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 Erfahrung, Fragen und Tipps zur Hobbythek
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Rezepte zum Sammel und Stöbern 21.02.2002 (13:19 Uhr) Götterspeise
Hallo,
vielleicht interessiert den einen oder anderen ja einfach mal ein paar neue Rezepte.
Daher dachte ich, ich setze hier einfach einmal welche hinein.
Viel Spaß beim Ausprobieren !
Götterspeise
Re: Waschlotion bei empfindlicher Haut 21.02.2002 (13:29 Uhr) Götterspeise


Hallo Zusammen.
Das ist eine Waschlotion die besonders für problematischer Haut geeignet ist - also empfindlich, aber auch für solche Hauttypen die zu Hautunreinheiten neigen.
Ich habe Sie USA-Waschlotion genannt weil ich Sie vor x-Jahren in Amerika das erste mal hergestellt habe.

USA-Waschlotion
125 ml Wasser
    4 g Sanfteen
   80 ml Collagentensid
   20 ml Betain
   8 Tropfen äth. Öl Pfefferminz
  2 Tropfen äth. Öl marok. Kamille
40 Tropfen äth. Öl Palmarosa
     pH-Wert einstellen und evtl. mit Rewoderm andicken.

Bei trockener Haut kann man noch 3 ml D-Panthenol und/oder 4 ml Glycerin hinein geben.

Die ätherischen Öle hemmen zwar etwas das Wachstum von Bakterien und Co, aber dennoch würde ich die Waschlotion ohne Konservierung nicht länger als 4 Wochen verwenden.
Ansonsten mit 35 Tropfen Paraben K konservieren - ergibt eine Haltbarkeit von ca. 5 Monaten.
marokkanische Kamille 22.02.2002 (09:46 Uhr) Gabriela
Hallo Götterspeise,

welchen botanischen Namen hat eigentlich die marokkanische Kamille, die Du in diesem Rezept verwendest:

Es gibt hier zwei Spielarten:

die Ormensis mixta und die Tanacetum anuum. Die beiden unter diesem Namen gehandelt werden, aber zwei vollkommen unterschiedliche ätherische Öle darstellen.

Viele Grüße

Gabriela
Re: Mix-bei Herpesbläschen 21.02.2002 (13:41 Uhr) Götterspeise
Herpesöl:
ätherische Öle
4 ml  Litsea cubeba
10 Tr. Teebaumöl
3 Tr. deutsche Kamille
  2 ml Eucalyptus citriodora
3 ml  Melisse
15 ml Citronella
10 Tr. Oregano

20 ml Fettesöl zum Beispiel Haselnußöl, Mandelöl
  6 Tr. Vitamin E

Alles miteinander vermischen.
Die Mischung hält sich ca. 6 Monate

Sobald man dieses für Herpes typische Kribbeln zum Beispiel an den Lippen merkt, trägt man diese Mischung am ersten Tag jede Stunde auf.

Da diese Mischung auch austrocknend wirkt habe ich immer nach dem akuten Herpesstadium eine Lippenpflege gegen das Trockenheitsgefühl verwendet.

Ihr werdet merken wenn Ihr das Öl regelmäßig verwendet werden die Abstände zwischen den auftretenden Herpesbläschen immer größer.
Re: Mix-bei Herpesbläschen 21.02.2002 (15:16 Uhr) Gabriela
Hallo Götterspeise,

für welchen Herpestyp und für welche Gesichtshaut ist denn das Öl gedacht? Ich denke, gerade Menschen mit sehr empfindlicher Haut bekommen hier Probleme.
Und vor allem, wie wird es angewendet und in welcher Dosierung?

> Herpesöl:
> ätherische Öle
> 4 ml  Litsea cubeba
Dies sind 80 Tropfen Litsea cubeba. Dies ist ein aldehydhaltiges ätherisches Öl, welches bei Herpes in der Aromamedizin eigentlich nicht angewendet wird. Litsea enthält bis zu 85 % Citral und sie werden nie pur auf die Haut gegeben, da sie ganz starke Hautirritationen auslösen können. Sie setzen ganz starke körperliche Reize und können in hoher Dosierung den Augeninnendruck erhöhen.

> 10 Tr. Teebaumöl
> 3 Tr. deutsche Kamille
> 2 ml Eucalyptus citriodora
Ebenso ein aldehydhaltiges Öl, was bei Herpes zoster zwar wirkt, aber in wesentlich niedriger Dosierung angewendet wird. Auch hier kann es in hoher Dosierung zu Unverträglichkeiten kommen. Mit 40 Tropfen Citriodora zu hoch dosiert.

> 3 ml  Melisse

Melissenöl ist zwar hilfreich bei Herpes, aber Du meinst hier bestimmt die Melisse indicum, die kein echtes Melissenöl ist, sondern dahinter verbirgt sich meist Citronellaöl. Auch dieses ist ein aldhydhaltiges Öl, welches bei Herpes nicht angewendet wird. Citronella hilft bei Entzündungen, Arthritis und vorbeugend bei Infektionen. Das echte Melissenöl (Melissa officinalis) würde in Deiner Mischung ein Vermögen kosten, nämlich fast 50 Euro für 3 ml. Echtes Melissenöl ist eine Kostbarkeit, aus 5 - 8 Tonnen von dem ganzen Kraut gewinnt man 1 kg des ätherischen Öles. Dies erklärt den hohen Preis, und warum viele Händler "Melisse indicum" als Melissenöl verkaufen. Citronella riecht ähnlich und ist halt viel billiger. Hat aber eine komplett andere chemische Zusammensetzung als das echte Melissenöl und ebenso eine komplett andere Heilwirkung.

> 15 ml Citronella

300 Tropfen Citronella zu dem unechten Melissenöl? Citronella nutzt hier nichts und ist viel zu hoch dosiert.

> 10 Tr. Oregano

Oregano enthält 60 - 70 % Carvacrol, ein phenolhaltiges Öl. Diese stark phenolhaltigen Öle haben keine sanfte Seite. Sie setzen ganz starke Hautreize und können Haut und Schleimhaut stark reizen. In hoher Dosierung sind sie Leberschädigend. In Mischungen reicht 1 Tropfen aus!

>
> 20 ml Fettesöl zum Beispiel Haselnußöl, Mandelöl
> 6 Tr. Vitamin E
>
Liebe Götterspeise, Du benutzt in Deiner Mischung 503 Tropfen ätherisches Öl in 20 ml Basisöl. Bei der Mischung kannst Du Dir das Basisöl sparen.

