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 Erfahrung, Fragen und Tipps zur Hobbythek
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Dringend: Verbrennung 1. oder 2. Grades 25.10.2001 (06:35 Uhr) Daniela
Hallo Ihr,

meine Tochter (16 monate) htat gestern Bekanntschaft mit dem Backofen gemacht und sich dabei fast das ganze Gesicht verbrannt :-(.

Ich habe sofort Aloe-Vera-Saft aufgesprüht und als eine erste Rötung zu erkennen war (ich hab nciht genau gesehn, *wo* sie sich verbrannt hat), dsa Aloe-Gel aufgetragen. Schmerzen hatte sie anscheinend nach dieser Behandlung nciht mehr, war wieder sichtlich gt drauf.

Da aber doch fast die fgesamte Gescihtshälfte kontakt hatte,und das Gesicht dementsprechend gerötet war (teilweise auch rot/weiß fleckig), sind wir zur Notfall-Praxis gefahren.

Die Ärztin dort hat uns eine leichte Cortison-Salbe verschrieben ( damit dei zellstruktur optimal heilt *blabal* - die Frau hat mcih mit ihren Ausführungen nicht sonderlich überzeugt). Ich möchte eigentlich vermeiden, die Salbe zu geben. Meine tochter hat außerdem eine leichte Neurodermitis und in der salbe ist unter anderem Paraffinöl ebthalten. Das verträgt sie meiner Meinung nach nicht gut.

Beim Wälzen meiner Bücher bin ich auf Johanniskraut als Verbrennungsmaßnahme gestoplert. Das hatte ich auch noch zuhause und habe es aufgetragen (dünn). Außerdem habe ich von Lavendelöl als Erst-Maßnahme gelesen. Diese Funtkion hat aber das Aloe-Gel schon recht gut übernommen, denke ich.

Was gibt es sonst noch zu Alternativen zur Cortison-Creme, was habt ihr für Tipps?

Heute ist unser ki-Arzt (Homöopath) woeder da, vielleicht weiß der ncoh was Passendes. Außerdem habe ich Cantharis Globuli gegeben.

Bin dankbar für jeden (alternativen) Tipp.

Grüße

Daniela
Hallo Daniela,

Verbrennungen und Verbrühungen werden in Grade eingeteilt:

1. Grad: Nur die oberste Hautschicht ist betroffen, Zeichen sind Rötungen der Haut, Schwellung und Schmerz, Regeneration ist vollständig möglich.

2. Grad: Geht bis in tiefere Hautschichten, die Zeichen sind wie beim 1. Grad, mit zusätzlicher Blasenbildung, Regeneration ist möglich.

3. Grad: Zerstörung der Haut, völlige Gewebszerstörung.

Verbrennungen und Verbrühungen 1. und 2. Grades bis Handtellergröße darf man selbst behandeln. Bei allen darüber hinaus gehenden größeren Verbrennungen oder Verbrühungen oder 3. Grades muss man sich nach der Erstversorgung sofort behandeln lassen.

Wenn möglich, erst die verbrannten oder verbrühten Stellen mit fließendem Wasser kühlen. Dann gibt man Lavendel fein (Lavandula angustifolia) unverdünnt mehrmals hintereinander auf die verbrannten und verbrühten Stellen. Wichtig ist hier eine einwandfreie Qualität des ätherischen Öles. Bei Verbrennungen und Verbrühungen, die man selbst behandelt, nach Bedarf solange wiederholen, bis der Schmerz vollständig aufgehört hat.

Bei großflächigeren Verbrennungen und Verbrühungen sowie bei allen Verbrennungen 3. Grades: Die Wundfläche nach dem Beträufeln mit dem Lavendel fein-Öl vorsichtig mit einem sterilen Verband abdecken und zum Arzt gehen.

