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(03.12.2017, 13:32 Uhr)

 
 
 Erfahrung, Fragen und Tipps zur Hobbythek
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Bio-Ernährung ist nicht nur gesund und ökologisch sinnvoll, sie scheint noch weit ungeahntere Auswirkungen auf unseren Körper zu haben, als wir vermuten.
Durch die industrielle Nahrung ist unsere natürliche Appetittregelung anscheinend verlorengengegangen, deswegen kämpfen auch soviele Menschen mit den Pfunden, mehr oder weniger erfolgreich und vor allem freudlos.
Durch Austausch der gewohnten Lebensmittel von konventioneller durch Bio-Qualität, scheint das natürliche Gespür allmählich wieder zurückzukommen.

Ein sehr interessanter Link dazu ist unten angegeben.
Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen, bevor er eine weitere erfolglose "jojo-diät" beginnt, über die allgemeine Ernährungslage hierzulande nachzudenken, sich bewusst zu machen, WAS wir da eigentlich Essen, und das solch konventionell erzeugte Nahrung keine Quelle für Gesundheit und Vitalität mehr darstellen kann.
Mich würde auch interessieren, ob es hier Menschen gibt, die vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

http://www.leben-ohne-diaet.de/
Hallo Andi

Ich habe mir die Website angeschaut und bin völlig platt nachdem ich die "Hintergründe" gelesen habe.

Mein Sohn hatte seit seinem 2. Monat starke Neurodermitis. Jetzt ist er 3,5 und die ND ist nur noch manchmal wahrnehmbar, wenn die Luftfeuchtigkeit stark sinkt.
Damals habe ich alles versucht, nach Lösungen geforscht, um mit dieser Krankheit klarzukommen. Ich habe sehr vieles über mögliche Auslöser für ND gelesen. Darunter waren verschiedene Lebensmittel, Pestizide, synt. Konservierungsmittel u.s.w.
Durch meinen Sohn bin ich auf den Genuss der Bio-Produkte gekommen und habe mich mit der Vollwertkost auseinandergesetzt. Das haben wir in Tat umgesetzt auch bei mir!
Nach der Schwangerschaft wog ich 73kg bei einer Grösse von 168cm. Das Gewicht hat sich dann von selbst auf 68kg eingependelt noch vor meiner "Oeko-Phase" (wie das meine Schwester nennt). Mit dem Start ging das Gewicht langsam aber stetig runter. Ich habe auf keinen Kuchen verzichtet, habe aber sehr wenig Fleisch gegessen. Das ging etwa 6 Monate so bis ich 58kg wog. Ich fühlte mich einfach toll!
Ich hatte immer ein Gewicht von 65kg, ein Pummelchen, auch vor der SS.
Heute wiege ich 60kg. Habe aber bis vor 2 Monaten mein Gewicht gehalten. Wir wohnen zur Zeit bei meinen Eltern bis unsere neue Wohnung frei wird. Sie halten nichts, rein gar nichts von Bio-Produkten. Ich esse mit meinen Eltern, für meinen Sohn koche ich separat in bio-Qualität:). (Er leidet immer noch an vielen, starken Lebensmittelallergien, aber er ist fast nie krank oder erkältet.)
Tja, und bei mir sieht man es jetzt dafür an den Hüften. Auch allgemein fühle ich mich schlechter, habe etwas höheren Blutdruck, obwohl das für mein Alter (29) als normal gilt: Vorher 110/70 jetzt 120/76.
Gerade am Wochenende habe ich gesagt, "jetzt ist Schluss!!" Wie auch immer meine Eltern verletzt sein werden, wenn ich nicht Ihr Essen esse, dafür will ich nicht mehr mein Wohlbefinden aufgeben! Sie wollen ja kein "Bio-Essen"!

Ich nehme zwar an, dass der Gewichtsverlust auch mit Stress zu tun hatte. Ich bin  Alleinerziehend, 100% berufstätig, und die ND des Kleinen war so stark, dass wir Nächtelang wegen des Juckreizes wachlagen, und das über Wochen.
Aber heute fühle ich mich gut und habe nach der Arbeit genug Energie, um mich meinem Sohn zu widmen. Und diese Kraft kann nur vom Essen kommen, denn Vitaminpräparate o.ä. nehme ich nicht.
Dank meines Sohnes studiere ich beim Einkauf von Produkten vorher die Zutatenliste gründlich. Mir ist es viel bewusster geworden wieviele unnötige Chemikalien es in konventionellen Produkten hat. Vor allem wird durch den konventionellen Anbau die Umwelt zerstört, und ich möchte, dass mein Sohn die Schönheiten der Erde auch in Zukunft erleben kann.

