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 Erfahrung, Fragen und Tipps zur Hobbythek
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Zink 29.06.2002 (09:01 Uhr) Suleika
Nachdem unsere Kleine die letzten zwei Tage extrem rot um nicht zu sagen wund war (ich weiß nicht warum, bin mir keinster Schuld bewußt vielleicht Traubensaft (minimalste Menge von zwei Schluck) Tomaten oder salzige Salami??? Also was ich gegessen hab – sie wird noch voll gestillt) teilweise haben sich die Stellen schon leicht verkrustet (wie Hornhaut) und dann noch Ausschlag (von den Windeln? Hab ne neue Packung Proweiß aufgemacht???) hab ich mir gedacht ich schmier mal ne Creme mit Zink drauf (es gibt tatsächlich noch Babycreme ohne Konservierung und ohne Parafinöle, man höre und staune). Und schon nach einer Nacht war´s weg.

Jetzt meine Frage:
Kann man einen Zinkanteil in eine Creme (selbstgerührt) mit einbauen? Also nicht für den täglichen Bedarf, sondern für solche „Notfälle“??

Vielen Dank für Eure Tips
Suleika
Re: Zink 29.06.2002 (13:31 Uhr) Andi
Hallo Suleika,

ja, stimmt. Mit Zinkcremes bekommt man soetwas schnell in den Griff.
Jedoch entspricht eine Zinkbehandlung nicht dem Grundsatz, dass eine Krankheit über die Haut ausgeschieden werden soll, denn sie verschliesst die Haut und die Ursache wandert wieder in den Organismus zurürck und bricht evt. an einer anderen Stelle wieder aus.

Ich habe aber auch eine Zinkcreme von Weleda, die ist o.k. und auch für solche Notfälle.
Die hält aber dabei so lange, dass selbermachen gar nicht nötig ist. Auch finde ich nichts an ihr auszusetzten und könnte sie nicht besser machen.

Du bekommst aber bei Duft und Schönheit Zinkoxid. Ich habe es als Pulver, soll es aber auch als Paste geben (vielleicht Apotheke?)
Wenn Du eine Creme damit rührst, würde ich Dir irgendein Stefanie Faberrezept empfehlen. Du musst das Zinkpulver (ca 1/2 Messlöffel od. weniger) erst mit Öl im Mörser verreiben, denn sonst hast Du nur Klümpchen. Auch musst Du sehr sorgfältig reiben. Echt viel Aufwand. Aber es geht.

Wie alt ist Deine Kleine denn nun? Hast Du sie eigentlich impfen lassen?
Unser Alexander (10,5 Mon) ist seit ein paar Wochen dem Vollstillen entwachsen und ist ein guter Esser, der eigentlich schon alles isst - wirklich alles.
Eigentlich wollte ich ihn ein Jahr stillen, aber Alexander war da anderer Ansicht.

Liebe Grüße
Andi
Re: Zink 30.06.2002 (20:18 Uhr) Suleika
Hei Andi,

Manni & Baby baden - da hab ich kurz Zeit ;-)
>
> ja, stimmt. Mit Zinkcremes bekommt man soetwas schnell in
> den Griff.
> Jedoch entspricht eine Zinkbehandlung nicht dem
> Grundsatz, dass eine Krankheit über die Haut
> ausgeschieden werden soll, denn sie verschliesst die Haut
> und die Ursache wandert wieder in den Organismus zurürck
> und bricht evt. an einer anderen Stelle wieder aus.

Begeistert war ich auch nicht, aber sie hat mir soo leid getan: wenn man nur hingekommen ist mít dem Waschlappen hat sie schon aufgeschrien (also nicht grell, aber man hat gemerkt, es tut ihr weh).
Reine Zinkcreme war´s nicht, sondern "normale" Baby Creme. Aber als skeptischer Mensch kennt man ja die INCI Bezeichnungen...
Auf Dauer könnt ich mir das Zeugs nicht vorstellen.
>
> Wenn Du eine Creme damit rührst, würde ich Dir irgendein
> Stefanie Faberrezept empfehlen. Du musst das Zinkpulver
> (ca 1/2 Messlöffel od. weniger) erst mit Öl im Mörser
> verreiben, denn sonst hast Du nur Klümpchen. Auch musst
> Du sehr sorgfältig reiben. Echt viel Aufwand. Aber es
> geht.

