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(03.12.2017, 13:32 Uhr)

 
 
 Erfahrung, Fragen und Tipps zur Hobbythek
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selfmade Homöopathie 29.10.2000 (12:15 Uhr) Svenja
Hallo Ihr
Hat jemand eine Ahnung wie man homöopathische Mittel selbst herstellen kann ???, oder Erfahrung mit sowas?
Ich hab da eine Idee von der ich nicht weiß, ob es nur Humbug ist und ich mir diese Arbeit sparen kann ?

Grüße
Re: selfmade Homöopathie 29.10.2000 (14:57 Uhr) Ingrid
Hallo Svenja,
ich habe leider keine Erfahrung mit der Herstellung homöopatischer Mittel, aber meines Wissens sind diese Mittel eine mit Alkohol oder Milchzucker verdünnte Dosis gewisser Arneimittel, die in größeren Mengen genossen sogar Krankheiten hervorrufen können. Deshalb ist in der Homöopathie die sehr starke Verdünnung der Arzneimittel recht wichtig.
Kennst du dich mit diesen Dingen aus??
Ich denke aber, die Herstellung gewisser Naturheilmittel, wie zum Beispiel Ringelblumensalbe, Majoranbutter, etc.ist für Laien ungefährlicher.
Und welche Idee hast du????? Da ich überaus neugierig bin und grundsätzlich allem Neuen gegenüber sehr aufgeschlossen,
würde mich eine Ausführung deiner Idee schon sehr interessieren.
Lass von dir hören.
Gruß
Ingrid
Re: selfmade Homöopathie 29.10.2000 (23:41 Uhr) svenja
Hallo Ingrid
Naja, ist mir ein bisschen peinlich. Ich hab zum Bsp. früher oft Herpes (gehabt). Irgendwann dachte ich mir, ich steche die Bläschen auf und nehm was von der Flüssigkeit, potenziere sie :1Tr. auf 10 Tr. H2O, 100mal schütteln, davon wieder 1Tr. ... ganz schön anstrengend. Und beim 3ten mal mit Alk. Ob`s geholfen hätte, weiß ich nicht. Nahm die Tropfen zwar, hab aber festgestellt, dass abstechen mit Injektionsnadel gar nicht weh tut, die Bläschen ganz schnell heilen und seit ich das mache nur noch verinzelt ganz kleine auftauchen, die mich fast nicht mehr jucken (früher hatte ich mind. alle 4 Wo. eine Hasenlippe). Ja und meine neue Idee diesen Sommer war, ein Antibremenmittel auszuprobiern (zu kaufen gibts einiges, recht teuer und hilft nix). Ich schlug also 10Bremen tot, verbrannte sie und löste die Asche in Wasser (pro Breme 10ml) das ganze 5 mal w. o. und davon dann ca 10 ml in 100ml zum Einsprühen für mein Pferd. Leider weiß ich nicht, ob die Bremenzeit grad eher vorbei war oder das wirklich irgendwie ein bisschen half. Bei dem ganzen unterlief mir aber auch noch ein Fehler der , falls das nicht absolut daneben ist, dann noch ziemlich wichtig sein könnte. Naja, sagte ja, dass es mir etwas peinlich ist.
Deine Neugierde ein bisschen gestillt?
Und wer bist Du?
Ciao Svenja
Re: selfmade Homöopathie 30.10.2000 (10:05 Uhr) Karin
Hallo Svenja,
ich bin zwar auch nicht die Homöopathieexpertin, aber du liegst mit deinen Gedanken gar nicht so weit weg von der Realität. Der Grundgedanke ist ja auch, daß das, was den Körper krank macht, in in kleinsten Dosen auch heilen kann. Von daher war deine Herpesidee gar nicht verkehrt. Aber ich bin leider nicht Fachfrau genug, ob man noch was besser hätte machen können. Und zu den Bremen: ich war mal bei Weleda (antroposophische Heilmittelfirma, Bioanbau) und da kam natürlich auch die Frage, wie sie ihre Pflanzen vor den Schnecken schützen würden. Und sie haben es im Prinzip genauso gemacht: einige Schnecken verbrannt und dann die Asche verdünnt und auf die Beete gesprüht. Klingt makaber, aber das Durchschneiden oder Bestreuen mit Salz ist sicher auch nicht "tierfreundlicher" und das hat dann wenigstens eine abwehrende Wirkung.
Du hast glaube ich die Potenzen etwas gemischt, aber vielleicht weiß jemand das genauer. D-Potenzen sind 1 Teil Substanz auf 9 Teile Milchzucker, verreiben (bis zu einer Stunde), dann wieder einen Teil davon mit 9 Teilen Milchzucker mischen, verreiben usw.. C-Potenzen werden im Verhältnis 1:100 gemischt. Falls du genauere Angaben brauchst, melde dich, dann krame ich mal in meinen Unterlagen und maile sie Dir.