Selbst in aromamedizinischen Mischungen sind 503 Tropfen viel zu hoch. In aromatherapeutischen Mischungen können 40 Tropfen auf 50 ml Basisgrundlage über einen zweiwöchigen Zeitraum noch problemlos von Laien ausprobiert werden. In Krankenhäusern, die mit Aromatherapie arbeiten wird meist auch nicht höher dosiert und wenn, ist zumindest eine ärztliche Überwachung da, ohne dass es zu Nebenwirkungen oder zu Problemen in Verbindung mit anderen Medikamenten kommen kann. Das Problem ist, dass wenn man in dieser Mischung eine sehr gute Qualität an ätherischen Ölen hat, es zu ganz massiven gesundheitlichen Nebenwirkungen kommt. Wichtig bei medizinischen Mischungen ist die gezielte Ölauswahl, aus welchem Buch hast Du denn das Rezept und welche Öle verwendest Du?

Bei Herpes labialis braucht man eine solche Mischung nicht, es geht viel einfacher:

Eine gute Qualität an Teebaum (Melaleuca alternifolia), 100 % Melisse (Melissa officinalis) oder 100 % Rose (Rosa damascena)

1 Tropfen unverdünnt auf die betroffenen Stellen auftragen, sobald sich die ersten Anzeichen bemerkbar  machen und mehrmals täglich bis zum Abklingen betupfen. Teebaumöl kann hier allerdings die Haut austrocknen.

Viele Grüße

Gabriela

> Alles miteinander vermischen.
> Die Mischung hält sich ca. 6 Monate
Re: Mix-bei Herpesbläschen 21.02.2002 (15:28 Uhr) Götterspeise
Hallo Gabriel,

auch hier werde ich dir - allen ausführlich Antworten wenn ich wieder aus dem Urlaub da bin.

Bis dahin - guten Umsatz im Laden !

Götterspeise

Was machst Du mit dem Rest? 22.02.2002 (08:09 Uhr) Gabriela
> Herpesöl:
> ätherische Öle
> 4 ml  Litsea cubeba
> 10 Tr. Teebaumöl
> 3 Tr. deutsche Kamille
> 2 ml Eucalyptus citriodora
> 3 ml  Melisse
> 15 ml Citronella
> 10 Tr. Oregano
>
> 20 ml Fettesöl zum Beispiel Haselnußöl, Mandelöl
> 6 Tr. Vitamin E
>
> Alles miteinander vermischen.
> Die Mischung hält sich ca. 6 Monate
>
Du schreibst die Mischung hält sich ca. 6 Monate. Warum?

Du benötigst ca. 23 ml ätherisches Öl und 20 ml Basisöl. Was machst Du mit dem Rest, kommt der dann in den Müll? Denn eine solche Menge, die ja nur punktuell eingesetzt wird, braucht man ja eigentlich nicht. Hautaustrocknend ist klar, bei der Menge an aldehydhaltigen Ölen, bei Menschen mit empfindlicher Haut kommt es hier zu massiven Schleimhaut- und Hautproblemen.
Wäre schön, wenn Du mir das beantworten könntest.

Viele Grüße und noch einen schönen Urlaub.

Gabriela
Re: Babywaschgel - oder für alle die empf. Haut haben. 21.02.2002 (13:47 Uhr) Götterspeise

Babywaschgel:
50 ml Wasser
1-3 Meßl. Rewoderm
25 ml  Betain
15 ml Collagentensid P
  1 Meßl. Lecithin Super oder CM
  1 Meßl. Calendula Pflanzenextrakt
   1 ml Glycerin

Wasser mit Betain und Collagentensid P vermischen, anschließend Lecithin, Glycerin und Calendulaextrakt einarbeiten.
PH-Wert messen und zum Schluß mit Rewoderm die gewünschte Dicke einstellen.
Evtl. pH-Wert noch mal nachregulieren.
Ohne Konservierung hält sich das Waschgel ca. 3 Wochen.
Mit Konservierung, 20 Tropfen Paraben K, beträgt die Haltbarkeit ca. 4 Monate.
>
> Babywaschgel:
> 50 ml Wasser
> 1-3 Meßl. Rewoderm
> 25 ml  Betain
> 15 ml Collagentensid P
> 1 Meßl. Lecithin Super oder CM
> 1 Meßl. Calendula Pflanzenextrakt
> 1 ml Glycerin
>
> Wasser mit Betain und Collagentensid P vermischen,
> anschließend Lecithin, Glycerin und Calendulaextrakt
> einarbeiten.
> PH-Wert messen und zum Schluß mit Rewoderm die gewünschte
> Dicke einstellen.
> Evtl. pH-Wert noch mal nachregulieren.
> Ohne Konservierung hält sich das Waschgel ca. 3 Wochen.
> Mit Konservierung, 20 Tropfen Paraben K, beträgt die
> Haltbarkeit ca. 4 Monate.


Hallo Götterspeise,

schön, dass Du hier ein paar Rezepte eingestellt hast und das eine oder andere Gespräch im Gange ist.
Es ist gut sich auszutauschen, zumal man im Selbermachbereich immer sehr um Informationen ringen muss.

Das Babywaschgel mache ich auch, allerdings nach Hobbythek (Haarebuch) Rezept.

Findest Du eigentlich Collagentensid sanfter als Facetensid?
Die Hobbythek meint Facetensid sei das mildeste überhaupt.
Welche Erfahrungen hast Du mit beiden Tensiden?
Leider kann ich im Endprodukt keine großen Unterschiede feststellen.

Das mit dem Calendula ist eine klasse Idee, denn ich habe im Sommer sehr viel Calendulatinktur und Calendulaextrakt (mit Propylenglycol) gemacht, der hier dann gut zum Einsatz kommt.
Übrigens bin ich dazu übergegangen, mit Alkohol oder Grapefruitkernextrakt zu konservieren.
Und habe bislang noch keine negativen Erfahrungen gemacht.
Die Dosierung von Alkohol halte ich bei 15% in der Gesamtmenge, wie vom Apotheker empfohlen (Weleda konserviert auch mit Alkohol) oder Grapefruitkernextrakt dosiere ich wie Paraben.

Hast Du in Deiner langjährigen Rührzeit auch Erfahrungen sammeln können?

Einen schönen Urlaub und viele Grüße

Andi
Hallo Andi und alle anderen,

ist ja höchst interessant, ich weiß noch, daß da mal ein Beitrag war, in dem es um Konservierung mit
Alkohol ging. Ist aber nicht viel dabei herausgekommen, glaub ich.
Welchen Alkohol nimmst Du denn da und wie lange hält sich das Produkt denn dann?
Der Tipp mit dem Grapefruitkernextrakt von Davana hört sich ja auch ganz gut an, aber meine, daß
es den nur bei nature gibt und nur wegen dem Extrakt mag ich dort auch nicht bestellen, kostet ja
schliesslich auch Versand.
Das meiste andere, was ich zum rühren brauche, laß ich mir von meinem Bruder von D & S auch München
mitbringen.