Das hört sich ja kompliziert an. Ich glaub da bleib ich bei der Notlösung. Ich hab mir bei Gabriela öle bestellt und Palmarosa soll ja auch gut sein, bei wunden Po´s. Hoffentlich dann besser als das "normale" Öl.
>
> Wie alt ist Deine Kleine denn nun? Hast Du sie eigentlich
> impfen lassen?

Unsere Nittaya ist jetzt 6 1/2 Monate "alt" und immer noch ein Busen-Baby (halt stimmt nicht, gestern hat sie das erste mal Papier "gefressen" (in der Windel war der Beweis:-))

Da ich eine Rabenmutter bin ist unser Kind noch nicht geimpft. Werd ich auch nicht. Das einzige wo ich am Überlegen bin ist Tetanus - aber selbst da bin ich am überlegen.
Man kann das "überflüssige" ja hom. ausleiten - aber entsprechende Literatur fehlt mir derzeit noch.

> Unser Alexander (10,5 Mon) ist seit ein paar Wochen dem
> Vollstillen entwachsen und ist ein guter Esser, der
> eigentlich schon alles isst - wirklich alles.
> Eigentlich wollte ich ihn ein Jahr stillen, aber
> Alexander war da anderer Ansicht.

So ist´s oft. Ich wollt auch daheim entbinden - und ein KS ist´s geworden wg. BEL - was soll´s manchmal erziehen die Kinder die Eltern und zeigen, dass man nicht alles planen kann ;-)
>

viele liebe Grüße
Suleika
@suleika 30.06.2002 (22:46 Uhr) Andi
Hallo Suleika,

nimm doch am besten für solche Notfälle statt der normalen Babycreme (sicher mit Paraffin), die Babycreme von Weleda. Die Windelcreme, mit Zink. Ist alles mit natürlichen Zutaten. Ein guter Kompromiss finde ich.


> > Wie alt ist Deine Kleine denn nun? Hast Du sie eigentlich
> > impfen lassen?
>
> Unsere Nittaya ist jetzt 6 1/2 Monate "alt" und immer
> noch ein Busen-Baby (halt stimmt nicht, gestern hat sie
> das erste mal Papier "gefressen" (in der Windel war der
> Beweis:-))

Ui, grade die stressigste Babyzeit (dauert bei uns auch noch an...., Zahnen &Co.).
Du kannst sie beruhigt schön weiterstillen. Wenn sie essen will, signalisiert sie es Dir schon. Aber sicher ist das Interesse schon da. Das kommt alles ganz von selber. Unser Großer (fast 3) ist auch noch ein begeisterter Nuckifan und ist mit dem Essen ein recht Eigener.


>
> Da ich eine Rabenmutter bin ist unser Kind noch nicht
> geimpft. Werd ich auch nicht. Das einzige wo ich am
> Überlegen bin ist Tetanus - aber selbst da bin ich am
> überlegen.
> Man kann das "überflüssige" ja hom. ausleiten - aber
> entsprechende Literatur fehlt mir derzeit noch.