Es gibt keine bessere Hilfe. Bei sofortiger Anwendung von Lavendel fein lässt der Schmerz schnell nach und das Anschwellen des Gewebes und die anschließende Blasenbildung wird verhindert. Selbst der Berührungsschmerz geht in wenigen Stunden zurück.

Fallbeispiel: Eine zwei Tage alte Verbrennung 2. Grades an der Hand wurde im Neuperlacher Krankenhaus mit Lavendel fein behandelt. Mit dem Lavendelöl wurden Handgelenk und Finger beträufelt und dann wurde sofort mit der Bewegungstherapie angefangen. Der Patient hatte dabei keine Schmerzen. Nach 4 Tagen hatte sich die Haut regeneriert und nach 1 Woche konnte der Patient wieder Klavierübungen machen.

Zur Weiterbehandlung bietet sich folgende Mischung an:

70 ml Johanniskraut
30 ml Aloe-Vera-Öl
10 Tropfen Lavendel fein (Lavandula angustifolia)

Vorsichtig auftragen.

Ganz wichtig ist hier die Qualität der ätherischen Öle, man kann nicht oft genug darauf hinweisen, da die Behandlung hier bereits Aromatherapie darstellt. Minderwertige Öle haben hier nicht den Effekt, sondern brennen und verstärken den Schmerz, wenn man sie pur in eine Verletzung träufelt. Auch der Heilungsprozess kommt nicht richtig in Gang. Also wenn ihr Anwendungen mit ätherischen Ölen zum helfen und heilen machen wollt, achtet auf eine ausgezeichnete Qualität.

Viele Grüße

Gabriela






Öle 25.10.2001 (10:40 Uhr) Andi
Hallo Daniela,

kann Dir auch nur hochwertige Öle empfehlen.
Da es bei Dir schnell gehen muss, besorge Dir am besten in der Apotheke (die können das nämlich kurzfristig bestellen, jedoch auch nicht jede Apotheke) die Öle von der Firma Primavera. Da musst Du Dir über die Qualität keine Gedanken machen und die führen auch Johanniskraut und Aloe Vera Öl.
Es gibt zwar noch andere gute Anbieter, die ich aber nur über den Versandweg kenne, und das dauert da einfach zu lange.

Lezteres kann man zwar prima selber herstellen, aber das hilft Dir nun auch nicht weiter...

Also, zieh los und besorge die Zutaten und gute Besserung für Dein armes Kind...

Liebe Grüße
Andi
Öle auf Vorrat? 02.11.2001 (13:33 Uhr) Dirk St.
Hey, das Hobbythek-Forum ist wieder da, suuuuper!



Hallo Gabriela und Andi,







ich finde Eure Ausführungen zum Thema Verbrennungen sehr interessant.



Auch bei meinem Kleinen habe ich immer Angst, daß er sich mal schwer verbrennen könnte. Habe deshalb mal vorsorglich irgendeine Brandsalbe aus der Apotheke geholt.







Jetzt überlege ich, ob ich nicht lieber das Lavendelöl besorge. Aber: Wie lange hält sich das? Kann man das lagern?



@Andi:



> Es gibt zwar noch andere gute Anbieter, die ich aber
> nur über den Versandweg kenne,



Welche kannst Du empfehlen?



Besten Dank -



   Dirk

Oh nein !! 02.11.2001 (13:36 Uhr) Dirk St.
Oh nein, das sieht ja furchtbar aus, alles so weit auseinandergezogen. Entschuldigt bitte.



Gruß -



   Dirk

Re: Oh nein !! 02.11.2001 (14:17 Uhr) Horst
> Oh nein, das sieht ja furchtbar aus, alles so weit
> auseinandergezogen. Entschuldigt bitte.

Opera?
Ja, genau!! (o.T.) [ohne Text] 05.11.2001 (07:59 Uhr) Dirk St.
Re: Öle auf Vorrat? 05.11.2001 (08:28 Uhr) Gabriela
Hallo Dirk,

ätherische Öle sind sehr viele Jahre zu lagern. Die Ausnahmen sind die Zitrusöle mit zwei Jahren Haltbarkeit. Viele ätherische Öle reifen mit der Zeit noch nach und werden vom Duft her, dann immer besser.