Noch ne andere Frage Aloe-Vera 10-fach ist ja auch konserviert, kann man das durch ein anderes Aloe-Vera
Produkt ersetzen, oder sind die Konservierungsstoffe darin unbedenklich.
(Da kommt wieder der totale Chemie-Laie bei mir durch)

Würde mich total über eine Antwort freuen

viele Grüße und schönen Abend noch

Steffi
> Hallo Andi und alle anderen,

Hallo Steffi,

>
> ist ja höchst interessant, ich weiß noch, daß da mal ein
> Beitrag war, in dem es um Konservierung mit
> Alkohol ging. Ist aber nicht viel dabei herausgekommen,
> glaub ich.
> Welchen Alkohol nimmst Du denn da und wie lange hält sich
> das Produkt denn dann?

Vorzugsweise nehme ich kosmetisches Basiswasser. Weingeist geht auch und auch gegen Vodka dürfte nichts sprechen. Du muss die Menge dann eben entsprechend der Prozente berechnen. Kosm. Basiswasser hat an die 100, Weingeist auch und Vodka an die 40% dementsprechend muss man die Wasserphase mit mehr Alk. vermischen.
Da ich die Cremes und Lotionen immer gut aufbrauche, habe ich noch keine Langzeitstudie.
Bislang halten die Babycremes trotz Fingerentnahme und ohne Kühlung nun ca. 4 Wochen ohne Qualitätseinbusse. Eine unkonservierte wäre da längst umgekippt.
Mit Shampoos und Lotionen werde ich auch Alkohol probieren (bin gespannt, wie sich die anderen Substanzen dazu verhalten). Muss heute Rasiercreme für meinen Mann machen, und die steht immer sehr lange herum. Das wäre doch ein gutes Versuchsobjekt.



> Der Tipp mit dem Grapefruitkernextrakt von Davana hört
> sich ja auch ganz gut an, aber meine, daß
> es den nur bei nature gibt und nur wegen dem Extrakt mag
> ich dort auch nicht bestellen, kostet ja
> schliesslich auch Versand.

Da solltest Du vielleicht auch Davana nochmal fragen, denn sie machts schon länger. ich mache es auch erst seit kurzem und kann Dir noch nichts über die Dauer der Haltbarkeit berichten.
Meines Wissens gibt es den Grapefruitextrakt auch bei Kannacher (da kaufe ich mein Aloe-Vera-Gel) und bei nature braucht man einen Bestellwert von 80 Mark/40?.
Du kannst ja auch noch andere Sachen, die Du brauchst mitbestellen. 80 Mark läppern sich auch relativ schnell zusammen.

Aber von Paraben komme ich immer mehr ab. Ich hatte bei der Substanz schon immer kein allzu Gutes Gefühl, vorallem auch was Babykosmetik betraf. Da sollte man ja vorsichtshalber lieber nicht konservieren...
Dann habe ich bei Weleda gesehen, dass sämtliche Babycremes und Körperlotionen mit Alkohol konserviert sind. Dann kanns ja gar nicht so austrocknend sein, wie ich mal gehört habe.
Und kann auch nichts negatives beim Gebrauch feststellen (ausser das das Zeug nun leicht Alkoholisch riecht, aber da kann man mit ähterischen Ölen arbeiten, oder man gewöhnt sich dran...).

> Das meiste andere, was ich zum rühren brauche, laß ich
> mir von meinem Bruder von D & S auch München
> mitbringen.

Ja, ich mag die auch gerne, vor allem haben die ein riesen Sortiment, und das auf drei Kataloge/Läden aufgeteilt.

Jedoch kaufe ich nun mal da und dann da. Auch habe ich festgestellt, dass es bei allen Anbietern Vor- und Nachteile gibt.

>
> Noch ne andere Frage Aloe-Vera 10-fach ist ja auch
> konserviert, kann man das durch ein anderes Aloe-Vera
> Produkt ersetzen, oder sind die Konservierungsstoffe
> darin unbedenklich.
> (Da kommt wieder der totale Chemie-Laie bei mir durch)

Auch ich bin totaler Chemie-Laie.
Aber sämtliche Aloe-Vera-Produkte sind mit Natriumbenzoat, Kaliumsorbat und Zitronensäure mit einer Gesamtmenge von 0,5 im Produkt konserviert. Auch das von Kannacher, dass ich aber gleichermassen zum Trinken und zur Kosmetikherstellung benutze. Es gibt auch noch FLP, dass zum Trinken und preislich genauso interessant ist (gibts auch mit Beerengeschmack), aber es enthält Fruchtfleisch, was es zur Kosmetikherstellung unbrauchbar macht.
Da fällt mir ein, dass es bei santaverde.de, ein unkonserviertes, bzw. durch schonendes Erhitzen haltbargemachtes Aloe Vera Gel gibt, dass mich zutiefst begeistert hat, aber mit 35Mark 18Euro für 0,33 ganz schön happig ist. Deswegen habe ich mich für das Kannacherprodukt entschieden, da kostet der Liter 40 Mark, etwas mehr wie bei Spinnrad, nur dass die wiederum vom Verzehr des Gels abraten, und nur den kosmetischen Zweck empfehlen. Bei D&S weiss ich es nicht, ob man es auch trinken darf, da kostet der Liter 24 Euro. Kann man ja mal fragen. Das Aloe-Vera-Pulver 200fach, dass ich auch sehr gerne nehme, ist unkonserviert und auf Zuckerbasis. Da hatte ich mal nachgefragt, und Herr Lanckes meinte, dass nichts gegen eine Einnahme spricht. Dieses Pulver gibt es meines Wissens nur bei D&S.

>
> Würde mich total über eine Antwort freuen

Also, los, freu dich :-)))


>
> viele Grüße und schönen Abend noch

Liebe Grüße
Andi

>
> Steffi
Hallöchen Andi,

danke erstmal für die wieder mal superausführliche Antwort.
Das mit dem Alkohol werd ich gleich mal ausprobieren. Wie machst Du´s?
Nimmst du 15 % der Wasserphase weg und gibst zum Schluss mit den Wirkstoffen den Alkohol
dazu?
Länger als 4 Wochen steht eine Creme bei mir sowieso nie.

Und demnächst werd ich mal ein bissl was zusammenkommen lassen und doch mal bestellen.
Zwecks Grapefruitkernextrakt.

Ist halt bei mir so, daß ich einfach kein Fan von Tuben und Spatelentnahme werden kann.
So konservier ich halt schon immer (bislang mit Paraben). Bin aber natürlich wie immer
neuem gegenüber aufgeschlossen und muß das dann natürlich auch ausprobieren.