Du bist doch keine Rabenmutter. Auch wenn uns das immer eingeredet wird. Momentan merke ich auch wieder, wie wenig sich die Eltern wirklich informieren.
Und ganz schlimm finde ich die immer wieder bohrenden Kinderärzte, die einem mit Extrembeispielen in reisserischer Art und Weise, mit unterschwelligem Vorwurf einschüchtern. Kein Einwand gilt!
Ein Verbrecher an der Allgemeinheit ist er, der Mensch der von seinem Recht nein zu sagen, gebrauch macht. Ein Spielverderber.
Weshalb muss man denn eine Einverständniserklärung geben?
Warum gibt mir der Arzt nicht eine schriftliche Garantie, dass zum einen da wirklich nichts passiert, und zum anderen, dass ich dann auch nicht an der Krankheit erkranke. Passiert aber trotzdem auch.
Nun habe ich gelesen, dass die einzige Impfung die ich als Baby bekam, TBC, heute nicht mehr gemacht wird und deren Wirkung mittlerweile sogar sehr angezweifelt wird. Und wenn ich Pech gehabt hätte, hätte ich es trotzdem bekommen und zudem noch auf ein durch die Impfung geschwächtes Immunsystem und das als zwei Tage altes Baby...mit Schaudert da dabei und ich leide seit meiner Kindheit an einem schwachen Immunsystem. Wenns was zu verteilen gibt, schreie ich hier...
Heute ist das gut und morgen ist es schlecht.

Weshalb werden sämtliche Einwände verwischt und gleichzeitig Panikmacherei betrieben (...irgendwelche Epidemien in xy, natürlich lauter Impfmüde...)

Ich bin kein Gegner, jedoch möchte ich auch über Risiken konkret aufgeklärt werden. Nicht mal den Beipackzettel bekommt man normalerweise.Auch will ich, dass meine Entscheidung dagegen respektiert wird. Soweit die Theorie. Sogar die homöopathische Ärtzin musste mich mit Vermerk im Kinderpass, über Impfungen informieren.
Und wenn die Kinder erst nach Monaten richtig krank werden oder Allergien bekommen, wars natürlich Zufall. Reiner.

Übrigens kann man Tetanus auch noch im Notfall nachimpfen lassen, und ein dramatischer Verlauf der Erkrankung ist auch nicht der unbedingt vorprogrammiert. Erst wenn man schon kränkelt, wirds gefährlich.
Alles nur die schlimmste Kann-Wahrscheinlichkeit.

Danach wieder homöopathisch ausleiten, widerspricht sich mit dem homöopathischen Gedanken, der ja Impfungen eigentlich nicht kennt, weil sich das Prinzip der Impfung nicht mit der ganzheitlichen Seite deckt. Die H. versucht Krankheiten abzuwehren und die Impfung führt sie dem Körper zu. Ja, abgeschwächt, ich weiß.. Aber Skeptiker sehen hier eben auch den Knackpunkt bei der Wirksamkeit. Der Organismus reagiert auf die veränderten Viren natürlich auch anders. Alle anderen Behauptungen sind genauso Hypothesen, zumindest werden die Forschungen immer im Interesse der Hersteller betrieben, muss ja von jemand auch bezahlt werden, und Forscher arbeiten nicht gerade billig. Wer hätte dann Interesse am Gegenteil? Wenn auch immer wieder bestritten, gehts da um viel Geld.
Wie in allen Lebensbereichen.

Naja, und wenn ich mir unsicher bin, sammle ich solange Informationen. Und dies ist ein echt heikles Thema.

Möchte auch hier keine Diskussion anzetteln, sondern habe mit Dir eine "Leidensgenossin" gefunden. Wir können ja mailen, wenn Du willst.

>
> > Unser Alexander (10,5 Mon) ist seit ein paar Wochen dem
> > Vollstillen entwachsen und ist ein guter Esser, der
> > eigentlich schon alles isst - wirklich alles.
> > Eigentlich wollte ich ihn ein Jahr stillen, aber
> > Alexander war da anderer Ansicht.
>
> So ist´s oft. Ich wollt auch daheim entbinden - und ein
> KS ist´s geworden wg. BEL - was soll´s manchmal erziehen
> die Kinder die Eltern und zeigen, dass man nicht alles
> planen kann ;-)
> >
>
Jaja, die lieben Kleinen. Unser großer hat auch momentan so seine eigenen Auffassungen....