Karin

<a href="http://www.germany.net/teilnehmer/101,68753/home.htm">Karins Kräuterseiten</a>
Re: selfmade Homöopathie 31.10.2000 (13:38 Uhr) Svenja
Hallo Karin
Vielen Dank für Deine Antwort. Für ein paar Anregungen bzgl.richtiger Herstellung von Potenzen wäre ich sehr dankbar (Vielleicht kannst Du mir ja auch sagen, wie ich herauskriege, "welche" Potenz angesagt ist?). Ich kenne mich mit Homöopathie nicht so gut aus. Zumindest nicht was Medikamentenbilder und Herstellung von Präparaten betrifft. Das Gedankengut selbst ist mir schon etwas vertraut. Ich frage mich nur (und das verunsichert mich), warum man nicht allgemein den kranken Menschen nimmt und daraus das Mittel herstellt (Je nach K.heit: zb. Haut, Blut, Urin, Haare etc.). Das müsste dann doch im Prinzip einfach das passenste sein, oder?. Heilung bzw. das "richtig" Mittel zu geben wäre dann relativ einfach (Egal ob Mensch, Tier oder Pflanze !?). Warum macht man das nicht?
Peinlich ist mir meine Frage deshalb ein bisschen, weil die Menschen um mich (also im realen Leben) eigentlich nichts mit solchen Dingen am Hut haben und mich schon manchmal als etwas "verrückt" erklären (darüber steh ich nun mal nicht immer), wenn ich so meine "Ideen/Gedanken" ausspreche.
Wie kann ich Dir eigentlich meine E-Mailadresse schicken wenn ichs nicht grad ganz offiziel machen will?
Grüße Svenja
Re: selfmade Homöopathie 30.10.2000 (12:44 Uhr) Ingrid
Hallo Svenja,
wieso dir das Ganze etwas peinlich ist, kann ich nicht recht verstehen. Denn, nur wer fragt, erfährt auch etwas Neues.
Auch, wenn ich dir nicht weiterhelfen konnte, habe ich doch eine interessante Adresse für dich.
Probier´s doch mal bei:
www.hi-sam.de
Das ist eine Sammlung vieler interessanter Themenbereiche im Bezug auf altermative Medizin.
Da wird auch der Themenbereich Homöopathie angesprochen.
Die Seite wird von einem gewissen Michael Grote betreut, und der Gute ist Heilpraktiker.
Seine Mailadresse findest du auch auf der Seite. Frage ihn doch einfach mal selber, was er von deiner Idee hält.
Und keine Angst, ich habe ihm auch schon einmal eine Frage gestellt, und wirklich prompt eine sehr nette Antwort bekommen.
Also, trau dich.
Und wenn du wissen willst, wer ich bin, dann klick doch einfach mal auf der Titelleiste meinen Namen an. Da erscheint dann meine Mailadresse und du kannst dann gerne alles fragen, was du willst.
Viele Grüße
Ingrid
Re: selfmade Homöopathie 31.10.2000 (13:45 Uhr) svenja
Hallo Ingrid
Vielen Dank für den Tipp
Bzgl.:

> wieso dir das Ganze etwas peinlich ist, kann ich nicht recht verstehen.
SIEHE Antwort bei KARIN - war ein kleines Versehen.
> nur wer fragt, erfährt auch etwas  Neues. STIMMT natürlich!
> Und wenn du wissen willst, wer ich bin, dann klick doch einfach mal auf der Titelleiste meinen Namen an. Da erscheint dann meine Mailadresse und du kannst
dann gerne alles fragen, was du willst.
Wie funktioniert das?, Deine Mailadresse erschien jedenfalls nicht.

Grüße
Svenja
Mailprogramm??? 31.10.2000 (18:21 Uhr) Andi
Hallo Svenja,

bin zwar kein Experte, aber vielleicht hast Du kein Mailprogramm oder keines das das umsetzt?
Mit installiertem Eudora geht es aufjedenfall. Obs ohne geht, weiß ich nicht.
Wenn Du auf einen unterstrichenen Namen klickst, öffnet sich ein Fenster mit dem Mailprogramm, in dem die Adresse gleich im Empfängerfeld steht.

Andi
Re: Mailprogramm??? 31.10.2000 (23:54 Uhr) Ingrid
Hallo Svenja,
ich benutze das outlook express zu mailen.
Gruß
Ingrid
An Andi u. Ingrid 01.11.2000 (17:52 Uhr) svenja
Hallo
Danke für eure Tips, werde mein Brüderchen kontaktieren, ob er mir entsprechendes einrichtet. Habe selbst viel zu wenig Ahnung davon, wie was zu installieren ist, etc..
Grüße
svenja
Re: selfmade Homöopathie 16.11.2000 (22:29 Uhr) Christine
Hallo Sonja,

ich habe ein Rezept aus dem Buch "Lebenssaft Urin" von Hans Höting, Glodmanverlag:

Homöopathische Aufbereitung von Urin:
Sie brauchen 3 Flachen a 30 ml

In die erste Flasche tun sie 5 Tropfen Urin plus 50 Tropfen abgekochtes Wasser. Sie verschließen die Flasche und schlagen 10 mal den Flaschenboden auf Ihrer Handinnenfläche. Dabei entsteht die erste Vrschüttelung oder Potenzierung des Flascheninhalts.