Viele Grüße

Gabriela
Re: Dringend: Verbrennung 1. oder 2. Grades 02.11.2001 (15:02 Uhr) Daniela
Hallo Gabriela,

hallo Andi,

ganz vielen lieben DAnk für Eure Antworten. Es ist alles noch mal gut ausgegangen :-))))

Der ALoe-Vera-Saft hat super geholfen und es gibt keine Narben. ABends sind noch mal so Quaddeln auf den Wangen aufgetreten, aber es hat sich nahc nochmaligem Einreiben mit aloe-Vera-Gel und anschließend Johanniskrautöl gegeben.

Aber hochwertiges LAvendelöl hätte ich auch dagehebat. Habe nur nicht von diesem verwendungszweck gewußt.

Also nochmals: gaaaaaaanz vielen Dank!!!

Die Tipps habe ich mir (für das hoffentlich nicht auftretende nächste Mal) abgespeichert.

LG

Daniela

>
> Verbrennungen und Verbrühungen werden in Grade
> eingeteilt:
>
> 1. Grad: Nur die oberste Hautschicht ist betroffen,
> Zeichen sind Rötungen der Haut, Schwellung und Schmerz,
> Regeneration ist vollständig möglich.
>
> 2. Grad: Geht bis in tiefere Hautschichten, die Zeichen
> sind wie beim 1. Grad, mit zusätzlicher Blasenbildung,
> Regeneration ist möglich.
>
> 3. Grad: Zerstörung der Haut, völlige Gewebszerstörung.
>
> Verbrennungen und Verbrühungen 1. und 2. Grades bis
> Handtellergröße darf man selbst behandeln. Bei allen
> darüber hinaus gehenden größeren Verbrennungen oder
> Verbrühungen oder 3. Grades muss man sich nach der
> Erstversorgung sofort behandeln lassen.
>
> Wenn möglich, erst die verbrannten oder verbrühten
> Stellen mit fließendem Wasser kühlen. Dann gibt man
> Lavendel fein (Lavandula angustifolia) unverdünnt
> mehrmals hintereinander auf die verbrannten und
> verbrühten Stellen. Wichtig ist hier eine einwandfreie
> Qualität des ätherischen Öles. Bei Verbrennungen und
> Verbrühungen, die man selbst behandelt, nach Bedarf
> solange wiederholen, bis der Schmerz vollständig
> aufgehört hat.
>
> Bei großflächigeren Verbrennungen und Verbrühungen sowie
> bei allen Verbrennungen 3. Grades: Die Wundfläche nach
> dem Beträufeln mit dem Lavendel fein-Öl vorsichtig mit
> einem sterilen Verband abdecken und zum Arzt gehen.
>
> Es gibt keine bessere Hilfe. Bei sofortiger Anwendung von
> Lavendel fein lässt der Schmerz schnell nach und das
> Anschwellen des Gewebes und die anschließende
> Blasenbildung wird verhindert. Selbst der
> Berührungsschmerz geht in wenigen Stunden zurück.
>
> Fallbeispiel: Eine zwei Tage alte Verbrennung 2. Grades
> an der Hand wurde im Neuperlacher Krankenhaus mit
> Lavendel fein behandelt. Mit dem Lavendelöl wurden
> Handgelenk und Finger beträufelt und dann wurde sofort
> mit der Bewegungstherapie angefangen. Der Patient hatte
> dabei keine Schmerzen. Nach 4 Tagen hatte sich die Haut
> regeneriert und nach 1 Woche konnte der Patient wieder
> Klavierübungen machen.
>
> Zur Weiterbehandlung bietet sich folgende Mischung an:
>
> 70 ml Johanniskraut
> 30 ml Aloe-Vera-Öl
> 10 Tropfen Lavendel fein (Lavandula angustifolia)
>
> Vorsichtig auftragen.