Mit Aloe-Vera Gel hab ich noch nie gearbeitet, vielleicht nehme ich aber mal das Aloe-Vera 200-fach.
Glaube das ist ein Pulver, wenn ich nicht irre und die Dosierung ist im Hobbythekbuch beschrieben.


Danke nochmal und viele liebe Grüße

"freu, freu,freu!!!!"

Steffi
> Hallöchen Andi,
>
> danke erstmal für die wieder mal superausführliche
> Antwort.
> Das mit dem Alkohol werd ich gleich mal ausprobieren. Wie
> machst Du´s?
> Nimmst du 15 % der Wasserphase weg und gibst zum Schluss
> mit den Wirkstoffen den Alkohol
> dazu?


Hi Steffi,

Ich rechne immer auf 100%. Notfalls mit Dreisatz.
Auf 100 ml Gesamtmenge Lotion/Creme oder was auch immer, rechne ich 15% Alkohol.

Das heißt, dass ich das Wasser bei 100 ml Gesamtmenge um 15 ml reduziere (z.B. 20 Gr. Fettphase 80 Gr. Wasser, reduziere ich das Wasser um 15 Gr. und fülle mit Basiswasser auf) und eben durch Alkohol ersetze.

Das gute am Basiswasser ist, dass man es leicht ausrechnen kann :-)))

z.B. 100 ml - 15ml Basiswasser
     200 ml - x

200 x 15 : 100 = 30

Also meinen jetzigen Erkenntnissen nach, konserviere ich momentan lieber mit Alkohol, denn den habe ich als Literflasche.





> Länger als 4 Wochen steht eine Creme bei mir sowieso nie.
>
> Und demnächst werd ich mal ein bissl was zusammenkommen
> lassen und doch mal bestellen.
> Zwecks Grapefruitkernextrakt.
>
> Ist halt bei mir so, daß ich einfach kein Fan von Tuben
> und Spatelentnahme werden kann.
> So konservier ich halt schon immer (bislang mit Paraben).
> Bin aber natürlich wie immer
> neuem gegenüber aufgeschlossen und muß das dann natürlich
> auch ausprobieren.

Wie gesagt, lange ich in alkoholkonservierte Creme hemmungslos mit den Fingern rein. Verhält sich nicht anders als Parabenkonserviert.

>
> Mit Aloe-Vera Gel hab ich noch nie gearbeitet, vielleicht
> nehme ich aber mal das Aloe-Vera 200-fach.
> Glaube das ist ein Pulver, wenn ich nicht irre und die
> Dosierung ist im Hobbythekbuch beschrieben.
>
Statt einem Messlöffel Aloe Vera 10-fach, nehme ich eine Messerspitze Aloe-Pulver. Meist mehr.... was aber nicht mehr helfen muss.

Und überhaupt komme ich immer mehr von der Überzeugung ab, dass die Wirkstoffe den größten Nutzen in der Creme haben.

Das denke ich, ist mehr die Botschaft der Industrie, um ihre hohen Preise zu rechtfertigen, und vor lauter Paraffin und Glycerin, braucht man ja was zum betonen.
Mit Kamille, oder mit Kakaobutter (vielleicht nur in Spuren, aber mit ist mit.....)

Schlecht und schädlich sind sie mit Sicherheit nicht. Aber Wundermittel gibts im kosmetischen nicht.
Wenn ich parallel die gleiche Creme mit und ohne Wikstoffe verwende, würde ich sicher keinen Unterschied merken. Zumindest habe ich das bei den Kindern festgestellt.
Da hatte ich kürzlich nur Öl, Bienenwachs und Kakaobutter mit Wasser und Rührstab gemixt. Die Emulsion ist zu meinem Erstaunen nach fast zwei Wochen noch genauso stabil wie die mit Wollwachs gerührte Creme. Sogar noch softiger.
Es hat sich bisher noch keine Spur von Wasser abgesetzt.

Ich frage mich nun, wieviel von was wirklich in eine Creme reinmuss....



> Danke nochmal und viele liebe Grüße
>
> "freu, freu,freu!!!!"
>
> Steffi

Viel Spaß beim Rühren, denn auch ich kanns nicht lassen, neue Rezepte mit allen Möglichen Mittelchen auszuprobieren.

Liebe Grüße
Andi
Re: Wirkstoffe in der Creme 22.02.2002 (22:50 Uhr) Davana
Hallo Andi,

interessante Aspekete mit den Wirkstoffen. Darüber habe ich auch schon nachgedacht. Wenn man sich mal überlegt, was denn eine Emulsion auf der Haut "bewirken" soll, stellt man sehr schnell fest, dass eigentlich der Haut nur Fett- und Feuchtigkeitsstoffe zugeführt werden sollen. Die, die vorher mit Wasser und Seife abgewaschen wurden.

Das gilt zumindest bei einem s.g. normalem Hautbild.

Bei Problemhaut dürfte die Sache etwas anders aussehen, deshalb die Wirkstoffe und äth. Öle. Wobei es mit Sicherheit möglich ist, mit der richtigen Auswahl an Rohstoffen -Pflanzenöl, Wachs usw.- auch für diesen Hauttyp eine Creme zu machen, die ohne weitere Wirkstoffe auskommt.

Kennst du die "Coldcraem"? Hast du die schon mal probiert?

Einfach super auf der Haut - ohne Wirkstoffe, Konservierungsstoffe und auch ohne äth. Öle.

Liebe Grüße

Davana
Re: Wirkstoffe in der Creme 22.02.2002 (23:31 Uhr) Andi
> Hallo Andi,
>
> interessante Aspekete mit den Wirkstoffen. Darüber habe
> ich auch schon nachgedacht. Wenn man sich mal überlegt,
> was denn eine Emulsion auf der Haut "bewirken" soll,
> stellt man sehr schnell fest, dass eigentlich der Haut
> nur Fett- und Feuchtigkeitsstoffe zugeführt werden
> sollen. Die, die vorher mit Wasser und Seife abgewaschen
> wurden.

Genau so sind meine Gedanken gewandert und ich denke für die normale Haut reicht das vollkommen aus.
Vitamin E erhöht die Haltbarkeit.

>
> Das gilt zumindest bei einem s.g. normalem Hautbild.
>
> Bei Problemhaut dürfte die Sache etwas anders aussehen,
> deshalb die Wirkstoffe und äth. Öle. Wobei es mit
> Sicherheit möglich ist, mit der richtigen Auswahl an
> Rohstoffen -Pflanzenöl, Wachs usw.- auch für diesen
> Hauttyp eine Creme zu machen, die ohne weitere Wirkstoffe
> auskommt.

