auf viel neues gebracht. Danke

Dies ist ein Beitrag aus dem Forum "Hobbythek Forum". Die Überschrift des Forums ist "Erfahrung, Fragen und Tipps zur Hobbythek".
Komplette Diskussion aufklappen | Inhaltsverzeichnis Forum Hobbythek Forum | Forenübersicht | plaudern.de-Homepage

Kostenloses Forumhosting von plaudern.de. Dieses Forum im eigenen Design entführen. Impressum



Papier sparen durch druckoptimierte Webseiten. Wie es geht erfahren Sie unter www.baummord.de.