Jetzt tun Sie aus der erten Flasche 5 Tropfen  in die zweite Flasche.Dann gießen und spülen Sie die erste Flasche aus. Sie tun 50 Tropfen von dem abgekochten Wasser in die zweite Flasche. Sie potenzieren wieder, indem sie die geschlossene Flasche in den Handteller schlagen.

Jetzt nehmen Sie die dritte Flasche. Sie geben aus der zweiten Flasche 5 Tropfen hinein und fügen 50 Tropfen Wasser dazu. Dann wiederholen Sie widerum den Vorgang aus der zweiten Verdünnungsstufe zur Herstellung der dritten Verdünnungsstufe.

Sie tun nun 5 Tropfen aus der dritten Flasche wieder in die ausgespülte, geleerte Flasche plus 50 Tropfen Wasser. Wieder schlagen Sie gegen die Handfläche , insgesamt etwa 10 mal. Das ist die vierte Verdünnungsstufe.

Jetzt kippen sie die zweite Flasche aus, in der sie die 2. Verdünnung hatten. Sie reinigen sie sorgfältig und wiederholen zum 5. mal den Vorgang des schüttelns. Sie tun nun 5 Tropfen aus der Flasche mit der vierten Verdünnung hinein und 50 Tropfen Wasser dazu.

Jetzt haben Sie in etwa die fünfte Potenz im Fünferschritt, die D 5.(nicht ganz rein, aber in etwa)Die letzte Flasche der D 5 füllen sie zu einem Drittel mit etwa 30prozentiem Korn auf(1/3 + 2/3 Wasser)Hiervon nehmen Sie 3 mal am Tag 10 Tropfen.

Indikation: sämtliche Blasen und Nierenerkrankungen, Stoffwecheslstörungen wie Diabetes, Harnflut; Einleitung einer Entgiftungstherapie, Behandlung von Regulationsstörungen generell.

etc. , etc.

Würde mich freuen, was vonm Dir zu hören (nach dem langen ext). :-))

Liebe Grüße
Christine

> Hallo
> Ihr
> Hat jemand eine Ahnung wie man homöopathische Mittel selbst herstellen kann ???,
> oder Erfahrung mit sowas?
> Ich hab da eine Idee von der ich nicht weiß, ob es nur Humbug ist und ich mir
> diese Arbeit sparen kann ?
> Grüße
Re: homöopathische Urintherapie 18.11.2000 (16:51 Uhr) Svenja
Hallo Christine
Vielen Dank dass Du Dir die Mühe gemacht hast. Hab mich auch schon mit der Urin-therapie befasst, aber mit dem Urstoff! Konnte es nicht trinken (dazu war ich einfach nicht krank genug). Die Homöopathische Mischung zu nehmen, hingegen kann ich mir gut vorstellen, wird aber wahrscheinlich andere Wirkungen haben????. Oder weisst Du, ob das z.B. bei ner kräftigen/cronischen Sinuitis auch helfen könnte?
Liebe Grüße
Svenja
Hallo Svenja,

ob es bei Sinuitis hilft, ist mir nicht bekannt. Ich vermute aber schon, weil es ja die Ereger homöopathisch aufbereitet beinhaltet. Ich habe aber ein Rezept mit Nasentropfen (Urin-Rezept), welches bei Sinuitis helfen soll. Mail mich doch mal direkt an.

Liebe Grüße

Christine

> Hallo
> Christine
> Vielen Dank dass Du Dir die Mühe gemacht hast. Hab mich auch schon mit der
> Urin-therapie befasst, aber mit dem Urstoff! Konnte es nicht trinken (dazu war
> ich einfach nicht krank genug). Die Homöopathische Mischung zu nehmen, hingegen
> kann ich mir gut
> vors
> tellen, wird aber wahrscheinlich andere Wirkungen haben????. Oder weisst Du, ob
> das z.B. bei ner kräftigen/cronischen Sinuitis auch helfen könnte?
> Liebe
> Grüße
> Svenja
Letzte Meldung! 23.11.2000 (16:00 Uhr) Andi
Habe gerade von unserem freundlichen Apotheker einen Link zur Homöopathie bekommen, den ich euch nicht vorenthalten will.
Mein Gebiet ist nämlich eher das Vorbeugen von Krankheiten durch gezielte Gesunderhalung, so wie es die Chinesen praktizieren. Aber wenn man doch krank werden sollte, könnte man hier fündig werden.interessante Abhandlung zur Homöopathie steht unter:


www.med.uni-muenchen.de/fachschaft/homeopathy/kurs/dellarznei.html
Es basiert zwar auf dem Östereichischen Arzneibuch, ist aber dem
deutschen
sehr ähnlich. Ansonsten steht im Homöopathschen Arzneibuch 2000 die
Gwinnung der Ausgangssubstanzen und die Herstellung aller Formen
beschrieben ( ca. 3000 Seiten )



Grüße
Andi

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