Sehr richtig. Denn gute Öle enthalten viele interessante Vitamine und Inhaltstoffe. Nachkerzenöl z.B.
Sheabutter ect.

Für Problemhaut kann man dann mit gezielten Wirkstoffen und ätherischen Ölen eine Wirkung erzielen. Man muss sorgfältig wählen. Fibrostimulin und Co. finde ich jedoch eher verzichtbar.

>
> Kennst du die "Coldcraem"? Hast du die schon mal
> probiert?

Ja, das Rezept aus Cremes und Sanfte Seifen. Oder hast Du noch ein anderes?

Wenn Du willst kann ich Dir auch mal das Nussölcremerezept ohne Emulgator posten, von dem ich so begeister war. Ist aus meinem Aloe Vera Buch.

Ich habe auch gesehen, dass Weleda eine Coldcream hat. Werde mal die Inhaltsstoffe ansehen. Weleda ist mir überhaupt ein gutes Vorbild was Inhaltsstoffe, Haltbarkeit und Konsistenz angeht.

>
> Einfach super auf der Haut - ohne Wirkstoffe,
> Konservierungsstoffe und auch ohne äth. Öle.
>

Bei meinen Babys bin ich schon dazu übergegangen fast nichts mehr zuzufügen.


> Liebe Grüße
>
> Davana


Auch liebe Grüße und gute Nacht

Andi
Re: Wirkstoffe in der Creme 23.02.2002 (10:43 Uhr) Martina
> > Hallo Andi,
Du hast mich total neugierig mit Deiner Nussölcreme gemacht!
Würdest Du bitte das Rezept dafür hier posten?!
Darüber würde ich mich sehr freuen, denn Deine Tipps sind immer klasse!
Lieben Dank!
Grüße
Martina
Re: Wirkstoffe in der Creme 23.02.2002 (20:38 Uhr) Andi
Hallo Martina,

Aloe-Nussöl-Creme

Ein hervorragender Sonnenschutz ist auch die folgende Creme. Sie wird mit Ernussöl gerührt, das ebenfalls eine Lichtschutzwirkung hat und sich so mit Ale vera ergänzt.

Zutaten Fettphase:
4 gr. Bienenwachs
6 Gr, Kakaobutter
20 ml Erdnussöl
5 ml Mandelöl

Wasserphase
20 ml stilles Mineralwasser

Wirkstoffe:
5 ml Aloe-Vera-Konzentrat 1:10 oder 1 Messerspitze Aloe-Vera-Pulver 200:1 2 Tropfen Neroliöl

[Fettphase schmelzen, Wasserphase mit Pürierstab langsam einrühren, immer wieder bis zum Erkalten rühren. (zubereitung = anmerkung andi)]

Aus:Natrülich heilen und pflegen mit Aloe Vera
von Ulla-Rahn-Huber aus dem Ludwig Verlag.

Ich finde das ganze Buch spitze.

Grüße
Andi
Re: Wirkstoffe in der Creme 24.02.2002 (19:21 Uhr) Martina
> Hallo Andi,
vielen lieben Dank für's Rezept. Werde ich bei der nächsten Rührsession gleich mal ausprobieren!
Das Buch über die Aloe klingt sehr interessant. Bei meinem nächsten Besuch in der Buchhandlung werde ich mal sehen, ob ich es dort erhalten kann.
Viele Grüße
Martina
Coldcreme 23.02.2002 (20:42 Uhr) Andi
Hallo Davana,

hier ist das HT Coldcremerezept der Alten:
10 Gr. Bienenwachs
10 Gr. Walratersatz
1,5 Gr. Cetylalkohol (ob den auch die Vorfahren hatten?)
90 Gr. Mandelöl o. Avocadoöl

Hast Du noch ein anderes?

Grüße
Andi
Re: Coldcreme 23.02.2002 (20:55 Uhr) Davana
Hi Andi,

ja ich habe ein etwas anderes Rezept. Deine hat ja keinen Wasseranteil. Ist das Absicht oder hast du den vergessen aufzuschreiben?

Mein Rezept:

3g Bienenwachs
3g Sheabutter
24ml Mandelöl
20ml Rosenwasser

Öl und Bienenwachs schmelzen, Sheabutter dazugeben und langsam schmelzen
Rosenwasser erwärmen (und jetzt wird's kritisch) das Wasser unter ständigem Rühren !!! langsam zugeben
Rühren, bis die Creme kalt ist (ich stelle sie dazu ins kalte Wasserbad)Zum Rühren nehme ich den Elektro-Handmixer mit einem Quirl auf Stufe 1

Wie lange die Creme haltbar ist, weiß ich nicht, sie war sooo schnell aufgebraucht (war nur mal so ein Test, weil ich wissen wollte wie die ist). Habe mich jahrelang nicht rangetraut. Dachte, das kann nicht gutgehen, so ganz ohne Emulgator. Aber die ist wirklich toll.

Übrigens: den Cetylalkohol hatten die alten Ägypter bestimmt nicht. Die werden mehr Bienenwachs genommen haben oder eine ganz andere Rezeptur.

Viele Grüße

Davana

Re: Coldcreme....im Alter.... 23.02.2002 (21:08 Uhr) Andi
> Hi Andi,


Hi Davana,


jaja, das Alter,,,,


klar hab ich vergessen das Wasser anzugeben.

30 Gramm der Fettphase in 12,5 - 20 Gramm Wasser.


Danke für Dein Rezept.

Haltbar ist sie jedoch eine ganze Weile. Auch hier denke ich kann Alkohol mitrein.

Gute Nacht Davana...


Andi

>
> ja ich habe ein etwas anderes Rezept. Deine hat ja keinen
> Wasseranteil. Ist das Absicht oder hast du den vergessen
> aufzuschreiben?
>
> Mein Rezept:
>
> 3g Bienenwachs
> 3g Sheabutter
> 24ml Mandelöl
> 20ml Rosenwasser
>
> Öl und Bienenwachs schmelzen, Sheabutter dazugeben und
> langsam schmelzen
> Rosenwasser erwärmen (und jetzt wird's kritisch) das
> Wasser unter ständigem Rühren !!! langsam zugeben
> Rühren, bis die Creme kalt ist (ich stelle sie dazu ins
> kalte Wasserbad)Zum Rühren nehme ich den
> Elektro-Handmixer mit einem Quirl auf Stufe 1
>
> Wie lange die Creme haltbar ist, weiß ich nicht, sie war
> sooo schnell aufgebraucht (war nur mal so ein Test, weil
> ich wissen wollte wie die ist). Habe mich jahrelang nicht
> rangetraut. Dachte, das kann nicht gutgehen, so ganz ohne
> Emulgator. Aber die ist wirklich toll.
>
> Übrigens: den Cetylalkohol hatten die alten Ägypter
> bestimmt nicht. Die werden mehr Bienenwachs genommen
> haben oder eine ganz andere Rezeptur.
>
> Viele Grüße
>
> Davana
>
Re: Coldcreme....im Alter.... 27.03.2002 (11:19 Uhr) Unbekannt
hab auch noch ein Rezept gefunden:
Coldcreme: Die drei Grundstoffe der Coldcreme sind weißes Wachs, Mandelöl und Walrat.
Diese Mischung, der man noch verschiedene pflanzliche Säfte zusetzt, ergibt eine weiche, verschönernde Creme. Man massiert damit zumindest das Gesicht und den Hals, kann sie aber auch am ganzen Körper verwenden.
Das folgende Rezept ist einfach:

50 g Walrat und 40 g weißes Wachs in 300 ml Mandelöl im Wasserbad unter dauerndem Rühren mit einem Spatel auflösen, in ein Steingutgeschirr gießen und unter Beigabe von 150 ml Gurkensaft erkalten lassen.
Die lauwarme Mischung mit dem Schneebesen schlagen oder in einen Mixer geben, bis sie luftig und schaumig ist. Kühl aufbewahren

Re: Coldcreme 29.04.2002 (20:42 Uhr) Rebekka
> Hi Andi,
>
> ja ich habe ein etwas anderes Rezept. Deine hat ja keinen
> Wasseranteil. Ist das Absicht oder hast du den vergessen
> aufzuschreiben?
>
> Mein Rezept:
>
> 3g Bienenwachs
> 3g Sheabutter
> 24ml Mandelöl
> 20ml Rosenwasser
>
> Öl und Bienenwachs schmelzen, Sheabutter dazugeben und
> langsam schmelzen
> Rosenwasser erwärmen (und jetzt wird's kritisch) das
> Wasser unter ständigem Rühren !!! langsam zugeben
> Rühren, bis die Creme kalt ist (ich stelle sie dazu ins
> kalte Wasserbad)Zum Rühren nehme ich den
> Elektro-Handmixer mit einem Quirl auf Stufe 1
>
> Wie lange die Creme haltbar ist, weiß ich nicht, sie war
> sooo schnell aufgebraucht (war nur mal so ein Test, weil
> ich wissen wollte wie die ist). Habe mich jahrelang nicht
> rangetraut. Dachte, das kann nicht gutgehen, so ganz ohne
> Emulgator. Aber die ist wirklich toll.
>
> Übrigens: den Cetylalkohol hatten die alten Ägypter
> bestimmt nicht. Die werden mehr Bienenwachs genommen
> haben oder eine ganz andere Rezeptur.
>
> Viele Grüße
>
> Davana
>
Für welche Bereich wird den diese Coldcreme genutzt. Gesicht oder Körper.

Viele Grüße
Rebekka
Coldcreme 29.04.2002 (20:52 Uhr) Andi
Hallo Rebekka,

eigentlich kann man Körpermilch fürs Gesicht und Gesichtscreme für den Körper nehmen. Sind ja aus fast den gleichen Zutaten nur einmal mit mehr und mal mit weniger Wasser.
Bei gekauften wäre ich in jedem Fall vorsichtig...naja und Fusscreme würde ich nur zweckorientiert anwenden.

Aber Coldcreme kannst du so verwenden wie man es von Niveacreme gewohnt ist.
Ist zwar etwas fettig, hat aber auch keinen Emulgator und deswegen ist auch kein so hoher Wasseranteil möglich.

Ich verwende meine Augen(Anti-)faltencreme fürs ganze Gesicht und meine Gesichtscreme auch für den Körper, denn ich rühre lieber größere Mengen, zwecks Rührstab und die müssen weg. Ist ja auch nicht so teuer - den Luxus kann man sich geben.

Viele Grüße
Andi
Re: Konservierung und anderes 22.02.2002 (13:07 Uhr) Davana
Hallo Steffi,

ja ich habe schon mal was zu Grapefruitkern-Extrakt geschrieben. Ich konserviere seit ca. 3 Jahren damit (ca. 1% im Endprodukt). Wie das genau funktioniert, kann ich nicht sagen aber meine Cremes sind damit ca. 1 Jahr haltbar. Natürlich steht die Creme nicht so lange rum aber durch Versuche konnte ich da einiges rausfinden.

Z.B. von einer Gesichtscreme eine kleine Menge, so ca. 5g in ein kleines Döschen gefüllt und beiseite gestellt. So ab und zu tauche ich meinen Finger rein um auch Bakterien reinzubringen.

Leider ist der Extakt nicht sehr verbreitet im Angebot. Ich kaufe ihn bei Pura Natura. (Liegt ja bei mir um die Ecke)

Zu Aloevera kann ich nichts sagen. Ich denke mir, dass der Konservierungsstoff bei den geringen Mengen, die in Emulsionen verwendet werden, nicht sonderlich zum Tragen kommt. Aber was essen wir eigentlich täglich? Da sind auch Konservierungsstoffe drin. Nicht mal die Produkte aus dem Bio-Laden sind davon frei. Das liegt eben in der Natur der Sache. Sonst wären wahrscheinlich viele Lebensmittel und auch Kosmetikrohstoffe unerschwinglich.

Da fällt mir noch ein, dass die Haltbarkeit einer Emulsion nicht alleine vom Konservierungsstoff abhängt, sondern von der Gesamtzusammensetzung. Wenn du deiner Creme ca. 4% Vitamin-E-Acetat und auch äth. Öle beigibst, verlängerst du damit auch ohne Konservierungsstoff die Haltbarkeit.

Das liegt daran, dass Vitamin E antioxidative Eigenschaften besitzt. Die meisten äth. Öle haben antiseptische Eigenschaften, die natürlich nicht nur der Haut gut tun, sondern auch das Produkt vor allzu schnellem Verder schützen.

Aber übertreibe nicht bei der Dosierung der äth. Öle, nach dem Motto -viel hilft viel-. In einer Creme sind 0,5-1% völlig ausreichend.

Dazu kannst du dich ausführlicher bei Gabriela erkundigen. Siehe ihre Website.