>
> Ganz wichtig ist hier die Qualität der ätherischen Öle,
> man kann nicht oft genug darauf hinweisen, da die
> Behandlung hier bereits Aromatherapie darstellt.
> Minderwertige Öle haben hier nicht den Effekt, sondern
> brennen und verstärken den Schmerz, wenn man sie pur in
> eine Verletzung träufelt. Auch der Heilungsprozess kommt
> nicht richtig in Gang. Also wenn ihr Anwendungen mit
> ätherischen Ölen zum helfen und heilen machen wollt,
> achtet auf eine ausgezeichnete Qualität.
>
> Viele Grüße
>
> Gabriela
>
>
>
>
>
>
> Hallo Ihr,
>
> meine Tochter (16 monate) htat gestern Bekanntschaft mit
> dem Backofen gemacht und sich dabei fast das ganze
> Gesicht verbrannt :-(.
>
> Ich habe sofort Aloe-Vera-Saft aufgesprüht und als eine
> erste Rötung zu erkennen war (ich hab nciht genau gesehn,
> *wo* sie sich verbrannt hat), dsa Aloe-Gel aufgetragen.
> Schmerzen hatte sie anscheinend nach dieser Behandlung
> nciht mehr, war wieder sichtlich gt drauf.
>
> Da aber doch fast die fgesamte Gescihtshälfte kontakt
> hatte,und das Gesicht dementsprechend gerötet war
> (teilweise auch rot/weiß fleckig), sind wir zur
> Notfall-Praxis gefahren.
>
> Die Ärztin dort hat uns eine leichte Cortison-Salbe
> verschrieben ( damit dei zellstruktur optimal heilt
> *blabal* - die Frau hat mcih mit ihren Ausführungen nicht
> sonderlich überzeugt). Ich möchte eigentlich vermeiden,
> die Salbe zu geben. Meine tochter hat außerdem eine
> leichte Neurodermitis und in der salbe ist unter anderem
> Paraffinöl ebthalten. Das verträgt sie meiner Meinung
> nach nicht gut.
>
> Beim Wälzen meiner Bücher bin ich auf Johanniskraut als
> Verbrennungsmaßnahme gestoplert. Das hatte ich auch noch
> zuhause und habe es aufgetragen (dünn). Außerdem habe ich
> von Lavendelöl als Erst-Maßnahme gelesen. Diese Funtkion
> hat aber das Aloe-Gel schon recht gut übernommen, denke
> ich.
>
> Was gibt es sonst noch zu Alternativen zur
> Cortison-Creme, was habt ihr für Tipps?
>
> Heute ist unser ki-Arzt (Homöopath) woeder da, vielleicht
> weiß der ncoh was Passendes. Außerdem habe ich Cantharis
> Globuli gegeben.
>
> Bin dankbar für jeden (alternativen) Tipp.
>
> Grüße
>
> Daniela

Hallo Daniela
Cantharis ist nicht schlecht,Urtica Urens (Brennesel) innerlich in C 30 oder aber Urtica Urtinktur - Salbe ist wahrscheinlich hilfreicher.
Also zum mitschreiben Cantharis ist wahrscheinlich nicht mahr angezeigt.Urtica Urtinktur Salbe (nur Grundstoffe und Urtinktur)so lange auf die Wunde bis sich neue Haut gebildet hat.Auf keinen Fall die Haut abziehen.
Beim nächsten mal bei einer Verbrennung,wenn nichts im Hause ist, ist Essig sehr Wirkungsvoll,(so lange inden Essig halten bis der Schmerz nach läßt.
Dies ist kein Scherz;
Gruß Hermann

Dies ist ein Beitrag aus dem Forum "Hobbythek Forum". Die Überschrift des Forums ist "Erfahrung, Fragen und Tipps zur Hobbythek".
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