> viele liebe Grüße
> Suleika


liebe Grüße
Andi
Sorry, dass ich den Thread noch mal hochhole. Ich möchte auch niemanden eine Rabenmutter nennen, denn jeder entscheidet für sich.

Ich würde meine Kinder allerdings immer impfen, aber das ist rein meine persönliche Entscheidung.

Folgendes hat mich nämlich sehr geprägt.

Mein kleiner Bruder wurde aufgrund eines Massenexperimentes (als solches sehe ich es an und prangere es an, denn es gab absichtlich den Impfstoff im ganzen Land nicht. Anscheinend um auszutesten, wie sich eine nicht geimpfte Generation verhält. Ein paar Jahre später wurde wieder durchgeimpft) nicht gegen Keuchhusten geimpft.
Niemals würde ich meinem Kind das antun wollen! Ich rede hier von keinem Extrembeispiel, denn mein Bruder hat es ohne ärgere Spätfolgen überlebt und es war ein ganz normaler Keuchhusten, der eben so verläuft.

Ein halbes Jahr, hatte mein Bruder damals jede und die ganze Nacht sehr starke Hustenkämpfe, dass er sich oft dabei erbrochen hat und meine Mutter nicht schlafen konnte. Immer wieder richtige Erstickungsanfälle (wie gesagt, das ist der normale Verlauf). Auch bekam er von den Krämpfen Blutergüsse im Nacken, die auch als ein typisches Symptom bei Keuchhusten gelten... kommt eben durch die Anstrengung.
Soviel hat er geweint, denn die Schmerzen sind sicher auch nicht ohne. Ein so kleiner Körper... Echt :(
Er war damals gerade mal 7 natürlich musste er nach ein paar Wochen auch in die Schule, sonst hätte er das Jahr noch nachholen müssen. Tagsüber ging es dann auch zum Glück halbwegs...
Mein Bruder war ausgelaugt meine Mutter nach den mehr als 6 Monaten auch schon am Ende.

Ich persönlich würde meinem Kind das nicht antun wollen. Sicherlich eine Erkältung ist was anders. Da ist man bald durch.
Auch denke ich, dass Kinder einfach gewisse Keime brauchen, um eben nicht zu steril zu leben.

Aber es gibt Krankheiten, die würde ich nicht riskieren. Was wäre, wenn mein Baby an Keuchhusten stirbt (was bei einem Baby, so wie ich die Krankheit miterlebt habe, wohl durchaus drin wäre)? Dann würde ich mir ja Vorwürfe machen, oder?
Oder wenn mein Kind Monate im Krankenhaus verbringen müsste? :(

Versteht mich nicht falsch, ich respektiere Eure Meinung. Aber ich kann gewisse Paniken ob Imfungen nicht verstehen.
:(

Ich hatte als Kinderkrankheiten übringens Röteln und Windpocken. Das sind rel. harmlose Krankheiten (solange man nicht schwanger ist), die man eben mal durchmacht... Aber Keuchhusten, Mumps, etc? Nein, das würde ich meinem Kind nicht antun :(
Sicher gibt es auch Impfschäden, aber wenn ich das Risiko abschätze ist, es weit wahrscheinlicher, dass mein Kind Schaden durch die Krankheit, als durch die Impfung nimmt...

Ich hoffe, ihr geht jetzt nicht gleich auf mich los... wollte nur mal meine Meinung loslassen...
Hallo Annabel,

sorry, dass ich mich erst jetzt melde - aber ich war einige Wochen offline.

Ich kann Deine Meinung verstehen - und geh auch nicht auf Dich los.

Ich hab mich mit dem Thema MEHR als auseinandergesetzt und hab die Entscheidung bewusst so getroffen.

So z.B. auch dass viele geimpfte Kinder trotzdem diese oder jene KiKra bekommen haben. Nur ein Beispiel. Die anderen Erfahrungen möcht ich hier nicht weiter ausführen.