So, nun bist du wahrscheinlich noch verwirrter als vorher. War keine Absicht :-))

Viele Grüße

Davana

Re: Konservierung und anderes 22.02.2002 (20:56 Uhr) Steffi
Hallöchen Davana,
>
> ja ich habe schon mal was zu Grapefruitkern-Extrakt
> geschrieben. Ich konserviere seit ca. 3 Jahren damit (ca.
> 1% im Endprodukt). Wie das genau funktioniert, kann ich
> nicht sagen aber meine Cremes sind damit ca. 1 Jahr
> haltbar. Natürlich steht die Creme nicht so lange rum
> aber durch Versuche konnte ich da einiges rausfinden.
>
> Z.B. von einer Gesichtscreme eine kleine Menge, so ca. 5g
> in ein kleines Döschen gefüllt und beiseite gestellt. So
> ab und zu tauche ich meinen Finger rein um auch Bakterien
> reinzubringen.
>
> Leider ist der Extakt nicht sehr verbreitet im Angebot.
> Ich kaufe ihn bei Pura Natura. (Liegt ja bei mir um die
> Ecke)

Das hat sich in deinem Beitrag damals schon sehr gut angehört, habe dann gleich bei nature geguckt,
aber wie gesagt, ich muß normalerweise nix bestellen, hab sozusagen einen Heimservice (Bruder wohnt
in München)

> Zu Aloevera kann ich nichts sagen. Ich denke mir, dass
> der Konservierungsstoff bei den geringen Mengen, die in
> Emulsionen verwendet werden, nicht sonderlich zum Tragen
> kommt. Aber was essen wir eigentlich täglich? Da sind
> auch Konservierungsstoffe drin. Nicht mal die Produkte
> aus dem Bio-Laden sind davon frei. Das liegt eben in der
> Natur der Sache. Sonst wären wahrscheinlich viele
> Lebensmittel und auch Kosmetikrohstoffe unerschwinglich.

Da hast Du vollkommen recht, wenn man´s so betrachtet, denke ich mir da jetzt auch nichts mehr dabei.
Ist nur so, ich kenne die Konservierungsstoffe die auf dem Fläschchen draufstehen nicht, und auf gut
deutsch (oder bayerisch) "Was der Bauer nicht kennt, frißt er nicht"
Und da ich Chemisch auch nicht so das Superhirn bin, hab ich´s halt immer weggelassen oder mit
sehr ungutem Gefühl benutzt.

> Da fällt mir noch ein, dass die Haltbarkeit einer
> Emulsion nicht alleine vom Konservierungsstoff abhängt,
> sondern von der Gesamtzusammensetzung. Wenn du deiner
> Creme ca. 4% Vitamin-E-Acetat und auch äth. Öle beigibst,
> verlängerst du damit auch ohne Konservierungsstoff die
> Haltbarkeit.
>
> Das liegt daran, dass Vitamin E antioxidative
> Eigenschaften besitzt. Die meisten äth. Öle haben
> antiseptische Eigenschaften, die natürlich nicht nur der
> Haut gut tun, sondern auch das Produkt vor allzu
> schnellem Verder schützen.

Hm ja, das hab ich auch schon mal gelesen, aber da die Creme eben bei mir im Bad steht und ich
mit den Fingern reingehe, konserviere ich dann trotzdem noch.

> Aber übertreibe nicht bei der Dosierung der äth. Öle,
> nach dem Motto -viel hilft viel-. In einer Creme sind
> 0,5-1% völlig ausreichend.
>
> Dazu kannst du dich ausführlicher bei Gabriela
> erkundigen. Siehe ihre Website.

Ja, da bin ich schon sehr vorsichtig, hab früher eigentlich gar keine äÖ verwandt aber dank Gabriela
trau ich mich nun doch ein bissl ran.


> So, nun bist du wahrscheinlich noch verwirrter als
> vorher. War keine Absicht :-))

Nein im Gegenteil, Du hast mir sehr geholfen.

> Viele Grüße
>
Steffi
>
Re: Pflegeöl für Öltücher oder Toilettenpapier 21.02.2002 (13:51 Uhr) Götterspeise

Pflegeöl für Öltücher oder Toilettenpapier
50 ml Sonnenblumenöl oder Mandelöl oder.....
  1 ml Lecithin CM
5 Tropfen Alpha-Bisabolol
1 Tropfen ätherisches Öl Manuka
  6 Tr. Vitamin E
Alles gut vermischen und dann auf kleine Tücher geben.
Diese Tücher können dann z.B. zur Po Reinigung verwendet werden.
Die Haltbarkeit leigt bei ca. 4 Monaten.
Re: Äterhische-Ölmischung bei Erkältung 21.02.2002 (13:57 Uhr) Götterspeise
Etherische Öl Grundmischung bei Erkältung für Erwachsene:
1 Meßlöffel ätherisches Öl Lavendel
½ Meßlöffel äth. Öl Thymian
½ Meßlöffel ätherisches Öl Rosmarin
2 Meßlöffel ätherisches Öl Fichtennadel
1 Meßlöffel ätherisches Öl Eucalyptus
1 Meßlöffel ätherisches Öl Pfefferminz

Die etherischen Öle miteinander vermischen und am besten in einer Apothekerflasche aufbewahren.

Diese Grundmischung kann zum Beispiel zur Raumaromatisierung in einer Aromalampe oder zur Weiterverarbeitung in kosmetischen Produkten wie Ölbädern, Brustsalbe usw. verwendet werden.

Sie ist aber auch sehr gut dafür geeignet, auf ein Taschentuch aufgebracht und bei Erkältung neben das Kopfkissen gelegt zu werden, um so nachts für eine entspannte, regenerierende Nachtruhe zu sorgen.

Vorsicht bei dieser Mischung - sie ist nicht für Kleinkinder geeignet ! ! ! ! ! !
Hallo Götterspeise,

diese Mischung ist absolut nicht für ein Ölbad geeignet. Ich denke, dass Du diese Mischung noch nicht in einem Bad ausprobiert hast.

Pfefferminze wirkt durch den Mentholanteil in einem Bad kühlend. Das heißt, Du setzt Dich in 40 - 45 °C heißes Wasser und fängst an zu frieren. Bei zu hoher Dosierung kühlt der Körper aus und es gibt einen so starken Kältereiz, der auch nach Stunden nicht beherrscht werden kann.

Also bitte, nie in Mischungen mit Pfefferminzöl baden!

Viele Grüße

Gabriela
Re: Äterhische-Ölmischung bei Erkältung 21.02.2002 (15:24 Uhr) Götterspeise
Hallo Gabriel,

da gehen hier jetzt aber stark die Meinungen -bzw. Erkenntnisse - Wissenstände auseinander.

Ich werde dir und allen hier eine ausführliche Info ins Netzt setzen wenn ich wieder aus dem Urlaub da bin.

Bis dahin viel Erfolg mit Deinem Laden und dem Verkauf von ätherischen Ölen dort !

