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FRAGE ZU KLETTENBLÄTTERN 23.04.2005 (18:47 Uhr) Sarah
KLETTENBLÄTTER 23.04.2005 (20:29 Uhr) Andi
Re: KLETTENBLÄTTER gibt's zum Kaufen! 29.04.2005 (21:53 Uhr) Christine23
Halawa 27.03.2002 (13:34 Uhr) Piepiep
Re: Islamische oder ägyptische Enthaarungspaste 28.04.2005 (13:12 Uhr) Laduriel
> Hallo Íhr lieben,
>
> ich hab schon vor längerem gelesen, daß sich islamische
> und ägyptische Frauen mit einer Paste aus
> Zucker,Zitronensaft und Wasser enthaaren (durch
> runterrubbeln der Paste).
>
> Kann mir jemand irgendeinen Tip in diese Richtung
> geben???
> Buchempfehlung oder sogar das Rezept und die Anwendung
> dieser Paste (sie soll in Bioläden erhältlich sein,bei
> uns gibt es sie aber nicht)???
> Selbstversuche haben bis jetzt nicht hingehauen.  :-(
> Oder kennt ihr eine andere alternative zur Enthaarung.
> Ich finde im Internet einfach keine Seite auf der diese
> traditionellen Methoden beschrieben werden.
>
> Ich würde mich sehr freuen wenn ihr mir helfen könntet
>
> liebe Grüße Tina



Hallo zusammen,

Die Antwort lautet Halawa.

Halawa (auch Warmwachs; für den Vorgang Sugaring) ist ein Haarentfernungsmittel, welches üblicherweise aus Zucker und Zitronensaft  gewonnen wird. Es wird auf die zu enthaarende Stelle gestrichen und entweder mit einem darübergelegten Tuch abgezogen, oder das Haar wird mit Fingern, auf die etwas Halawa aufgebracht wurde, entfernt.
Im Haushalt wird Halawa hergestellt durch Erhitzen von Zucker und Wasser unter Zugabe von Zitronensäure. Chemisch gesehen kommt es dabei zur Aufspaltung von Saccharose in Invertzucker, einer Mischung aus Glucose  und Fructose. Die Zitronensäure wirkt dabei als Katalysator. Gelegentlich finden auch andere organische Säuren Verwendung, z.B. Salicylsäure. Man erhält eine in warmem Zustand sirupartige, nach Abkühlen jedoch zähe Masse aus Invertzucker, karamelisiertem Zucker und Zitronensäure.
Im Unterschied zu den Wachsverfahren werden bei korrektem Zuckern (auch Sugaring  genannt) die Haare nicht festgeklebt und dann abgerissen, sondern schmerzarm herausgezogen. Des Weiteren wird die Haut durch die Zuckermasse weniger traumatisiert, da sie sich nicht wie das Wachs an lebenden Hautzellen festklebt und Wachs oft zu hoch temperiert wird. Die Zuckerpasten bestehen aus Glucose- oder Fructosemolekülen, die verglichen mit einem Haar winzig klein sind. Dadurch können sie in den Follikelhals und in die Lamellenstruktur der Haare eindringen.[1] Dadurch, und weil Sugaring in Wachstumsrichtung der Haare durchgeführt wird, reißen die Haare nicht ab. Daraus resultieren auch deutlich weniger einwachsende Haare.

Gruß
Andrea

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