Ich will nur, dass Du weißt, dass es keine Hau-Ruck-Entscheidung oder gar Modeerscheinung ist, sondern eine gut informierte...

Suleika
@suleika und andi 14.10.2002 (10:06 Uhr) Gabi
Da der Thraed noch mal hoch geholt wurde: Zu dem Thema Impfen kann ich euch ein Buch empfehlen: "Impfungen- der unglaubliche Irrtum" von F. und S. Delarue. Das Buch ist in Deutschland zwar schon 1990 erschienen, aber trotzdem sehr interessant.
Meine Meinung über Impfungen ist seit dem auch ein wenig zwiespältig. Auf der einen Seite sind Erkrankungen wie z.B. die Pocken weltweit ausgerottet, doch zu welchem Preis teilweise. Und die Risiken für jeden einzelnen sind auch nicht unbedingt vorhersehbar.
Liebe Grüße
Gabi
Re: @suleika und andi 14.10.2002 (22:56 Uhr) Andi
Hallo Gabi,

ich finde, man sollte vor der Impfung den Beipackzettel mit nach Hause bekommen (habe mir einen geben lassen).

Dann sollte man für sich und ohne Vorbehalte, entscheiden, welches Risiko höher gewichtet wird.
Auch im Bezug darauf, dass ja die Wirkung nicht verbrieft wird und es auch Versager gibt.

Mir hat der Beipackzettel schon zu denken gegeben, sind ja auch noch kleine Babys, die mit ganz anderen Dingen zu kämpfen haben als mit Krankheitserregern.

Es gibt ja auch viele Medikamente, die im Bezug auf Wirkung ein Breitbandsprektrum an Nebenwirkungen haben.
Da habe ich schon einiges dann nicht genommen, weil mir die Nebenwirkungen zu hoch erschienen - und ich habe auch überlebt.
Nur soll dann auch die einmal getroffene Entscheidung akzeptiert werden, ich denke genau da liegt irgendwo das Problem bei der Thematik.

Übrigens hat Weleda auch ein Buch über das Thema neu herausgebraucht. Überlege seit einiger Zeit die Anschaffung.


Viele Grüße
Andi
Re: @suleika und andi 16.10.2002 (13:02 Uhr) Gabi
Hallo Andi,
du hast recht, wenn du sagst es wird zu wenig über die Nebenwirkungen und Risiken aufgeklärt (zu jedem Medikament bekommt man einen Beipackzettel, den man unbedingt studieren sollte). Doch ich denke das sollte von den Ärzten umfangreich getan werden, denn das Studium des Beipackzettels überfordert manche und es kommt zu Panikreaktionen. Versteh mich bitte nicht falsch, ich möchte das Thema hier auch nicht vertiefen, wir sind ja im Hobbythekforum, aber es ist schon eine wichtige Entscheidung, die man trifft und man trifft sie ja nicht für sich selbst, sondern für ein kleines Wesen, das sein Leben noch vor sich hat.
Man sollte sich wirklich genau überlegen und auch umfangreich informieren, welche Impfungen notwendig sind und mann sollte auch wissen, das es Versager und Nebenwirkungen gibt. Die Nebenwirkungen sind zwar selten, aber es gibt sie, das ist in dem Buch auch deutlich beschrieben. Ich kann es nur empfehlen.
Allerdings schreitet auch die Entwicklung in der Wissenschaft fort und es werden neue Entdeckungen gemacht, die alte Erkenntnisse als falsch entlarven. Deshalb ist das auch ein Prozeß, der niemals entgültig ist und manches muß neu durchdacht werden.
Aber wie gesagt, jeder muß das für sich und sein Kind entscheiden und danach handeln.
Liebe Grüße
Gabi
@Gabi 16.10.2002 (21:35 Uhr) Andi
Hallo Gabi,

danke für Deine Ausführungen. Auch wenns eher ins Impfforum gehört (gibts sogar zwei bei plaudern), finde ich dass es auch für Hobbythekfans genauso wichtig ist.