Götterspeise

> Hallo Götterspeise,
>
> diese Mischung ist absolut nicht für ein Ölbad geeignet.
> Ich denke, dass Du diese Mischung noch nicht in einem Bad
> ausprobiert hast.
>
> Pfefferminze wirkt durch den Mentholanteil in einem Bad
> kühlend. Das heißt, Du setzt Dich in 40 - 45 °C heißes
> Wasser und fängst an zu frieren. Bei zu hoher Dosierung
> kühlt der Körper aus und es gibt einen so starken
> Kältereiz, der auch nach Stunden nicht beherrscht werden
> kann.
>
> Also bitte, nie in Mischungen mit Pfefferminzöl baden!
>
> Viele Grüße
>
> Gabriela
Re: Äterhische-Ölmischung bei Erkältung 21.02.2002 (15:36 Uhr) Götterspeise
Hallo Gabriel - F.Riz..... ? ,

hier sehe ich gerade, das Du sicher nicht die Dosierung im fertigen Endprodukt berücksichtig hast.

Wobei ich zugeben muß das ich hier auch zu viel vorausgesetz habe. Nicht jeder kennet dann die Weiterverarbeitung bzw. die Dosierung.

Natürlich war mir klar das Menthol einen kühlenden Effekt hat, aber hier ist die Einsatzkonzentration in so einer geringen Dosis - schon in der Grundmischung - das es bei der Weiterverarbeitung garnicht mehr ins Gewicht fällt und von kühlen dann nicht mehr die rede sein kann.

Bei einer Brustsalbe setzt man zum Beispiel 1 % ein und bei einem Ölbad ca. 2-3 %.
Da kann es nicht mehr zu dem von Dir beschiebenen kühlenden Effekt kommen.

Gruß
Götterspeise

Hallo Götterspeise,

die 1 und 2 %igen Mischungsverhältnisse sind mittlerweile veraltet, da man auf dem Gebiet der ätherischen Öle mittlerweile neuere Erkenntnisse hat. Solche Mischungen sind z.Teil selbst für aromatherapeutische Einsätze zu hoch und wir reden hier eigentlich nicht vom medizinischen Bereich! Wichtig ist, in der Aromamedizin werden die Öle auch nur zeitlich begrenzt gegeben.

Ich weiß nicht woher, Du Dein Wissen hast, ist mir auch egal, wenn die Mischungen Dir gut tun, ist das in Ordnung, wenn Du Mischungen hier weitergibst, dann bitte beachte die biochemische Zusammensetzung der ätherischen Öle.

In meiner Ausbildung zur Aromakologin beim Forum Essenzia, die auch Krankenhäuser in ihrer Einführung der Aromatherapie unterstützen, wird von diesen 1 - 2 %igen Mischungsverhältnissen immer weniger gehalten und auch angewendet.

Viele Grüße

Gabriela
Hallo Götterspeise,

was soll das F.Riz..? Und guten Umsatz? Hast Du ein Problem?

2 %ige Lösungen in einem Ölbad kommen mitunter besonders gut. Da durch das warme Wasser die Hautporen geöffnet werden und so die ätherischen Öle besonders gut von der Haut aufgenommen werden, passieren hier auch bereits die meisten Überdosierungen.

Falls Du wieder Rezepte hier niederschreibst, denk doch einfach mal mit und schreib das allerwichtigste hin:

1. Die Tropfenanzahl und die ätherischen Ölen, bitte mit lateinischem Namen (wegen Verwechslungen und den unterschiedlichen Chemotypen)

2. Die Anwendung, wieviel Tropfen Du in ein Bad oder Creme oder sonstwas gibts. Das hat bisher nämlich gefehlt und in diesem Forum gibt es Menschen, die eine genaue Anleitung einfach brauchen (mich eingeschlossen). Und auf Deine Antwort nach Deinem Urlaub freue ich mich!

Vielleicht kann ich von Dir ja noch was dazulernen.

Viele Grüße und einen schönen Urlaub

Gabriela

> Etherische Öl Grundmischung bei Erkältung für Erwachsene:
> 1 Meßlöffel ätherisches Öl Lavendel
> ½ Meßlöffel äth. Öl Thymian
In Mischungen reicht 1 Tropfen Thymian thymol (ich denke, Du meinst den Chemotyp thymol) vollkommen aus. Thymian thymol ist ein ganz stark phenolhaltiges Öl und kann Haut und Schleimhaut ganz stark reizen. Mit 10 Tropfen schon zu hoch dosiert.

> ½ Meßlöffel ätherisches Öl Rosmarin
> 2 Meßlöffel ätherisches Öl Fichtennadel

mit 40 Tropfen Fichtennadeln in der Grundmischung ist die Verwendung als Brustsalbe bereits bedenklich. Da bereits 5 Tropfen Fichtennadelöl in einer Mischung in 50 ml Basisgrundlage die Haut bereits ganz starken reizen und bei empfindlicher Haut es bereits zu Ausschlägen kommen kann (selbst erlebt!)

> 1 Meßlöffel ätherisches Öl Eucalyptus
> 1 Meßlöffel ätherisches Öl Pfefferminz
>
> Die etherischen Öle miteinander vermischen und am besten
> in einer Apothekerflasche aufbewahren.
>
> Diese Grundmischung kann zum Beispiel zur
> Raumaromatisierung in einer Aromalampe oder zur
> Weiterverarbeitung in kosmetischen Produkten wie
> Ölbädern, Brustsalbe usw. verwendet werden.
>
Wie Götterspeise schon geschrieben hat: NICHTS FÜR KINDER UNTER 6 JAHREN!!!

In Inhalationen nicht mehr als 3 Tropfen ätherisches Öl geben.

Für die Verwendung in einer Brustsalbe müsste man die Fichtennadeln weglassen oder mit nur 1 Tropfen zugeben.

Entschuldige, wenn ich Deine Beiträge so auseinander nehme, aber wir verwenden in diesem Forum alle unterschiedliche ätherische Öle über deren Qualität und Herkunft ich nichts aussagen kann, wohl aber über meine Produkte. Und hier muss man halt aufpassen, denn bei einer sehr guten Qualität brauche ich nicht diese Masse an Ölen, da kann es dann schon zu gesundheitlichen Nebenwirkungen kommen. Und vor allem weißt Du ja auch nicht, wer diese Mischung nachmacht, mit welcher Qualität an Ölen und vor allem um welchen Hauttyp, es sich hier handelt, da gerade die Fichtennadeln, Rosmarin und Thymian sehr die Haut reizen. Gerade beim Thymian passieren die allermeisten Nebenwirkungen. Wichtig beim Thymian ist hier der Chemotpy der Pflanze. Beim Thymian vulgaris Chemotpy Thymol brauche ich nicht mehr als 1 Tropfen in einer Mischung.  

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