Ja, und ich werd mal dafür sorgen, dass ich die 2 kg wieder runterkriege mit Kuchen und Süssigkeiten aus kbA, gemäss Vollwertkost:)

Liebe Grüsse
Manuela





> Bio-Ernährung ist nicht nur gesund und ökologisch
> sinnvoll, sie scheint noch weit ungeahntere Auswirkungen
> auf unseren Körper zu haben, als wir vermuten.
> Durch die industrielle Nahrung ist unsere natürliche
> Appetittregelung anscheinend verlorengengegangen,
> deswegen kämpfen auch soviele Menschen mit den Pfunden,
> mehr oder weniger erfolgreich und vor allem freudlos.
> Durch Austausch der gewohnten Lebensmittel von
> konventioneller durch Bio-Qualität, scheint das
> natürliche Gespür allmählich wieder zurückzukommen.
>
> Ein sehr interessanter Link dazu ist unten angegeben.
> Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen, bevor er
> eine weitere erfolglose "jojo-diät" beginnt, über die
> allgemeine Ernährungslage hierzulande nachzudenken, sich
> bewusst zu machen, WAS wir da eigentlich Essen, und das
> solch konventionell erzeugte Nahrung keine Quelle für
> Gesundheit und Vitalität mehr darstellen kann.
> Mich würde auch interessieren, ob es hier Menschen gibt,
> die vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht haben.
>
> http://www.leben-ohne-diaet.de/
Hallo Manuela,

vielen Dank für Deinen Beitrag.

Das Problem mit den Eltern kenne ich auch gut. Meine Mutter ist auch immer noch beleidigt, dass ich nicht mehr bei ihr essen will. Oder das ich die gar so tollen, weil teuren Lindt-Schoko-Osterhasen, die sie den Kindern zu Ostern geschenkt haben, einfach weitergegeben habe, weil ich nicht will, dass sie konventionellen Zucker essen. Die Krönung waren aber die Aldi-Waffeleier - da frage ich mich schon warum ich seit langem auf sie einrede. All das schöne Geld für so einen Sondermüll, aber zu geizig um wenigstens Eier aus Freilandhaltung zu kaufen.

Ich sehe es ja ein, ich bin da vielleicht mittlerweile auch ein wenig zu engstirnig. Konventionell ist eben normal und es gilt die Regel "so schlimm ist es schon nicht". Aber ich habe nunmal bis jetzt 13 Kilo abgenommen und das ohne zu verzichten. Ganz im Gegenteil, ich würde mich durchaus als Geniesser bezeichnen und auch die Tüte Chips vorm Fernseher ist nicht selten. Darüber hinaus habe ich mich im letzten Jahr sehr viel mit dem Thema beschäftigt. Zu viel Wissen über konventionelle Ernährung führt zwangsläufig dazu, dass man es nicht mehr essen will. Schon alleine die Tatsache, dass bei Tierversuchen die konventionell ernährten Tiere mehr missgebildete Nachkommen zur Welt bringen als die Vergleichsgruppe mit Bio-Futter sollte doch reichen. Wäre sowas ein Test für irgendein neues Medikament würde es nicht zugelassen, weil es zu schädlich ist. Und hier reden wir noch nichtmal von der zugesetzten Chemie sondern nur von rohem Gemüse.

Mittlerweile habe ich ein Buch zu dem Thema geschrieben. Die Rohfassung ist soweit fertig, nur Lektorat steht noch aus. Ich werde es dann auch auf der Homepage (vermutlich unter Creative Commons Lizenz) veröffentlichen.

Hast Du was dagegen, wenn ich Deinen Beitrag auch ins Forum von leben-ohne-diaet.de kopiere?

Viele Grüße
Horst

Dies ist ein Beitrag aus dem Forum "Hobbythek Forum". Die Überschrift des Forums ist "Erfahrung, Fragen und Tipps zur Hobbythek".
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