> Hallo Andi,
> du hast recht, wenn du sagst es wird zu wenig über die
> Nebenwirkungen und Risiken aufgeklärt (zu jedem
> Medikament bekommt man einen Beipackzettel, den man
> unbedingt studieren sollte).

Genau. Und weshalb sollten die Nebenwirkungen bei Impfungen weniger gewichtig sein, als bei einem anderen Medikament?

> Doch ich denke das sollte
> von den Ärzten umfangreich getan werden, denn das Studium
> des Beipackzettels überfordert manche und es kommt zu
> Panikreaktionen.

Das ist eben der Haken an der Sache. Die Ärzte entscheiden gerade bei diesem Thema pauschal, dass der dumme, unmündige und lenkungsbedürftige Patient gar nicht imstande sei, die Risiken selbst abzuwägen.
Deshalb wird pauschal nur im Gespräch das Positive daran hervorgehoben, die Nebenwirkungen bagatellisiert, selbst wenn sie dann eintreten, abgetan das wäre rein zufällig und habe mit der Impfung nichts, aber auch rein gar nichts zu tun.
Bei offensichtlichen gesundheitsschädigenden Dingen, wie z.B. Rauchen, wird nicht so vehement gewettert, als wenn man verantwortungsloser weise, also asozial, sich gegen das Impfen entscheidet.
"....was ich in der Praxis schon gesehen habe, wie Kinder leiden müssen..." wird auf emotionaler Weise suggeriert, wie harmlos das alles ist und Nebenwirkugen sind so lapidar.." so oder ähnlich musste ich mir bei allen (!)U-Untersuchungen der Kinder die Predigt anhören.

Ich will einfach nur, dass die Entscheidung, die ich für uns getroffen habe, respektiert wird und das ständige Gebohre aufhört, obgleich ich schon 100 mal aufgeklärt wurde.
Verstehst Du?
Bei einem Beipackzettel bekomme ich auch keine Panik, und wenn ich die nichterklärten (ist ja auch ein Unding, es nicht für jeden verständlich aufzudörseln, denn auch Latein kann man übersetzen; ich zumindest) Begriffe im Internet nachschlage, versteht es auch ein interessierter Laie mit normalem IQ. Das hat nichts mit Panikmache zu tun, denn wenn Nebenwirkungen seltenerweise dann doch eintreten, muss es ja auch mein Kind am eigenen Leibe ausbaden.

Die wenigen, die wirklich damit überfordert wären haben im übrigen sicherlich noch größere Probleme mit allen Dingen im Leben, als bei nichterfolgeter Impfung.

Deswegen finde ich auch die Risikoabwägung für sich persönlich wichtig. Und sonst müsste es ja auch eine allgemeine Impfpflicht geben, wenn ich nicht auch das Recht auf Verzicht hätte.

> Versteh mich bitte nicht falsch, ich
> möchte das Thema hier auch nicht vertiefen, wir sind ja
> im Hobbythekforum, aber es ist schon eine wichtige
> Entscheidung, die man trifft und man trifft sie ja nicht
> für sich selbst, sondern für ein kleines Wesen, das sein
> Leben noch vor sich hat.

Eben, und durch eine Impfung kann ein empfindliches Kind auch stark in seiner Entwicklung beeinträchtigt werden.


> Man sollte sich wirklich genau überlegen und auch
> umfangreich informieren, welche Impfungen notwendig sind
> und mann sollte auch wissen, das es Versager und
> Nebenwirkungen gibt. Die Nebenwirkungen sind zwar selten,
> aber es gibt sie, das ist in dem Buch auch deutlich
> beschrieben. Ich kann es nur empfehlen.

