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 Erfahrung, Fragen und Tipps zur Hobbythek
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Teebaumöl 01.10.2000 (12:03 Uhr) Andi
Hallo allerseits,

wißt ihr welches Teebaumöl das beste ist.
Es gibt naturreine Öle aus der Stammpflanze, Wildwuchs und solches ohne Bezeichnung.

Was gibt es da für Unterschiede?

Gruß
andi
Re: Teebaumöl 05.10.2000 (21:36 Uhr) Angelika
Hallo Andi,

die "Stammpflanze" heißt Melaleuca alternifolia und ist in Australien beheimatet.
Diese Angabe ist wichtig, da es in der Melaleuca-Familie ca. 150 Spezies beinhaltet,
wobei jefe Spezies einen anderen Wirkungsschwerpunkt aufweist.
Eine recht interessante darunter ist "Lemonscented Tea Tree" ein Teebaumöl mit zitronigem
Geruch. Es zeichnet sich durch sehr gute antiinsektizide Wirkung aus und wir werden es
demnächst auch anbieten und auch in Insektenmischungen einarbeiten.
Wir haben uns vor einigen Jahren bemüht, Teebaumöl aus Wildwuchs zu
bekommen. Das Öl, das garantiert aus Wildsammlung stammte, ließen wir
analysieren mit dem Ergebnis, daß es nicht einmal die
Mindestanforderungen von Industriequalität aufwies.
Der Grund ist recht einfach: Die Sammler werden nach Ertrag bezahlt.
Deshalb wird alles, was so aussieht wie Teebaum abgeschnitten und
eingesammelt. Entsprechend mies ist die Qualität. Bis vor ca. 30 Jahren
gab es noch genügend erfahrene Sammler, die auch wußten, was sie da
sammeln. Bei der heutigen Nachfrage werden diese Arbeiten von
Hilfsarbeitern ohne entsprechende Kenntnisse und Erfahrung ausgeführt.
KbA ist bei Teebaum sowieso gegeben. Da die Pflanze über Jahrtausende
Abwehrstoffe gegen alle möglichen Bakterien, Viren und Pilze entwickelt
hat, die wir Menschen ja schließlich nutzen, wäre es absolut sinnlos die
Pflanzen mit Pestiziden zu behandeln. Als Dünger verwenden die meisten
Farmen die Rückstände der Destillation, also einen absolut natürlichen
Dünger.
Auch Rückstände aus der Verarbeitung können normalerweise nicht
vorkommen, da das Öl durch Wasserdampfdestillation gewonnen wird und die von uns angebotenen ätherischen Öle bei Eintreffen
gaschromatografisch analysiert  werden. Anhand dieser Analyse sind mögliche
Fremdstoffe, wie Pestizide, Streckungsmittel oder Verarbeitungsrückstände
eindeutig nachweisbar. Da wir mit den Herstellern, bzw. Importeuren diesbezüglich eindeutige Absprachen haben, werden beanstandete
Lieferungen nicht angenommen und zurückgeschickt.

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Angelika
Re: Teebaumöl 06.10.2000 (13:51 Uhr) Andi
Hallo Angelika,

erstmal schön, dass Du wieder zurück bist. Hatte bereits netten Mailkontakt mit Deiner Tochter.
Dass fand ich sehr lieb von ihr, dass sie sich so um Deine Sachen kümmert.

Danke auch für die umfassende Info.
Nur ne kleine Frage ist noch offen:
Ausser der Wildwuchssorte und der Stammpflanze gibt es noch Teebaumöl, ohne weitere Bezeichnung. Was ist denn da noch der Unterschied?

Auf euer Insektenmittel bin ich schon gespannt. Lass uns wissen wann es das bei euch gibt.
Schade, dass der Sommer nun rum ist, und es erst im nächsten Jahr dann zum Einsatz kommt.
Heuer war es nämlich fürchterlich mit den Plagegeistern. Besonders Stechmücken und Fruchtfliegen haben uns schwer zugesetzt....

Bis bald
Andi
Re: Teebaumöl 08.10.2000 (22:49 Uhr) Angelika
Hallo Andi,

Christina hat es schon ganz ordentlich gemacht, während wir weg waren, ist aber doch allerhand liegen geblieben. Aber immerhin besser als "Leider niemand zu Hause".

Zu Deiner Frage:
Sehr verdächtig !!
Wenn diesbezüglich gar nichts drauf steht, will der Händler vermeiden, daß er für Minderqualitäten in Anspruch genommen wird!
Wenn ein Shop wie wir es tun, genaue Angaben über Qualität, Herkunft und Zusammensetzung macht, kann er auch regresspflichtig gemacht werden, wenn die Angaben nicht nachweisbar sind.
Es handelt sich bei solchen Ölen meist um minderwertige Zweitdestillate, die mit anderen Ölen oder synthetischen Substanzen "aufgepeppt" wurden.
Nur lassen sich solche Manipulationen nachweisen und das kann eine Menge Ärger für den Vertreiber geben!

Mein Tip: Finger weg von solchen Angeboten!!

Viele Grüße aus dem vorwinterlichen Tettau (Ein Graus zum spätsommerlichen Spanien! (30°C))

Angelika
Hallo Angelika,

da ich ein Fläschchen des unbenannten Teebauöles habe, habe ich probiert, es in Niempflanzenschutzmittel als Zusatzwirkstoff einzubringen.
Das Zeugs scheint noch wirksamer zu sein.
Auch habe ich einen Tonblumentopf, der immer feucht steht, weil die Pflanze das so braucht, damit eingerieben und somit den dicken Schimmel der sich deswegen gebildet hat, bekämfpt.
Dafür wirds doch gut sein, oder???

Nochmal Danke für die Tipps, jezt weiß ich wenigstens Bescheid.....

Grüße
Andi

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