Genau das habe ich getan. Und tue es noch immer, sonst wären mir solche Beiträge auch nicht die Mühe wert.
Denn meine Entscheidung steht. Ich will nur diejenigen ermutigen, die sich aus Unsicherheit nicht informieren trauen, und sich vom Arzt einschüchtern lassen obwohl sie gemischte Gefühle haben(bei uns gibt es einen, der die häusärztliche Behandlung ungeimpfter Kinder verweigert). Jeder Arzt, den ich frage, rät mir dazu. Ich fürchte fast, dass ein Arzt mit Kassenzulassung strikte Anweisungen befolgen muss. Erst nach genauester Information und wirklich qualifizierten Fragen, musste meine jetztige Ärztin mir eingestehen, dass es letztendlich wirklich meine Entscheidung ist.
Jedoch besteht sie darauf, zumindest den Vermerk in U-Heft zu machen.....hmmmm...
Ich muss zwar unterschreiben, bekomme im Gegenzug aber auch keine unterschriebene Garantie der Immunität in jeglicher Hinsicht.

Aber wenn der Arzt dann sagt, gut hier ist die Tür, bekomme ich das Gefühl, dass da an der ganzen Sache was faul ist. Sind ja Erpressermethoden. Und die andere Ärztin die ich hatte, war zwar (betonter Weise, denn sie sagte, der Kollege xy, das dürfen sie wissen, handelt da ganz anders) auch immer am bohren, hat aber dann letztendlich auch akzeptiert. Der Wechsel zur jeztigen hat auch noch andere Gründe gehabt.



> Allerdings schreitet auch die Entwicklung in der
> Wissenschaft fort und es werden neue Entdeckungen
> gemacht, die alte Erkenntnisse als falsch entlarven.
> Deshalb ist das auch ein Prozeß, der niemals entgültig
> ist und manches muß neu durchdacht werden.

Genau, und ich will nicht der Irrtum von morgen sein (was ich allerdings doch glatt schon war, denn ich wurde als Baby noch gegen TBC geimpft, was nun wegen zu vieler Risiken und gleichzeitig zweifelhafter Wirkung nicht mehr gemacht wird).


> Aber wie gesagt, jeder muß das für sich und sein Kind
> entscheiden und danach handeln.

Genau. Ich finde die Schulmedizin wirklich fabelhaft, behalte sie mir aber für Dinge vor, bei denen es um Leben und Tod im akuten Falle handelt. Für die Prophylaxe ziehe ich eine gesunde Lebensweise und Pflanzen vor.
Schulmedizinische Prophylaxe mit Nebenwirkungen entspricht nicht dem, was ich unter Gesundsein verstehe.

Erstaunlich auch, dass es die Menschheit geschafft hat, vor der Einführung der Impfung zu überleben und die Evulution durchzuhiehen..paradox auch ist, wenn ein Impfstoff gegen eine Volksseuche gefunden ist, spriessen wieder neue aus dem Boden..
Gegen die großen Seuchen der heutigen Zeit hat man nämlich keinen Impfstoff. Und die habens wirklich in sich...



> Liebe Grüße
> Gabi


Viele Grüße
Andi
Re: @Gabi 17.10.2002 (21:11 Uhr) Gabi
Hallo Andi,
leider habe ich heute wenig Zeit, da ich morgen früh übers Wochenende wegfahre. Ich möchte dir nur noch kurz sagen, daß ich zu dem, was du geschrieben hast, die gleiche Meinung habe und ich finde es eigentlich ungeheuerlich, wenn du als Mutter dermaßen unter Druck gesetzt wirst. Aber mit den Medizenern ist das so eine Sache...
Anfang nächster Woche werde ich dir noch ein paar Informationen aus dem Buch mailen, wenn es dir recht ist. Dann hast du noch ein wenig Material für eine erneute Diskussion beim Kinderarzt.
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Gabi
Re: @Gabi 18.10.2002 (11:56 Uhr) Andi
Danke Gabi,

eine Privatmail an mich wäre nett, denn sonst sprengts wirklich den Rahmen.

Liebe Grüße
Andi

Dies ist ein Beitrag aus dem Forum "Hobbythek Forum". Die Überschrift des Forums ist "Erfahrung, Fragen und Tipps zur Hobbythek".
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